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TV Wega 3000L Röhren SW Fernseher von 1963 Restauration, Profi erforderlich ! ! !
Suche nach: fernseher (10194) restauration (111)

    

BID = 529809

röhrenolly

Gerade angekommen


Beiträge: 12
Wohnort: dortmund
 

  


Geräteart : Fernsehgerät
Hersteller : wega
Gerätetyp : 3000L
Chassis : Wegachassis
Messgeräte : Multimeter, Oszilloskop
______________________

Hallo,

ich bin relativ Hilflos und hoffe hier jemanden zu finden, der sich mit dieser "alten" SW Fernseher Röhrenfernsehertechnik super auskennt.

Zu meiner Person, ich bin 44 Jahre alt und komme aus dem Ruhrpott. Seit Jahren restauriere ich alte Gerätschaften wie Röhrenradios, Orgeln, Synthesizer und weitere Musikinstrumente aus den 60, 70ziger usw. Jahren.

Nun habe ich mich in einen Röhren TV von WEGA verliebt. Es handelt sich um das Modell 3000L mit drehbarer Bildröhre, die extra in einem eigenen Kunstoffgehäuse sitzt. Für mich ein absolutes Muss das Gerät.

Nun zu dem Problem, habe das Gerät unverbastelt bei Ebay erworben, alles war im Originalzustand. Das Gerät stand angeblich runde 15 Jahre auf dem Dachboden und wurde nicht eingeschaltet.

Ich habe es erstmal komplett gereinigt, vorsichtshalber alle Kondensatoren, getauscht, die Becherelkos vom Netzteil hatten weißen Schaum vor dem Mund, also wurden sie auch getauscht.

Dann wurden alle Röhren fein säuberlich entfernt, gereinigt, die Sockel saubergemacht und alles wieder zusammengesetzt. Weitere Fehler, Defekte waren Augenscheinlich nicht festzustellen.

Irgendwann kam der große Moment des Einschaltens. Alle Röhren leuchteten, nach ca. 2 Minuten kam dann sogar Bild und Ton (Rauschen)
Leider nur im oberen Bildbereich, Die untere Hälfte war tod. In der Mitte befand sich das untere Bild gestaucht und gekippt. Ich schloss einen Videorecorder an und stimmte den Tuner ab. Das Bild war da, aber ebenfalls mit dem beschriebenen Fehler.

Ich tippte auf die Vertikalendstufe, suchte diesen Bereich komplett ab, fand aber keinen direkten Fehler. Alle Widerstandswerte entsprechen genau dem Farbaufdruck, alle Poties laufen sauber. Ich tauschte die Röhre PCL-85 gegen eine andere gebrauchte und gegen eine neue. Der Fehler blieb leider und war unverändert. Ich drehte etwas an den Poties, konnte aber keine Besserung erziehlen. Im oberen Bereich tat sich viel, aber der untere, schwarze Bereich blieb zu 100% an der selben Stelle.

Hinter der Röhre PCL-85 befindet sich ein Trafo, der zur Ablenkeinheit geht. Dieser Trafo war mein nächstes Ziel. Ich baute ihn aus und stellte viele verbrannte WIcklungen fest.
Es war ein BV164/62. Ich nahm ihn komplett auseinander und stellte Wicklungsschlüsse und ein Verkohlen der Papierlagen fest. Da ich keine technischen Daten besaß, wickelte ich ihn komplett ab.
Die ermittelten Daten sind:

Transformatorenwerte Vertikalendstufe
Kerntyp: E-I
Trafotyp: E-I 60
Maße Kern:
Breite: 62mm (Standart 60mm)
Höhe gesamt: 52mm (Standart 50mm)
Höhe Paket a: 41mm (Standart 40mm)
Höhe Paket B: 10mm
Dicke: 10mm
Schenkelmitte: 20mm
Spaltbreite: 10mm

Primärwicklung:
Drahtstärke: 0,2mm
Gleichstromwiderstand: 217 Ohm, fragwürdig, da Wicklungsschluss
Anzahl Wicklungen: 11 Stk.
Windung pro Wicklung: 120 Stk.
Anzahl der Windungen: 1320 Windungen

Sekundärwicklung:
Drahtstärke: 0,5mm
Gleichstromwiderstand: 5,3 Ohm
Anzahl Wicklungen: 8 Stk.
Windung pro Wicklung: 42 / letzte 37 Stk.
Anzahl der Windungen: 331 Windungen

Ja, und jetzt fängt mein großes Problem an. Neuwickeln werde ich nicht hinbekommen. Kann mir vielleicht jemand berechnen, oder kurz sagen ob ich evt. einen ganz normalen 230V auf ..... 6,12,24 usw. Volt nehmen kann??? Natürlich muss auch der Strom stimmen. Ich habe leider zu wenig Ahnung von dieser Trafoberechnerei... Nur ins Verhältnis setzen, ich traue mich nicht, da ich nicht mehr kaputtmachen möchte. Ausserdem, mit welcher Frequenz wird er betrieben??? Wäre ja vielleicht auch noch wichtig... Denke ich.

Die Ablenkspulen habe ich beide gemessen, sie liegen in Reihe und haben einen Innenwiderstand von jeweils 5,7 Ohm. Die Zuleitungen sind ebenfalls alle OK.
Der Zeilentrafo sieht auch schon etwas mitgenommen aus, aber ich denke, dass der Fehler eher im Vertikalbereich zu suchen ist. Oder teusche ich mich da??? Wo bekommt man denn solch Zeilentrafo her??? Er heist: ZT63/6
Einen Schaltplan habe ich von einem 2000L, der ist so ähnlich, leider in vielen Punkten nicht identisch.

Zig Bilder des Fehlers, des Chassis, aller Bauteile habe ich auch, stelle sie gerne zur Verfügung.

Leider bin ich komplett mit meinem recht schwachen TV Latein am Ende und habe keine Ahnung wie es weitergehen soll.

Ich hoffe mir kann jemand helfen, sollte jemand mal Rat zum Restaurieren von Instrumenten brauchen, hoffe ich weiterhelfen zu können.

Tausendfachen Dank schon mal, Gruß Olly...

Im Anhang ein paar Bilder dazu








[ Diese Nachricht wurde geändert von: röhrenolly am 22 Jun 2008 23:34 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: röhrenolly am 22 Jun 2008 23:38 ]










BID = 529816

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Neuwickeln werde ich nicht hinbekommen
Warum nicht ?
Mit Geduld und Spucke fängt man manche Mucke.

Ich habe mal einen Zeilentrafo neu gewickelt bei dem der Hochspannungswickel noch ok war, aber der Rest i.A.
Da der Kram wie üblich vergossen war, habe ich die Wicklung im Garten mit der Lötlampe abgebrannt und anschliessend Dicke und Gewicht der Kupferdrähte gemessen.

Wenn du das Teil abwickeln und dabei zählen kannst, umso besser.
Auf den Windungssinn achten !

Der Übertrager hat wahrscheinlich auch einen Luftspalt in Form eines Pappplättchens gehabt. Aufheben, das ist kritisch !


Zitat :
oder kurz sagen ob ich evt. einen ganz normalen 230V auf ..... 6,12,24 usw. Volt nehmen kann??
Das wird wegen der Gleichstromvorbelastung nicht funktionieren. Netztrafos haben keinen Luftspalt.

P.S.:
Ich sehe gerade dass du das ja schon wunderbar erforscht hast. Sogar die Anzahl der Windungen pro Lage. Damit kann dir das wohl jeder Motoreninstandsetzer oder Trafowickler machen.
Es geht aber auch gut mit einer selbsgebastelten Vorrichtung und Handkurbel. 1300 Windungen sind schneller gewickelt als du glaubst.


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Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 23 Jun 2008  0:07 ]

 

  






BID = 529820

röhrenolly

Gerade angekommen


Beiträge: 12
Wohnort: dortmund

Hallo,

irgendwo hatte ich Deine Sache schon in den letzten Tagen gelesen, komplett abgewickelt habe ich ihn ja schon, aber aufwickeln? Es geht dort um 1320 Windungen von diesem Ultradünnen 0,2mm starken Drähtchen. Das bekommt man doch von Hand nie hin. Auch nicht mit der Bohrmaschine oder so... Neeeee, dazu bin ich zu feige.

Ich denke, dass ich den alten Trafo gegen einen neuen tauschen möchte. Weiss nur nicht genau welche Werte ich kaufen muss. Habs schon mal im Dreisatz probiert, da komme ich bei 230Volt Primär auf 57 Volt Sekundär bei 0,8 Ampere. Ob das stimmt wage ich aber zu bezweifeln. Solch Trafo gäbe es auch nicht von der Stange.

Wie sieht denn solch Zeilentrafo von Innen aus? Ist der simpler von der Spule her aufgebaut? Ist das dickerer Draht mit weniger Windungen? Kann man das echt selber wickeln? Respekt ! ! !

LG Olly...








BID = 529821

röhrenolly

Gerade angekommen


Beiträge: 12
Wohnort: dortmund

OK, ich werde mir die Sache mit der Handkurbel mal durch den Kopf gehen lassen.

Wo bekomme ich denn die folgenden Materialien her, bzw. was nehme ich dann da?

Papierisolierung zwischen den Windungen, welches Papier?

Verkleben und vergiessen von den Wicklungen, wie und womit?

Kupferlackdraht, muss das was besonderes sein?

Danke für die Tipps... Gruß Olly...

BID = 529823

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Es geht dort um 1320 Windungen von diesem Ultradünnen 0,2mm starken Drähtchen.
0,05mm oder 0,03mm ist schwierig zu wickeln. Mit ein bischen Gefühl reisst 0,2mm CuL-Draht so leicht nicht. Allerdings solltest du der Versuchung widerstehen einen motorischen Antrieb zu verwenden.

Also Mut zur Lücke.
Aus ein paar Holzklötzchen und einer passend gebogenen Metallstange ist so eine Wickelvorrichtung schnell gebastelt. Du musst dir nur etwas einfallen lassen um den Spulenkörper darauf zu fixieren. Mit einer 5mm Gewindestange sollte auch das kein Problem sein.
Der Rest ist zählen und Strichliste führen sowie hin und wieder ein Stück Tesafilm, wenn man eine neue Lagenisiolation einfügt.


Zitat :
Wie sieht denn solch Zeilentrafo von Innen aus? Ist der simpler von der Spule her aufgebaut?
Komplizierter weil er mehrere Wicklungen und etliche Anzapfungen hat. Manchmal wird da, wegen des Skineffekts, auch bifilar gewickelt.
Die Drahtstärken sind aber ähnlich. Das folgt einfach aus den Anodenstömen der Röhren und den Drahtstärken im Ablenkjoch.

Anhand der Bilder kann ich nicht beurteilen ob der Trafo verbrannt ist. Manchmal sieht das Gießharz auch bei völlig gesunden Trafos so dunkel aus.

P.S.:
Als erstes würde ich aber mal den Betreiber diese Forums fragen, ob er vielleicht eine geheime Quelle fürs passende Ersatzteil hat.

2.P.S.: Lagenisolation kann man zur Not aus Papier machen, aber besser besorgt man sich das richtige Material aus Papier oder Kunststoff, das an den Kanten gefiedert ist. Tesafilm ist ungeeignet.
Tränken ist problematisch. Das funktioniert nur ordentlich, wenn du richtig gutes Vakuum z.B. aus einer Drehschieberpumpe zur Verfügung hast. Sonst lass es lieber ganz.



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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 23 Jun 2008  0:46 ]

BID = 529838

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 30344
Wohnort: Recklinghausen
Zur Homepage von Mr.Ed

Was den Zeilentrafo angeht, einfach mal die Suche des Onlineshops nutzen, wundern und freuen. Der Originaltrafo ist nicht mehr lieferbar, ein Ersatztyp von HR jedoch schon.



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-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 529840

yehti

Schriftsteller



Beiträge: 719
Wohnort: Plattstedt

Moin!
Mit dem Bildkippübertrager aus einem anderen Gerät mit der PCL 85 oder 805 sollte das funktionieren.
Vielleicht habe ich da noch was liegen, da muß ich erst mal suchen.
Gruß Gerrit

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SIE sagen, ich wäre VERRÜCKT!
SIE sagen, ich wäre WAHNSINNIG!!!
Ja, was soll ich dazu sagen...?
SIE haben recht!



Ottokar Funkenspotz aka MEGAVOLT

BID = 529949

Varaktor

Schreibmaschine



Beiträge: 1007
Wohnort: Stadtodendorf

"Ich tippte auf die Vertikalendstufe, suchte diesen Bereich komplett ab
, fand aber keinen direkten Fehler. "

Das verstehe ich nicht, da fehlt die untere Hälfte des Sägezahns, Treiberstufe auch mal oszillografiert?

"viele verbrannte WIcklungen"

Immerhin konnte der obere Sägezahnablenkstrom noch generiert
werden.

Was abgewickelten Trafo angeht, würde ich mich mal
bei Ankerwickeleien etc,... mal erkundigen, ob die das
vorhandene Teil wieder drahtmäßig komplettieren können.
Es ist auch sehr hilfreich, dass konkrete Daten zu
Wicklungsanzahlen usw.
von dir protokolliert worden sind. Ein Ersatztrafo, wenn gesicherte
Daten vorliegen wäre freilich auch sehr gut.
Selber würde ich auch nicht wickeln, wenn man da nicht
sehr gut geübt ist, es sei denn,
der Kasten soll wirklich nur
ein Bastelspielzeug werden. Zu einer ordentlichen Restaurierung passt so etwas
nicht imho.

BID = 530030

röhrenolly

Gerade angekommen


Beiträge: 12
Wohnort: dortmund

Hallo,

Danke ersteinmal für die ganzen tollen Tips.

Zu dem Ersatztrafo, Danke für die Info, ich werde mich mal schlau machen, wenn ich einen neuen Ersatz bekommen kann, dann denke ich wird das die Beste Lösung sein. Sollten alle Stricke reissen, muss ich selber wickeln, aber, ich will wie bereits erwähnt kein Bastelgerät haben, sondern einen Neuwertigen lach TV aus den 60 zigern... Es könnte unter Umständen sein, dass ich den Trafo nicht zu 100% so hinbekomme wie der Originale war. und wenn ich mir dann die Ablenkspulen damit kaputtisiere, was dann...


Zu der Antwort mit dem Oskar, ich hab zwar einen, traue mich aber nicht so ganz an die ganze Hochspannungsgeschichte im Gerät dran. Leider, und das ist wirklich sehr schade ist der Schaltplan des WEGA 2000L genau in dem Bereich der Vertikalendstufe anders aufgebaut. Ich weis nicht wo ich messen soll, und was ich dort messen müste. Dafür benötige ich dann Euren Rat vielleicht. Ist denn jede Vertikalendstufe aus dieser Zeit ähnlich aufgebaut? Kann man sagen, dass die Beschaltung der PCL-85 immer ähnlich, oder gleich ist?

Dann eine Frage zu dem Zeilentrafo. Er hat ebenfalls einige recht verbrannte Papierstücke / Harzbereiche. Sieht nicht wirklich gut aus. Wenn einer der Wicklungen dort einen Defekt aufweisen würde, könnte das dann auf die Vertikalendstufe zurückgehen? Habe mal was gelesen, dass vom Zeilentrafo zum Triggern, Syncronisieren ein Impuls zurückgeführt wird. Könnte das der Fall sein?

Zu dem Sägezahn. Ich gehe stark davon aus, dass er nur aus positiven Zähnchen besteht. Habe es auch schon im www entdeckt, dass die positiven das Bild nach oben und die negativen das Bild nach unten ziehen. Hmmm, warum gehen die dann nur nach oben, könnte das was mit dem defekten Übertrager zu tun gehabt haben? Wäre mir eigentlich nicht einleuchtend. Könnte es evt. irgendwo eine Diode sein, die den negativen Impuls sperrt?

Wie Ihr seht, ich habe nicht all zu viel Ahnung vom TV, aber ich lerne gerne dazu. Was ich alleine schon in den letzten 2 Wochen dazugelernt habe, wahnsinn :-))) Also bitte nicht verzweifeln mit mir, ich bin echt auf jeden guten Tipp angewiesen und Dankbar.

Sollte jemand den Schaltplan des 2000L gerne haben wollen gebt mir kurz Eure Emailaddy, dann kommt er rüber.

So, ich werde jetzt erstmal die obengenannten Tipps verarbeiten, melde mich dann wieder. Sollte jemand eine neue tolle Idee haben, DAAANNNKKKEEE :-)))

Euer Olly...

BID = 530214

yehti

Schriftsteller



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Moin!
Der Fehler ist leider ziemlich typisch für einen Feinschluß im Ausgangsübertrager.
In der unteren Bildhälfte ist die Spannung am Ausgangsübertrager am höchsten, daher schlägt es dann im Trafo über.
So scheußlich viele Möglichkeiten der Beschaltung gibt es übrigens nicht, Röhrenbestückte Vertikalablenkungen sehen sich fast alle recht ähnlich.
Der Kathodenkondensator der Endröhre kann übrigens einen ähnlichen Fehler verursachen, das Bild hört dann aber nicht ganz so abrupt auf.
Nebenbei, wg. Röhren:
PCL85->PCL805
PL500->PL504
DY86->DY802
Gruß Gerrit


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BID = 530230

perl

Ehrenmitglied



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Zitat :
Der Fehler ist leider ziemlich typisch für einen Feinschluß im Ausgangsübertrager.
In der unteren Bildhälfte ist die Spannung am Ausgangsübertrager am höchsten, daher schlägt es dann im Trafo über
Was ist mit dem VDR, der sich meist auf der Primärseite befindet. Kann der sich auch in dieser Richtung entwickeln ?

Die einfachste Lösung ist sicherlich eine ähnlichen Trafo von einem anderen Gerät zu probieren. So man hat.
Wenn dieser Trafo restauriert werden soll, dann unbedingt auf den Luftspalt (ca 0,5mm) achten !
Das war entweder ein Stück Pappe zwischen E und I oder die Mitte des E ist etwas kürzer als die beiden äußeren Schenkel.



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BID = 530287

yagosaga

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Hallo Olly,

wenn Du ein paar Euro ausgeben willst und warten kannst, lass ihn neu wickeln. Ich kann Dir einen freundlichen Menschen in England nennen, der da Spezialist ist. Ich habe von ihm gerade einen Zeilentrafo komplett neu wickeln lassen, und er hat dafür 25 Euro genommen. Der Vertikaltrafo wird vermutlich etwas mehr kosten, aber immer noch kleines Geld. Und Du bekommst einen super Trafo zurück.

Beste Grüße
Eckhard

_________________
Richtige Fernseher haben Röhren.

BID = 530305

röhrenolly

Gerade angekommen


Beiträge: 12
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Hallo,

ich habe heute eine Trafowickelei im Ruhrpott / Dortmund ausfindig machen können. Morgen fahre ich da mal hin und dann schauen wir mal. Vielleicht können die ja rucki zucki das Dingen neu machen.

Frage, der VDR an der Primärseite, ich würde ihn gerne tauschen, kostet ja nur ein paar Cent, welce Werte hat der denn wohl? Im Schaltplan ist dazu nichts angegeben. Und einen Aufdruck gibbet auch nicht mehr, leider.

Dann noch eine Frage zu den Spannungen vor und nach dem Übertrager.

Was muss ich denn dort messen? Auch hier muss der Schaltplan passen, es gibt leider keine Angabe.

Wenn ich das so ungefähr wüste, dann könnte ich mittels dem Oskar dort mal nachsehen wo der Sägezahn abgesägt wird.

Nur so tappe ich ziemlich im Dunklen, sind 25 Volt ok oder nicht ok... Ist schwierig zu sagen. Danke schonmal...

Dann sagtest Du, dass fast alle Bildkippstufen ähnlich aufgebaut sind. Gibt es einen ziemlich allgemein gehaltenen Schaltplan, der mir zeigt was wo, welche Spannungen z.B. an der Röhre anliegen muss???

Ich weiss, viele blöde Fragen, aber Ihr seit echt alle supernett... Bin nicht mehr weit vom Ziel entfernt

Gruß Olly...

BID = 530315

röhrenolly

Gerade angekommen


Beiträge: 12
Wohnort: dortmund

Hier ein paar schöne Bilder von dem TV... Hab mir bei der optischen restaurierung schon viel Mühe gegeben. Das Bildröhrengehäuse ist von meinem Lackierer in dem Originalton seidenmatt lackiert wirden, das Holz ist so gut wie neuwertig aufpoliert und die vercromten Messingseitenteile glänzen auch ganz stolz...

Fehlt nur noch das passende Bild dazu :-)







BID = 530317

röhrenolly

Gerade angekommen


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