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Autor
Röhrenradios
Suche nach: röhrenradios (150)

    

BID = 808387

Andreas G.

Schriftsteller



Beiträge: 513
Wohnort: Donnbronn
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Hallo, ich habe auf dem Sperrmüll 4 Radios gefunden.
Das erste (ersten beiden Bilder)ist ein Grundig 3088 bei dem das Netzkabel fehlt. Es sind nur 2 Kabel da , grüngelb und schwarz (hat jemand verbastelt da es damals grüngelb ja noch nicht gab), nun meine Frage wie bzw.wo löte ich da das Netzkabel an ? Habe leider keinen Schaltplan.


Das 2. Radio (Bild 3) ist ein Nordmende Elektra,
da hat wohl jemand eine Spule abgerissen, meine frage, wo gehört diese angelötet und soll ich die abgebrochene verwenden oder eine neue (woher bekommen ? ) nehmen ?

das 3. Radio( Bild 4) AEG Super Midinette 61, bei einen Kondensator ist der Spannungswert nicht mehr abzulesen, durch welchen Sollte ich ihn ersetzen ? An anderer Stelle ist ein brauner Teerkondensator mit 2 Anschlüssen auf der einen Seite und einen auf der anderen, es steht aber nur ein Wert und eine Spannung drauf, wobei handelt es sich dabei ?

Bei dem 4. Radio Saba Freudenstadt 8(Bild 5) hat jemand was an dem Tonabnehmereingang verbastelt, kann vill. jemand erkennen was das ändern soll ?

Wär klasse wenn mir jemand weiterhelfen würde.








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Rock 'n' roll is here to stay, it will never die

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Andreas G. am  7 Jan 2012  1:41 ]










BID = 808395

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
wie bzw.wo löte ich da das Netzkabel an ?
Das ist relativ einfach. Die Primärwicklung liegt unten und das unterste Ende geht an N.
Dann folgen ein paar Anzapfungen für geringere Netzspannungen, die, wie auch das obere 220V- oder 240V-Ende zum Spannungswähler führen. Dessen Mittelpol geht dann an L.

Natürlich gehen diese Anschlüsse nicht direkt an L und N, sondern über eine Sicherung und den Netzschalter.
Manchmal gibt es auch noch zwei Y-Kondensatoren von z.B. 2500pF, die diese beiden Leiter mit dem Chassis verbinden.
Falls du diese Kondensatoren findest, solltest du sie erneuern, denn bei dem Alter sind sie suspekt und legen u.U. das Chassis an Netzspannung.

Die abgerissene Spule vom Elektra sieht reparabel aus.
Schaltpläne für all diese Radios sind gewiss noch zu haben, evtl. aber gegen einen geringen Obulus.

Bei dem abgerissenen Kondensator der Midinette frage ich mich, ob der da überhaupt hingehört. Auch hier hilft sicher der Schaltplan weiter.

Zitat :
An anderer Stelle ist ein brauner Teerkondensator mit 2 Anschlüssen auf der einen Seite und einen auf der anderen, es steht aber nur ein Wert und eine Spannung drauf, wobei handelt es sich dabei
Vermutlich auch zwei Y-Kondensatoren; wahrscheinlich defekt (nass) und daher potentiell gefährlich.
Was steht denn drauf ???


Beim Freudenhaus ist vermutlich nur repariert worden. Der neuere Elko ist nun mal kleiner. Das würde ich erstmal so lassen

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  7 Jan 2012  5:45 ]

 

  






BID = 808438

stego

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Servus!

Auch wenn das Netzkabel relativ einfach zu ersetzen ist:
Solch alte Geräte darfst Du NIE -vor allem, wenn die Herkunft und die jahrelangen Lagerbedingungen unbekannt sind- mal "einfach so" einschalten!
Durch defekte Kondensatoren oder unbekannte Veränderungen der Schaltung können Bauteile (Röhren, Ausgangsübertrager, Netztrafo, usw.) unwiderruflich ins jenseits befördert werden! Auch Gefahr für Dich besteht durch Stromschlag und/oder Brandgefahr!

Der Teerkondensator auf dem letzten Foto ist mit Sicherheit ein "normaler" Folien-/Papierkondensator, aber mit zusätzlicher Abschirmung. Sowas wurde öfters eingesetzt, vor allem an Stellen, wo Einstreuungen Brummstörungen hervorrufen können (z.B. im Bereich des Lautstärkereglers und des Klangnetzwerkes).

Also:

- Zunächst optisch auf defekte Teile überprüfen.
- Sicherung überprüfen: OK? Richtiger Wert?
- Röhren überprüfen: Richtige Typen? In der richtigen Fassung drin? (Nicht lachen: Hab schon Radios mit falschen Röhren und/oder Röhren in der falschen Fassung auf dem Tisch gehabt!)
-Dann das große Sorgenkind "Kondensatoren":
1. Am Netzeingang sind häufig Entstör-Kondensatoren verbaut (z.B. 5nF/1500V), diese zunächst ersatzlos entfernen. (sind häufig nieder-ohmig und hauen die Sicherung raus bzw. können sogar Brände verursachen)
2. Die Becher-Elkos im Netzteil (häufig 50+50 µF/385 oder 450 Volt): Diese können nach längerer Standzeit einen schlechten Iso-Widerstand aufweisen und im Extremfall bei Anlegen der vollen Betriebsspannung von ca. 250 - 300 (in der Aufheizphase) Volt sich soweit erwärmen, daß sie explodieren können! Diese können unter Umständen formiert werden, dann lassen sie sich wieder verwenden.
Ist jedoch auf der Soll-Bruchstelle (meist oben mittig) schon ein "Blumenkohl" zu sehen oder andere Spuren von auslaufendem Elektrolyt, dann sind diese Elkos ein Fall für den Austausch.
3. Dann sind alle sog. "Problem-Kondensatoren" zu beachten:
Bis in die Mitte der 60-er Jahre wurden gerne die sog. "WIMA-Bonbons" und die "ERO-Röllchen" verbaut. Das sind zwei der berüchtigtesten Rollkondensator-Typen, die es je gab. Kaum einer der braunen, an Hustenbonbonbs erinnernden, WIMA-Tropydur-Kondensatoren ist heute noch fehlerfrei mit ordentlichem Iso-Widerstand. Häufig ist der Iso-Widerstand heute jenseits von Gut und Böse! Die beigen ERO-Röllchen sind nicht recht viel besser! (Es gibt noch weitere "böse" Kondensator-Typen, z.B. blaue SABA, schwarze PHILIPS, braune mit Teerverschluß, usw.)
Auf dem letzten Foto kann man gut erkennen, daß jemand schon einen gelben modernen WIMA-Kondensator eingebaut hat.
Ist der Iso-Widerstand vom Koppel-C zwischen der Anode der Vorstufen-Röhre (z.B. EABC80) und dem Steuergitter der Endstufen-Röhre (z.B. EL41/84/95) niederohmig, so gibt die Endstufenröhren wegen hoher Überlast schnell seinen Geist auf! Ebenso kann wegen Überlast der Ausgangstrafo in Mitleidenschaft gezogen werden!

Wie Perl richtig sagte: Der Schaltplan hilft enorm weiter bei der Fehlersuche.

Und ein obligatorischer Hinweis (kann ja sein, daß Du noch nie mit Röhrengeräten gearbeitet hast):

Röhrengeräte arbeiten mit lebensgefährlichen Spannungen von 250-300 Volt! Auch geladene Elkos können Dir nach dem Ausschalten noch gewaltig eine wischen! Außerdem ist zu beachten, daß bei weitem nich alle Röhrenradios der damaligen Zeit netzgetrennt waren! Es gab häufig Allstrom-Geräte (ohne Netztrafo) und Wechselstrom-Geräte mit Spartrafo (keine galvanische Netztrennung). Ein Trenntrafo ist beim Arbeiten unter Spannung somit Pflicht!
Bitte achte bei allem, was Du tust, primär auf Deine Sicherheit!!!


Gruß
stego

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Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

BID = 808458

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Nicht zu vergessen:
Die Selengleichrichter sind meistens/oft hinüber.
Manchmal so, daß sie noch eimal "anlaufen" und sehr
heiß werden und verbrennen. Danach weißt du, wie
Selendioxid riecht.
Ich würde die zunächst mal herausnehmen und durch
eine Si-Brücke ersetzen.
Wenn du die Schaltpläne nicht besorgen kannst,
schau dir igendwelche aus der Zeit mit ähnlicher
Röhrenbestückung an, denn die Geräte waren
recht ähnlich im Schaltungsentwurf.
Gruß
Georg

_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 808660

Andreas G.

Schriftsteller



Beiträge: 513
Wohnort: Donnbronn
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Hallo,
also ganz fremd ist mir Röhrentechnik nicht, beschäftige mich schon seit ca 10 Jahren mit Jukeboxen die recht oft mit sowas noch bestückt sind. Generell hab ich vor dem ersten einstecken immer alle Kondensatoren ersetzt. Das mit dem Gleichrichter wusste ich nicht, hab vor 5 Jahren ein Telefunken Opus 2004 gerichtet wo noch der orginal Gleichrichter (sieht aus wie ein Becherelko) seinen Dienst verrichtet. Soll ich den nun tauschen ? (Das Radio läuft fast täglich...) Was meintest du mit Si- Brücke ?
War bei einem Elektronikgeschäft die meinten das ich für den Kondensator mit 3 Anschlüssen 2 nehmen soll und 2 enden zusammen drehen, hoff das ist richtig, die beiden haben den gleichen wert wie der Orginale, glaub 1500P 500V...

Also kann ich beim Freudenstadt bedenkenlos auch Kondensatorkur durchführen und ihn dann mal einstecken ? Mir ist das rumgebastelte eben sofort ins Auge gestochen. Würd ihn auch über Trenntrafo laufen lassen...

Gruß Andi

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Rock 'n' roll is here to stay, it will never die

BID = 808662

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Soll ich den nun tauschen ? (Das Radio läuft fast täglich...)
Dann natürlich nicht!

Never touch a running system!


P.S.:
Zitat :
die beiden haben den gleichen wert wie der Orginale, glaub 1500P 500V...
Dein Glauben nützt im Zweifelsfall nicht viel.
Wir zünden auch keine Kerze für dich an, falls der Tipp falsch war.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  8 Jan 2012  0:19 ]

BID = 808667

Draht

Stammposter



Beiträge: 263
Wohnort: Falkensee / Spandau City
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Noch eine Kleinigkeit, wenn alle Routinearbeiten gemacht sind:
Stell den Wahlschalter für die Netzspannung auf 240V so weit
möglich. Das schont Heizfäden und andere Bauteile etwas.


_________________
Erst wenn die letzte Glühlampe für immer erloschen ist,
werden wir wirklich sehen, was uns verboten wurde.

Dieser Beitrag ist ein Spitzenprodukt des Kombinat VEB Wortmüllproduktion Falkensee

BID = 808703

yehti

Schriftsteller



Beiträge: 719
Wohnort: Plattstedt

Moin!
Diese Zweifachkondensatoren sind im einschlägigen Fachhandel immer noch ohne Probleme neu zu bekommen.
Die Gleichrichter würde ich erst tauschen, wenn sie definitiv kaputt sind.
Gruß Gerrit

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SIE sagen, ich wäre VERRÜCKT!
SIE sagen, ich wäre WAHNSINNIG!!!
Ja, was soll ich dazu sagen...?
SIE haben recht!



Ottokar Funkenspotz aka MEGAVOLT

BID = 808737

stego

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Servus!


Zitat :
Die Gleichrichter würde ich erst tauschen, wenn sie definitiv kaputt sind.

So ist es!
Die "alten" Selengleichrichter verrichten in den meisten Geräten meiner Sammlung noch klaglos ihren Dienst! Nur, wenn die Spannung zu weit abgesunken ist oder direkt eine Diodenstrecke defekt ist, dann ist dieser Selen-Gleichrichter zu tauschen.
Durch die höhere Netzspannung heute (230 V gegenüber 220 V früher) muß der Spannungswähler auch nicht umgestellt werden, da durch den Verschleiß, sprich des höheren Innenwiderstandes des Selengleichrichters die Anodenspannug normal nicht unzulässig hoch steigt.
Außerdem ist den allermeisten Röhren eine minimale Überheizung lieber als eine Unterheizung (Lieber mit 6,9 V heizen als mit 5,8 V). Vorsicht ist lediglich bei den alten RE.. und REN.. RENS... -Typen aus der Radio-Gründerzeit geboten, die wollen möglichst mit Sollspannung beheizt werden (meist 4V).

Mit einer Si-Brücke ist ein Silizium-Brückengleichrichter gemeint, in moderner Bauweise, z.B. B380C1000 für max. 380 Volt und 1A Belastbarkeit.

Nochwas:
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß das im letzten Foto KEIN Doppelkondensator ist, sondern ein abgeschirmter Rollkondensator. Schau mal auf die Lötleiste, da kommt eine abgeschirmte Leitung an, an der gegenüberliegenden Lötöse geht´s zu diesem Kondensator.
Meines Erachtens ist das entweder der Koppel-C zum Steuergitter der Vorstufenröhre (z.B. EABC80) ODER der Koppel-C zum Steuergitter der Endstufenröhre (z.B. EL84).
Der dritte, weit außen liegende Anschluß dieses C´s liegt dann normalerweise auf Masse.

Wenn da draufsteht 1500p/500V, dann würde ich sagen: 1500 pF (= 1,5 nF) und 500V Gleichspannungsfestigkeit.
Wetten, daß im Schaltplan ein abgeschirmter Kondensator eingezeichnet ist?

Nach der Kondensatorkur würde ich das Gerät stets über einen Trenn-Regeltrafo langsam hochfahren und schauen, was das Amperemeter anzeigt und ob die Elkos im Netzteil sich normal verhalten.
Übrigens, die "großen" Becherelkos in den alten Röhrenradios der 50er und 60er Jahre sind auch nach so vielen Jahren häufig noch in einem erstaunlich guten Zustand! Bedenklicher sind da meiner Erfahrung nach die "kleinen" Elkos (z.B. Ratio-Elko, Kathoden-Elko der Endstufe) - die sind häufig hinüber bzw. kapazitätslos. In Vorkriegsgeräten sind die Elkos meist komplett hinüber (Vorsicht: z.T. PCB-haltig!!!), damals war die Entwicklung noch nicht soweit, wie in den Nachkriegsjahren. Außerdem sind solche Geräte logischerweise einige Jahre älter...

Wenn Du Schaltpläne brauchst, melde Dich mal mit Angabe des genauen Geräte-Typs. Vielleicht kann ich helfen, hab selbst viele Schaltpläne für alte Röhrenradios.

Gruß
stego

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BID = 808859

perl

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Offtopic :

Zitat :
In Vorkriegsgeräten sind die Elkos meist komplett hinüber (Vorsicht: z.T. PCB-haltig!!!),
Elkos waren noch nie PCB-haltig.
Diese Problematik trifft nur auf Folienkondensatoren zu, bei denen der Wickel zur Vermeidung von Glimmentladungen und wegen der höheren Dieelektrizitätskonstante damit getränkt wurde.
Aber auch da wurden durchaus nicht immer PCBs eingesetzt, sondern vielfach ungiftiges Paraffin.

BID = 808932

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Elkos meist komplett hinüber (Vorsicht: z.T. PCB-haltig!!!)


Gegen den Schwachfug ist nicht mehr anzukommen.
Das hat schon vor einigen Jahren ein vermutlich
Immerbesorgter Dummkopf ins Internet "gegeben",
und die Amateure käuen wider.



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[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am  9 Jan 2012  0:34 ]

BID = 808936

perl

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Hier: http://www.environment.gov.au/settl.....d.pdf gibts ab Seite 13 eine Liste der bösen und ab Seite 55 der guten Kondensatoren.
Leider ist auch diese Liste unvollständig, denn Wima z.B. taucht darin überhaupt nicht auf und Roederstein bzw. ERO nur bei den Guten.

BID = 808956

stego

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Es stimmt, ich habe aus purem Leichtsinn (oder ist es Gewohnheit?) "Elkos" geschrieben.
Es sind getränkte Wickelkondensatoren, die auch entsprechend gekennzeichnet sind.
Kommen selten vor in alten Radios, aber wurden schon gesichtet.

Die Kondensatoren (egal, ob Wickelkondensatoren oder Elkos) in Vorkriegsgeräten sind aber trotzdem fast immer kaputt nach über 70 Jahren auf dem Buckel.

Gruß
stego

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BID = 808996

Andreas G.

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Also ich werd nun erstmal alle Kondensatoren ersetzen, wie sieht das Schaltbild für einen abgeschirmten Kondensator aus ? Hab nun leider schon den einen durch 2 ersetzt. Was würde nun schlimmsten falls passieren ?
Auf Bild 3 sieht man bisschen weiter unten links vom markirten Bauteil Kondensatoren die wie in durchsichtigem Plexiglas vergossen sind und unter dem Kunstoff ist eine Folie. Sind diese Problematisch oder nicht ?
@stego also für den AEG Super Midinette 61 bekomm ich über einen bekannten vorraussichtlich einen Schaltplan, aber für die anderen könnt ich noch einen gebrauchen:
Grundig 3088
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Saba Freudenstadt 8
Hättest du da einen ?
Gruß Andi

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BID = 809005

stego

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Servus!
Ich schau mal wegen den Plänen.
Welches Modell vom Elektra ist das? Da gab´s verschiedene Modelle unter diesem Namen.

Gruß
stego

Schaltplan abgeschirmter Kondi: wie "normales" Schaltsymbol für Kondi, nur mit zusätzlicher gestrichelter Umrahmung, diese mit Masse verbunden.

Schau mal in diesen Thread:
http://forum.electronicwerkstatt.de......html

In einem Posting von mir (auf seite 3) ist ein Schaltplan eines ähnlich alten Gerätes. Da drin sind auch abgeschirmte Rollkondensatoren verbaut, im Schaltplan siehst Du das entsprechende Symbol.

Gruß
stego

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am  9 Jan 2012 16:31 ]


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