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Autor
Sonstige Nordmende Carmen 55 --- Funktioniert nicht.
Suche nach: nordmende (432)

    

BID = 745203

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13117
Wohnort: 37081 Göttingen
 

  


Ja, kannst Du; 250V reicht auch.

Gruß
Peter










BID = 745305

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2081
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
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Servus!

Kein Problem, höhere Spannungsfestigkeit geht immer.
Nur keinesfalls niedrigere verwenden!

Wie ich schon schrub, ist wegen der Toleranz sch..egal, ob 0,05 µF (= 50 nF) oder 0,047 µF (= 47 nF).


Offtopic :
Aufpassen müßte man nur im HF- u. ZF-Teil, wenn man Kondensatoren sehr kleiner Kapazität (überwiegend Keramik-Kondensatoren, gehen zum Glück selten kaputt) austauschen müßte. Da kann eine geringfügige Kapazitätsabweichung dazu führen, daß das ganze Gerät neu abgeglichen werden muß - oder gar nicht mehr sauber abgeglichen werden kann.
Im UKW-Teil kann schon das bloße Verbiegen von Bauteilen oder Anschlußfahnen dazu führen, daß die Abstimmung nicht mehr stimmt! Auch das Fehlen der Abschirmhaube über dem UKW-Mischkästchen bzw. der UKW-Röhre(n) verstimmt das Radio.
Darum stochere ich im HF-Teil nie ohne triftigen Grund herum.


Gruß
stego

_________________
Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am  2 Feb 2011  9:18 ]

 

  






BID = 745943

Martin.M

Stammposter



Beiträge: 359
Wohnort: Biedenkopf
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hallo,

hier ein par kleine Tips zum Restaurieren alter Röhrenradios.

1. Die Endstufenröhre verbraucht mehr als die Hälfte des gesammten Stroms im Gerät. Da Röhren, wenn sie keine negative Vorspannung am Steuergitter haben, leiten, gibts in der Umgebung der Endröhre 2 Kondensatoren, die als häufigste Ursache für Probleme in Frage kommen.

da ist ein kleiner Elko, 20 bis 100µF, parallel zu einem Widerstand von 60 - 270 Ohm. Er hat eine geringe Spannungsfestigkeit. Wenn der kurzschließt fehlt der Endröhre ihre negative Vorspannung, d.h. sie leitet, der übermäßige Stromverbrauch kann sogar dazu führen das die gesammte Anodenhochspannung zusammenbricht weil der Trafo überlastet wird. Wenn der OK ist, misst man auf ihm eine Spannung von 4 - 8V je nach Endröhre.
Desweiteren der Koppelkondensator, über den das Tonsignal zum Steuergitter der Endröhre gelangt, für den gilt gleiches, ein Defekt führt dazu daß die Endröhre leitet. Er muß eine hohe Spannungsfestigkeit haben, ideal = 400V=

über 90% aller defekten Röhrenradios spielen wieder nach Austausch der beiden Kondensatoren.
Ein defekter Siebelko im Netzteil macht sich meist schon durch lautes Netzbrumm bemerkbar, schließt er kurz bricht die Anodenspannung ebenfalls zusammen.
Ist alles OK misst du am Siebelko mind. 200V wenn es warm ist und spielt.

der Schaltplan ist falls er gebraucht wird verfügbar.

nette Grüße
Martin


BID = 745950

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2081
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
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Servus!


Zitat :
über 90% aller defekten Röhrenradios spielen wieder nach Austausch der beiden Kondensatoren.


Das mag sein, daß sie spielen, eine "richtige" Restauration ist das jedoch nicht.

Wie schon mehrfach erwähnt, ist ein sicherer Betrieb erst gewährleistet, wenn ALLE "Problemkondensatoren" ausgetauscht wurden. So gibt es häufig einen Kondensator im Anodenzweig der Endröhre, der -wenn defekt- sowohl die Endröhre als auch den Ausgangsübertrager ins Jenseits schicken kann.

Defekte Entstörkondensatoren können im "worst case" sogar einen netten, kleinen Zimmerbrand verursachen!

Ergo: Soll das Gerät störungsfrei und sorgenfrei spielen, kommt man um die "Komplett-Kondensator-Kur" nicht herum.

Wer einen Isolationstester hat (sollte einige 100 V Testspannung liefern), kann die defekten Kondis leicht feststellen. Nach meiner bescheidenen Erfahrung sind ALLE braunen WIMAs und ALLE beigen EROs nach dieser langen Zeit schlicht und einfach unbrauchbar geworden, Iso-Widerstand meist deutlich unter 1 MOhm, zum Teil nur noch wenige kOhm.
Mit dem normalen Multimeter kannst du solche Isolationswiderstände wegen der geringen Prüfspannung (ca. 2 Volt) kaum feststellen, nur satte Kurzschlüsse lassen sich so herauslesen.

Gruß
stego

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