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Autor
Schaltnetzteil Amiga 2000
Suche nach: schaltnetzteil (2607)

    

BID = 952203

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien
 

  


Vor vielen Jahren habe ich einen Amiga 2000 mit defektem Netzteil gekauft, in der irrigen Annahme das Netzteil sei leicht ersetzbar. Nun würde ich ihn gerne loswerden, und das geht in funktionstüchtigem Zustand sicher besser.

Das Schadensbild sieht so aus: Sekundärspannungen sind vorhanden, aber viel zu niedrig und es raucht irgendwo aus der Gegend des Trafos(?) in der Mitte.

Meine Hoffnung war ein durchgeschlagener Elko, daher habe ich - kostet ja nix an Material - alle Elkos ersetzt, bis auf die beiden Boliden mit 680 µF/200 V. Da konnte ich nirgends Ersatz auftreiben. Leider besteht das Problem unverändert.

Hat noch jemand Ideen was ich machen könnte oder soll ich das lieber in den Schrott geben und den Amiga an Bastler verschenken?




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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"










BID = 952219

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1192
Wohnort: Liessow b SN

Wie hoch ist denn die Spannung über den Primärelkos.
Sind da ca. 310 V DC ?
Die 680 / 200 Elkos sind in Reihe.
Die kann man auch durch 400 V Typen ersetzen.Hier z.B.
Ist der Netzgleichrichter ok ?


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mfg
Rasender Roland

 

  






BID = 952251

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Ich muss ehrlich sagen nachdem der magische Rauch kam habe ich jegliche Messungen schleunigst eingestellt!

Ich wollte die 680er noch mit dem Kapazitätsmessgerät testen, das sollte zumindest Kurzschlüsse ja halbwegs finden.

Messungen an der unter Spannung stehenden Platine würde ich gerne vermeiden, man kriegt die Platine nicht leicht aus dem Gehäuse raus und da ist die Kurzschlussgefahr ziemlich hoch.

Netzgleichrichter ist rechts unten, über dem weißen 2-Watt-Widerstand?

Ehrlich gesagt wenn ich den Preis der Elkos (ca. 7 Euro/Stk.) sehe, bin ich sehr in Versuchung sämtliche Basteleien einem künftigen Besitzer des Amiga zu überlassen und nicht ihn zu reparieren nur um ihn verkaufen zu können. Die Batterie läuft natürlich auch schon aus.

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BID = 952266

trafostation

Schriftsteller



Beiträge: 542

Glaube nicht das die Netztelkos die Ursache sind, da knallts dann mehr als das es raucht.
Der Rauch könnte eher von einem der großen Widerstände stammen.
Vielleicht liegt ein sekundärer Kurzschluss vor, meine Vermutung geht in Richtung Leistungsbauteile, Transistor oder Schottky Dioden, da hilft nur die Teile teilweise auslöten und messen.

Wenn das Teil über dem 2 Watt Widerstand 4 Pins hat, wird es ein Gleichrichter sein.

BID = 952279

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Meine Motivation ist gerade im Keller... der Rechner bootet auch mit dem improvisierten PC-Netzteil nicht mehr. Er versucht unüberhörbar die Workbench von Festplatte zu laden, dann beginnt plötzlich die Power-LED zu blinken, der Bildschirm wird schwarz, wieder weiß und es kommt eine Guru-Meditation. Und das wars. Start von Diskette klappt auch nicht, ich könnte höchstens noch die Startfestplatte ganz abklemmen.

Sein kräftig aufgebohrter Bruder ist noch unwilliger, da bleibt gleich der Bildschirm schwarz und man hört keine Festplatten- oder Diskettenzugriffe. Die Platte dreht aber an und macht den Selbsttest.

Bezüglich Gleichrichter werde ich morgen die Platine absuchen. Sekundärseitiger Kurzschluss erscheint mir relativ logisch, aber was? Transistoren und Dioden gibt es da ja genug, da bin ich mit Auslöten und Messen einige Zeit beschäftigt!
Vielleicht lasse ich es morgen mal offen laufen und orte die Rauchfahne genauer.


Offtopic :
Hat schon mal jemand eine MFM- oder RLL-Festplatte vom Amiga unter DOS ausgelesen? Ich käme gerne an die Daten dran... und untere neueren OS kann man so antike Schnittstellen getrost vergessen. Die SCSI-Platte geht ja, die kann ich an einen alten Mac klemmen und hoffentlich dort mit UAE weiterverwenden.


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BID = 952418

Beckenrandschwimmer

Schreibmaschine



Beiträge: 1797
Wohnort: Altrip

SCSI und MFM/RLL läuft parallel. MFM Controller gibt es für ISA-16bit.
Problem wird sein, dass die MFM Platten meist nur am Controller laufen, bzw. die Daten zugänglich sind, an dem sie LL-Formatiert wurden.

Theoretisch könnte man ein altes Board mit ISA Schnittstelle nehmen, einen SCSI Controller einbauen, den on Board IDE Controller deaktivieren und auf das SCSI Laufwerk ein OS spielen.

Dann hoffen, dass ein MFM Controller die Platte korrekt liest. Ich habe bei mir noch 7 St. MFM Controller von verschiedenen Herstellern/ 16 und 8bit. Die könnte ich mal mit deiner Platte durchtesten & den Inhalt sichern, falls möglich. Ein Kumpel von mir hat noch nen Amiga 2000. Eventuell könnte da die Platte incl. Controller laufen. Ich frag mal nach, ob er für einen Test bereit wäre.



Edit: zum Netzteil:
für eine erste Fehleranalyse, wenn auch kein Schaltplan vorhanden ist, mal die Ausgangsspannungen fremd einspeißen. Die eventuell vorhandenen 78xx/79xx per Diode schützen. Es sollten nur ein paar 10mA fließen. So kannst du schon mal einen Kurzschluss auf der Sekundärseite ausschließen.
Aber auch ein leitender Kondensator auf der Primärseite könnte das Fehlerbild erzeugen. Entweder in der Ansteuerleitung zum Schalttransistor oder parallel zur Primärspule.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Beckenrandschwimmer am  2 Feb 2015  9:50 ]

BID = 952423

Beckenrandschwimmer

Schreibmaschine



Beiträge: 1797
Wohnort: Altrip

Für XP gibt es ein Programm, von dem man Amiga Platten lesen kann.

Mein Setup sehe dann so aus: WinXP auf SCSI Platte. MFM Platte an MFM Controller --> hoffen und beten

BID = 952435

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7342
Wohnort: Alpenrepublik

Zum Netzteil:

Ich hatte einmal den Fall, dass die sekundären "Ferritkerne" elektrisch leitend und alle Kupferlackdrähte an den scharfen Kanten des Kernes durchgescheuert waren. Das war ein einziger schöner und rauchender Kurzschluss! Der Kern war freilich aus einem lackierten und geschichteten Dynamoblech.

Vielleicht hat es, wie bei mir, genau deshalb geraucht.
Rieche mal an dem Verhau!

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0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

BID = 952586

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

1) Ich weiß nicht einmal, ob der Amiga eine MFM- oder RLL-Platte hat. RLL habe ich wie gesagt keinen Controller.
2) IDE-Controller deaktivieren ist eine Idee! Ich war auf Rechner ganz ohen OnBoard-IDE fixiert und das schließt alles >486 aus. Und damit auch moderne Betriebsysteme.
3) MFM-Controller habe ich zwei, mit denen kann ich das testen - vorausgesetzt ich finde noch ein halbwegs neues Board mit ISA-Steckplätzen. Eine SCSI-Platte mit 9 GB habe ich, die reicht für den Zweck.

Erst versuche ich noch einmal, das Ding mit einer Diskette zu starten und etwaige interessante Dateien per Disketten zu kopieren.

Zum Netzteil:
Olfaktorische Fehlerortung hab ich schon versucht, seltsamerweise erfolglos - es riecht einfach nix auffällig!
Wenn ich wieder zu Hause bin baue ich die Platine noch einmal aus und gehe gründlich auf Fehlersuche. Elkos habe ich wie gesagt fast alle getauscht, bis auf die beiden auf der Primärseite.

Nachdem 2000er in intaktem Zustand über 200 Euro bringen wäre ich an einer Reparatur doch interessiert muss ich sagen!

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BID = 952616

Tom-Driver

Inventar



Beiträge: 8498
Wohnort: Berlin-Spandau
Zur Homepage von Tom-Driver

Argh, falscher Fred...

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Tom-Driver am  4 Feb 2015  1:12 ]

BID = 963567

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Nach alter Manier habe ich das Problem wieder einmal aus der Versenkung geholt. Der Netzgleichrichter (Brückengleichrichter) ist messtechnisch OK, die Diodenstrecken leiten in die eine und sperren in die jeweils andere Richtung. Man sieht nicht die geringsten Schmorspuren, gerade einmal der Kleber ist an einer Stelle etwas braun geworden.

Die beiden dicken Netzelkos sind auch noch im grünen Bereich, jedenfalls laut Kapazitätsmessung. Das deckt sich mit dem Verdacht, dass der Fehler eher auf der Sekundärseite zu suchen ist. Nur wo?!?

Einen Verdacht habe ich allerdings mittlerweile. D12 und D13 sind dreibeinige Halbleiterwesen an dem ganz großen Kühlkörper. Ein Bein kommt vom Trafo, eines an Masse und das dritte geht wenn ich richtig sehe einmal zur 5- und einmal zur 12-V-Schiene. Beide Teile haben im eingelöteten Zustand Durchgang in alle Richtungen. Auslöten gestaltet sich schwierig, weil die beiden bifillaren Drosseln im Weg sind. Wenn da ein Kurzschluss ist, würde das erklären wieso das NT nichts von sich gibt! Bezeichnungen sind natürlich keine lesbar... wie meistens wenn es richtig interessant wird.

Allerdings stellt sich die Frage, ob eine Reparatur den Aufwand lohnt bzw. ob man nötige Teile überhaupt noch findet. Elkos tauschen schön und gut, aber wenn mehr los ist... naja.


Offtopic :
Der andere 2000er spielt wieder wie er soll seit ich alle gesockelten Chips vorsichtig festgedrückt habe. Ein Versuch, die Platten des toten 2000ers in den intakten zu transplantieren ergab einen Start von der MFM-Platte, aber Verweigerung der SCSI-Platte und Lesefehler von der MFM. So sehr interessieren mich Schulreferate und Kuchenrezepte vom Vorbesitzer dann auch nicht, dass ich da noch viel Aufwand in Datenrettung stecken würde.

Beim 2000er mit dem platten Netzteil vermute ich inzwischen, dass das roh reingezimmterte AT-Netzteil auch schon halb über den Jordan ist und instabile Spannungen liefert. Wäre jedenfalls eine Erklärung für die obskuren Fehler.


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BID = 963663

Beckenrandschwimmer

Schreibmaschine



Beiträge: 1797
Wohnort: Altrip

Das sollten einfache Doppel-Dioden (Shottky max. 20A, 2x Anode 1x Kathode in der Mitte) sein.
Löte doch den Kühlkörper mit aus. So mache ich es in den ganzen PC-Netzteilen. Wenn du noch eins zum Schlachten hast, hast du gleich Ersatz.

EDIT:
schau mal hier: Schaltnetzteile
Ich denke der Aufbau ist ein Eintakt-Durchflusswandler.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Beckenrandschwimmer am 18 Jun 2015  9:46 ]

BID = 963665

Maou-Sama

Schriftsteller



Beiträge: 680



Zitat :
Beim 2000er mit dem platten Netzteil vermute ich inzwischen, dass das roh reingezimmterte AT-Netzteil auch schon halb über den Jordan ist und instabile Spannungen liefert
Wo hast du dir denn den "Tick" hergeholt?
Von einer separaten Hardware, die ihn nach Originalvorbild aus der Netzfrequenz gewinnt, oder per Brücke vom Vsync? Letzteres ist eine instabile Lösung und nicht bei allen Revisionen des A2000 möglich.


Zitat :
D12 und D13 sind dreibeinige Halbleiterwesen an dem ganz großen Kühlkörper. Ein Bein kommt vom Trafo, eines an Masse und das dritte geht wenn ich richtig sehe einmal zur 5- und einmal zur 12-V-Schiene.
Leider sind die Netzteile nicht dokumentiert. Darum wäre ein Foto der Unterseite schön,- am Besten auch R-L gespiegelt, damit es mit dem Foto der Bestückungsseite übereinstimmt.
So kann man sich ein Bild machen was da wie verschaltet ist.
Und versuche auch mit der Flutsche oder Entlötlitze die Beine dieser Dioden so freizulöten, dass sie keine Verbindung zum Lötauge mehr haben. Dann kannst du das auch testen ohne sie abzuschrauben.
Ich bezweifele irgendwie dass beide hinüber sind.


Zitat :
aber viel zu niedrig und es raucht irgendwo aus der Gegend des Trafos(?) in der Mitte.

Nulltens: Wenn möglich NICHT mit angeschlossenem Mainboard testen.
Erstens: Primärleistungsaufnahme begrenzen. Regeltrenntrafo und Glühlampentrick. Zumindest aber letzters und dann Messungen am besten mit vorher angeclipsten Krokoklemmen bzw angelöteten Abgriffen und nicht im Betrieb herumstochern.
Zweitens: Sekundärseitig belasten. +5V Main mit einer KFZ Scheinwerferlampe reicht. Ggf die 12V noch mit einer Standlichtfunzel.

Bedenke auch; Manche Amiga Netzteile wie das A500er SNT hatten eine Crowbar, die bei Überspannung die Versorgungsleitungen Kurzschließt. IIRC war das nur auf der 5V aber da bin ich nicht sicher. Auch bin ich nicht sicher ob alle großen Brüder sowas hatten, und ob das bei jeder Revision drin war. Die ersten A2000A hatten m.W. eine Crowbar, weil sie auf dem A1000 basierten, der sie 100%ig hatte.
Da sollte man also auch ansetzen und diese Crowbar suchen und ggf zum Test diese Crowbar ausser Funktion setzen, damit die nicht dazwischen funkt und man sieht was überhaupt falsch läuft.
Aber sobald die Crowbar deaktiviert ist verbietet sich natürlich der Anschluss an das Mainboard, womit wir bei der Ersatzlast wären.

Mein Grundsätzlicher Hinweis:
Repariere das original Netzteil, das ist der einzig richtige Weg um einen originalgetreuen A2000 zu haben.
Auf den Netzteilumbau müsstest du beim Verkauf deutlich hinweisen, womit das Gerät als verbastelt einzustufen ist, was den Preis bei echten Sammlern drückt.

Und vielleicht findest du sogar gut zahlende Käufer...
http://www.netzwelt.de/news/153091-......html



Zitat :
Ich denke der Aufbau ist ein Eintakt-Durchflusswandler.
Daran dachte ich auch. Aber für den Eintakt Flusswandler fehlte mir auf den ersten Blick die Freilaufdiode primärseitig. Die sollte etwa so fett sein wie der Schalttransistor.
Aber nach Sichtung der Bilder des SNT auf http://www.amibay.com/showthread.ph.....xtras denke ich, dass diese auf dem Kühlkörper oberhalb des Wandlertrafos sitzt.

BID = 963671

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Also, der Reihe nach.

1) Die Dioden werde ich auslöten und nochmal messen, notfalls auch mit einem anderen Messgerät.

2) Alle Tests waren ohne Board (der Stecker ist gar nicht mehr dran, die Leitungen sind alle isoliert), als Last war eine alte 3,5"-Festplatte Festplatte dran, das war bei AT-Netzteilen eigentlich immer ausreichend.

3) Das Tick-Signal kommt vom VSYNC (Jumper umgesteckt) und das lief auch eine Zeitlang so. Dann habe ich den Rechner für über 10 Jahre im Regal verräumt und anschließend wollte er auch mit dem AT-Netzteil nicht mehr, mit sehr diffusen Fehlern (bunte Mischung aus heller Bildschirm und die Power-LED wird im Takt heller und dunkler, GURU Meditation, Shell startet aber Workbench nicht und wilden Grafikfehlern, schwarz mit bunten unregelmäßigen Linien). Das Board hat durch die ausgelaufene Batterie auch schon den üblichen Schlag weg, aber die Leiterbahnen scheinen mir noch nicht durch zu sein. Aber ob der CPU-Sockel noch wirklich zuverlässig Kontakt gibt, wissen die Götter. Dummerweise ist mir also nicht einmal klar, an wie vielen Problemen ich hier gleichzeitig herumdoktere. Deshalb (unter anderem) ist das NT ja außerhalb des Rechners, wenn dessen Ausgangsspannungen mal stabil sind bin ich weiter.

Fotos von der Lötseite liefere ich nach und spiegle sie (den Trick habe ich schon öfter angewendet).

Meiner Meinung nach deutet das Verhalten am ehesten auf einen Kurzschluss irgendwo auf der Sekundärseite hin, der eine Schutzschaltung ansprechen lässt (das war jedenfalls die Erklärung, die ich im Netz überall für das rhytmische Klicken gefunden habe).

Crowbar sagt mir als Stichwort gar nichts, kannst du mir dazu mehr rzählen?

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BID = 963677

Maou-Sama

Schriftsteller



Beiträge: 680


Zitat :
als Last war eine alte 3,5"-Festplatte Festplatte dran, das war bei AT-Netzteilen eigentlich immer ausreichend.

Äh, ich würde was mehr drauf packen wollen. Die Überspannungsschutzschaltung (eben diese Crowbar) ist recht empfindlich.
AT PC Netzteile haben sowas nicht.


Zitat :
Das Tick-Signal kommt vom VSYNC (Jumper umgesteckt) und das lief auch eine Zeitlang so
Hat aber wohl einige Pferdefüße wenn jemand Videograbber/Video Overlay dran betreiben will und den Agnus dazu auf externe Hsync Vsync stellt...


Zitat :
Meiner Meinung nach deutet das Verhalten am ehesten auf einen Kurzschluss irgendwo auf der Sekundärseite hin, der eine Schutzschaltung ansprechen lässt
Ja, nicht ganz...
Die Crowbar ist Überspannungsschutzschaltung die einschreitet indem sie wissentlich einen Kurzschluss verursacht. Dadurch erst entsteht die Überlast, und das TICK TICK TICK ist wiederum die Reaktion des Netzteils auf den Kurzschluss.

Schaltungstechnisch ist es nichts weiter als ein Thyristor der mit A-K zwischen z.B. +5V und Masse liegt und dort einen Kurzschluss setzt, wenn diese (oder eine andere) Spannung aus dem Ruder läuft.
Die primitive Version dieses Überspannungsschutzes wird mit einer passenden Zenerdiode von der zu überwachenden Spannungsschiene her gezündet. Etwa wie
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/crowbar.htm

Ich erwähnte die Crowbar deshalb, weil du nach Auslösen der Crowbar das Fehlerbild eines Netzteils mit sekundärseitigem Kurzschluss siehst, dieser KS aber nach Abschalten der Spannungsversorgung nicht mehr zu finden wäre.
Erst nach Aushebeln der Crowbar würde frau dann sehen, dass in Wirklichkeit die 5V zu hoch sind, was sofort die Crowbar triggert.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maou-Sama am 18 Jun 2015 13:20 ]


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