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Autor
Röhrenradiochassis - Preis gerechtfertigt?

    

BID = 904897

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien
 

  



Zitat :
perl hat am  7 Nov 2013 03:51 geschrieben :

Bevor du an so etwas denkst, solltest du all die alten Blockkondensatoren erneuern und die Elkos formieren/ersetzen.

Das 230V Netz kann nämlich viel höhere Ströme liefern als ein 40VA Netztrafo.
Wenn dann so ein Kondensator an ungünstiger Stelle (Heizkreis, Siebkondensator) stirbt, können auch Röhren blitzschnell an Überheizung zu Grunde gehen, oder in der Gleichrichterröhre brennt ohne Vorwarnung das dünne Metallbändchen durch, das die Zuleitung zur Kathode bildet.


Das ist absolut selbstverständlich, mache ich als allererstes. Deswegen ist keines meiner Röhrengeräte mehr in Betrieb, weil ich bislang nicht den Nerv hatte groß Kondensatoren zu wechseln.

Ich bilde mir ein, der Phonoeingang wäre auch beim Eltz kapazitiv angekoppelt, die beiden 5 nF kommen mir jedenfalls sehr bekannt vor. Die hätte ich - falls es Papierkondensatoren sind - auch ersetzt, sicher ist sicher.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"










BID = 904952

perl

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Zitat :
Die hätte ich - falls es Papierkondensatoren sind - auch ersetzt, sicher ist sicher.
Ich kann mich nicht erinnern dort je etwas Anderes als Papierkondensatoren gesehen zu haben, aber nach heutigen Sicherheitsvorstellungen ist diese "Schnittstelle" so oder so äußerst unsympathisch.
Außerdem neigt sie auch zum Brummen. 5nF sind eben keine Masseverbindung.

Da ein Eingangsübertrager eine sichere Netztrennung gewährleisten müsste, könnte man vielleicht auch mal an einen Optokoppler oder einen Toslink-Empfänger denken.


 

  






BID = 904995

Klgftm37

Gerade angekommen


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Hello Trumbaschl, ich hab hier einen Kapsch "CAPELLA" anno (c.a.) 1960 stehen, der auch noch funktioniert. Die Sicherung war durch und der Senderdrehschalter rutscht etwas durch, aber dementsprechend trötet er ganz gut rum. L.g. der - der dir aus Klagenfurt mal die schwarze Steckdose gschickt hat - die dann weiss wurde - oder so l.g. Andy !




BID = 905045

Trumbaschl

Inventar



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Soll das ein versteckter Hinweis sein, ich möge dir das Radio doch abnehmen?
Im Ernst, ich besitze nicht weniger als zwei UKW-Röhrenradios (Hornyphon Rex und Eumigette), bei denen man mal Papierkondis tauschen sollte, die aber ansonsten tadellos funktionieren, das Hornyphon hatte ich noch bis vor 2, 3 Jahren ab und zu in Betrieb, seit ich es habe jedes Jahr mindestens ein paar Stunden in Betrieb.

Der Sinn der Sache beim Eltz ist nicht der Besitz eines funktionierenden Röhrenradios, sondern die Reparatur/Restaurierung exakt dieses Exemplars aus sentimentalen Gründen.

Das mit der Steckdose war übrigens umgekehrt

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BID = 917096

Klgftm37

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Aja - die weisse die dann schwarz wurd und Altbauteile hab i momentan keine mehr, weil ich bin gesiedelt - auch schon länger her und in der Wohnung sind eher neuere Teile verbaut. 2 x FI ( 1 x 40A, 1x16A) und einige LS ... davon ein LS zu einer eignen steckdose die jetzt meine Basteldose ist. D.h. ich kann hier ein gerät anhängen und wenns einen Defekt hat "fliegt" nur der eine FI oder LS der zu der Schreckdose gehört. Dann hab ich hier UPC, SAT Antenne, und einige LAN Kabel gezogen im Stiegenhaus ... in den Keller, damit ich unten auch ein Internetz hab Natürlich a bisserl a W-Lan ... und sunst eher nix aufregendes hier ...
Wie gehts im guten alten wien ??? l.g. andy

BID = 917099

Trumbaschl

Inventar



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Stressig gehts, wie immer... wo findet man heutzutage noch 16-A-FIs? Oder ist das ein FI/LS?

Mein Bruder übersiedelt eventuell in eine Wohnung mit etwas zweifelhafter Elektrik von 1977, wo es im Tausch für den fehlenden Prüfbefund zwei Monatsmieten gratis gibt. Mal schaun was uns da blüht und ob er die Wohnung will...

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BID = 922867

Klgftm37

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Hab dir mal meinen UV geknipst und das letzte Bild ist der Stiegenhauszähler ...mit Sicherungseinsätzen von 35 Ampere und der eine FI hat nicht gelächelt ... kam aber wahrscheinlich daher dass er grad belastet war von Boiler & Waschmaschine *grins* mal schaun was du dazu sagst l.g. aus klafu !
















BID = 922868

der mit den kurzen Armen

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Das sind keine Das ist kein FI das sind ist ein FI/LS und zum Verständnis da sind in dem Gehäuse ein C16 LS und ein 0.03A FI verbaut. Beide wirken auf das Schaltschloss ein.
Edit: Die sind Der ist auch richtig gekennzeichnet, den es sind ist ein Leistungsschalter (Q) und keine Sicherungen (F)

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Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am  5 Apr 2014 19:32 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: der mit den kurzen Armen am  5 Apr 2014 19:36 ]

BID = 922869

Klgftm37

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ooh - kay ... Danke ... des heisst es is alles richtig verbaut? l.g.

BID = 922873

Trumbaschl

Inventar



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Offtopic :
Irgendwie sind wir hier kilometerweit vom Thema entfernt... aber wurscht.

Links unten im Wohnungsverteiler ist der zu erwartende FI Typ G (kurzzeitverzögert), war sicher einmal allein dort. Ganz koscher dürfte er mit 40 A Nennstrom und 35er-Vorsicherung schon damals nicht mehr gewesen sein, die entsprechende Regel bezüglich Überlastschutz existiert schon recht lang. Hab aber noch nie von einem deswegen abbrennenden FI gehört.

Links oben ist ein FI-LS, der meiner Meinung nach auch ein G-Typ sein müsste, aber keiner ist. G-Typen sind recht kontroversiell hier im Forum, aber die ÖVE E-8001 schreibt sie dummerweise für alle Stromkreise mit EDV und Kühlgeräten vor und Gesetz ist Gesetz.
Wozu es ihn überhaupt gibt ist mir unklar, sonst schert sich ja auch keiner um die Forderung nach mindestens 2 FIs.

Unter dem Zähler sind Neozed-Lasttrennschalter, mal eine interessante Variante Vorzählersicherung.

Spannendste Frage: wieso zum Teufel hat der Herd nur Wechselstrom wenn anscheinend Drehstrom vorhanden ist?


Um noch einmal zum Ursprungsthema zurückzukommen: der Typ hat sein Chassis immer noch nicht verkauft... stell es immer wieder zum selben Sofort-Kaufen-Preis rein und ignoriert Preisvorschläge kommentarlos.

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BID = 922874

der mit den kurzen Armen

Urgestein



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Der verwendete FI/LS ist als Höherwertig vom Schutz als ein kurzzeitverzögerter FI zu betrachten. Die Forderung ist ja eine Mindestforderung und ein Normaler A-Typ ist dem AC Typ der bei Euch noch erlaubt ist überlegen. Ich sehe keinen Grund heute noch Kurzzeitverzögerte FI einzusetzen. Die Problematik des Überlastschutzes steht da auf einem anderen Blatt. Aber Evl sollte mal Eure Normensippschaft mal darüber nachdenken warum Sicherungen nicht schon beim Nennstrom auslösen. Denn auch für einen FI gilt der Nennstrom muss dauernd geführt werden können, ohne Schädigung. Aber Gott sei Dank erübrigt sich diese Diskussion bei FI/LS.

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BID = 922881

perl

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Zitat :
stell es immer wieder zum selben Sofort-Kaufen-Preis rein
Daran kanst du sehen, daß es zu seinem Preis niemand haben will.
Also halte dich am Besten auch zurück.

P.S.:
Zitat :
mit abgeschnittener Netzleitung. Die war völlig zerbröselt und aus einem recht zweifelhaften Leitermaterial, sehr störrisch und federnd
Holla!
Das kann eine Widerstandsleitung gewesen sein.
Wenn du statt dessen Kupfer nimmst, wird das Leben der Röhren kein langes mehr sein!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  5 Apr 2014 23:53 ]

BID = 922938

stego

Schreibmaschine



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Servus!


Zitat :
Das kann eine Widerstandsleitung gewesen sein.


Solche waren bei Röhrenradios aber eine absolute Seltenheit, zumindest im Raum D/AT/CH. Noch eher wurde der Vorwiderstand in ein extra Steckergehäuse "ausgelagert", z.B. beim "Tefi-Zwerg". Bei diesem hier besprochenen Gerät ist das m.E. nicht der Fall, die Netzleitung ist eine ganz gewöhnliche Anschlußleitung.

Gruß
stego


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Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

BID = 922939

Trumbaschl

Inventar



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Ich habe nicht die geringste Absicht mehr als 30 Euro hinzublättern, denn viel mehr als ein zweifelhafter Gebrauchtröhrensatz nebst ein paar spezifischen Klein-Ersatzteilen ist das nicht. Und es wirkt mir ziemlich verbastelt, immerhin sehe ich da ZWEI Netzleitungen mit Stecker auf den Fotos!

Danke für den Hinweis mit der Widerstandsleitung, da wäre ich alleine wohl nie drauf gekommen!

Leider sind die erwähnten Reste vor Jahren irgendwo verschwunden, da lässt sich nicht viel eruieren. Im Schaltplan steht nichts diesbezüglich.

Könnte man übrigens ganz russisch den fehlenden Abschirmbecher aus einer Halbliter-Getränkedose nachbauen wenn die von Durchmesser und Höhe halbwegs passt oder sind die Maße und Materialeigenschaften da sehr kritisch? Die Originalbecher halte ich für Alu.

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BID = 922941

perl

Ehrenmitglied



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Wohnort: Rheinbach


Zitat :
aus einer Halbliter-Getränkedose nachbauen
Die sind hierzulande meistens aus Eisen, und das ist sehr schlecht.
Pilsner Urquell hatte lange Zeit Alu-Dosen. Ob aktuell noch, weiss ich nicht.

Aber anstatt Eisen zu verwenden, würde ich beim Oszillator den Becher lieber ganz weg lassen. Im Mittelwellenbereich stört das keinen mehr, weil da kaum noch jemand empfängt.

Alternativ kannst du ja mal die gewünschten Maße posten, vielleicht sogar das Foto mit den Abgleichlöchern posten. Vielleicht hat jemand noch etwas passendes herumliegen.


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