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Autor
Nordmende Rigoletto 58
Suche nach: nordmende (432)

    

BID = 845907

Brizz

Stammposter



Beiträge: 361
Wohnort: Rheine
 

  


Heute Morgen habe ich Kondensatoren gekauft. Die ERO-Rollen, die WIMA-Bonbons und die Elkos im Ratiodetektor und an der Kathode der EL84 habe ich getauscht.

Jetzt hat das Radio auf TA schon wieder den schönen warmen Klang der Röhrenradios. Der Klang im FM-Bereich ist auch besser geworden.

Dem Siliziumgleichrichter habe ich einen Widerstand von 150 Ω vorgeschaltet, jetzt passen die Anodenspannungen bis auf wenige Volt.

Der Strom aus dem ersten Elkos des Netzteils beträgt 64 mA. Der Anodenstrom der EL84 beträgt 32 mA. Auf dem Trafo steht, dass er 70 mA hinter dem Trockengleichrichter in Graetzschaltung liefern kann. Er wird immer noch ganz schön warm. Wenn ich den Vorwiderstand gegen eine entsprechende Drossel tausche, muss der Trafo dann weniger leisten ?

Der Zeiger der UKW-Skala liegt um ca. 2,5 MHz daneben und die Kerne der KW- und MW-Oszillatorspulen sind leicht beschädigt. Ich nehme daher an, dass der UKW-Oszillator zu schnell schwingt und dass sich da jemand an den Spulen versucht hat.

Kann man statt eines Testsenders auch den ZF-Verstärkerausgang eines Transistorradios verwenden ? Hatten die früher genau dieselben Zwischefrequenzen oder kann man die ZF-Verstärker der alten Radios auf die heutigen Zwischenfrequenzen ziehen, und wie baut man einen Spannungsteiler für 10 MHz ?













BID = 845913

dl2jas

Moderator



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Damalige Radios hatten teilweise etwas andere Zwischenfrequenzen.

Einen Spannungsteiler für 10 MHz kannst Du mit normalen Kohleschichtwiderständen aufbauen. 10 MHz ist noch nicht wirklich Hochfrequenz, eher unruhiger Gleichstrom.
Bei höheren Frequenzen machen sich SMD-Widerstände ganz gut.
Möchtest Du ein Dämpfungsglied bauen?
Hier ein Progrämmchen, was einem die Rechnerei abnimmt:
http://www.dl2jas.com/downloads/atten/attenuator.html

DL2JAS

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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert

 

  






BID = 845927

perl

Ehrenmitglied



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Zitat :
Damalige Radios hatten teilweise etwas andere Zwischenfrequenzen.
Aber für UKW waren es immer 10,7MHz.

Die AM-ZF solltest du an dem anderen Riegelotto nachsehen. Nach dem Krieg war das in D recht einheitlich, da es sich um eine geschützte Frequenz handelte.


P.S.:
Zitat :
oder kann man die ZF-Verstärker der alten Radios auf die heutigen Zwischenfrequenzen ziehen,
Warum sollte man das tun?
Die ganze Geschichte ist für genau die richtige Frequenz mühsam berechnet und optimiert worden. Du könntest das nur schlechter machen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  1 Sep 2012 19:37 ]

BID = 845937

Brizz

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Beiträge: 361
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Ich möchte das deshalb tun, weil ich den ZF-Ausgang eines kleinen Transistorradios (Abgriff vor dem Ratiodetektor bzw. AM-Demodulator) als Testsender missbrauchen möchte.

Am Transitorradio stelle ich dafür den am stärksten einfallenden Sender ein und da habe ich dann doch die benötigten Zwischenfrequenzen.
DLF (549 kHz) für Mittelwelle WDR4 (100 MHz) für UKW kommen hier am stärksten an.

Und genau dafür brauche ich auch das Dämfungsglied, welches man mit dl2jas Programm (ihm sei gedankt) ja berechnen kann.






[ Diese Nachricht wurde geändert von: Brizz am  1 Sep 2012 20:55 ]

BID = 845946

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Perl schrieb:

(Damalige Radios hatten teilweise etwas andere Zwischenfrequenzen.)

Zitat :
Aber für UKW waren es immer 10,7MHz.


Und hier steht, daß das nicht stimmt und warum
es auch andere Werte gab. :

http://www.radiomuseum.org/forum/uk......html

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BID = 846001

stego

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Das Abstimmen der ZF-Kreise auf die ZF eines anderen Gerätes ist absolut unsinnig!
Bis Du das hinbekommen hast, hast Du das ganze Gerät gem. Service-Anleitung längst original neu abgeglichen! Notfalls kannst du das auch nach "Gehör" und Magischem Band machen - ist allerdings nicht ganz OK, geht nur, wenn die Fehlabstimmung nur gering ist. Zumindest die Ratio-Spannung sollte dabei immer beobachtet werden.
Ist das Gerät komplett verstimmt, hilft nur Wobbler/Testsender und Oszi, sonst stimmt man möglicherweise nicht auf die korrekte ZF ab, sondern auf eine weitere Mischfrequenz.
Beim Ratio-Kreis funktioniert der "Abgleich nach Gehör" aber recht gut.
Dann sollte zumindest UKW schon wieder recht gut gehen.


Zitat :
die Kerne der KW- und MW-Oszillatorspulen sind leicht beschädigt.

Das kann schon der Grund sein, daß auf diesen Wellenbereichen überhaupt nichts zu hören ist, weil die ZF komplett daneben liegt. Möglicherweise hat der Vorbesitzer auch an den ZF-Kreisen sein "Glück" versucht, dann hilft nur noch ein kompletter Neuabgleich.

Viel Erfolg!

Gruß
stego

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Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

BID = 846024

dl2jas

Moderator



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Suchst Du einen relativ einfachen Signalgenerator?

Ich habe eine interessante Schaltung gefunden:
http://www.vintage-radio.com/projects/signal-generator.html
Für Präzisionsmessungen ist der Generator natürlich nicht geeignet. Für den Zweck sollte er ganz gut gehen, wenn man die Frequenz im Auge behält. Ganz nett bei dem Bauvorschlag, das Signal lässt sich mit NF modulieren, man hört auch was.

DL2JAS

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: dl2jas am  2 Sep 2012 17:33 ]

BID = 846048

dl2jas

Moderator



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Noch ein interessanter Bauvorschlag!

http://www.fox06.de/aktivitaeten/ba.....r.htm
Herzstück ist ein LTC1799, den viele Elektronikanbieter im Programm haben. Möglicherweise nicht so gern gesehen, es handelt sich dabei um ein SMD-IC. Im Bauvorschlag sieht man eine einfache Adapterplatine. Es handelt sich um einen sehr einfach einstellbaren Rechteckgenerator, sollte aber nicht stören. Bei Bedarf kann man sich ja entsprechende Filter bauen, wenn man ein Sinussignal haben möchte.
Im Bauvorschlag ist als Stabi ein 7806 angegeben. Man sollte besser einen 7805 nehmen, da 6 Volt Betriebsspannung für den LTC1799 das zulässige Maximum ist laut Datenblatt. Auch fehlen am Regler die üblichen Kondensatoren dicht an den Beinchen, um eventuelle Schwingneigung zu verhindern.

DL2JAS

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BID = 846086

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :

Zitat :
Aber für UKW waren es immer 10,7MHz.

Und hier steht, daß das nicht stimmt und warum
es auch andere Werte gab. :
http://www.radiomuseum.org/forum/uk......html
Interessant!
Diesen Irrweg kannte ich bisher nicht, aber ich habe mittlerweile erfahren, daß er bei einigen Geräten bis 1964 gegangen wurde.

Das bischen mehr Verstärkung bei der niedrigeren ZF wird bei weitem aufgehoben durch die Nachteile.
Zum einen wäre da die kleinere Bandbreite bei gleichem Q.
Eine FM-ZF Stufe muß aber ausreichend Bandbreite haben, damit die Verzerrungen gering bleiben.

Dann die Tatsache, daß die Oszillatorstörungen mitten im Band beginnen. Bei den frühen UKW-Empfängern ohne HF-Vorstufe durchaus ein Thema.

In den verlinkten Betrachtungen wird immmer nur auf die ungünstige Lage der Spiegelfrequenz bei fE + 2*fZF verwiesen, und für Röhrenradios mag das meist zutreffen.
Viel schlimmer, besonders bei Transistorradios, ist aber das durch die niedrige ZF verursachte miserable Großsignalverhalten.
Dabei entsteht im Abstand der halben ZF eine Nebenempfangsstelle, die auch bei Verwendung eines abgestimmten Vorkreises kaum unterdrückt wird, wenn der Frequenzabstand nur 3,4 MHz beträgt.
Zu allem Übel verdoppelt sich dabei auch noch der Frequenzhub, sodaß der Störer auf jeden Fall mit starken Verzerrungen gehört wird.

@Brizz:
Bei Geräten dieser Generation betrug die AM-ZF i.d.R. 468kHz.
Afaik war diese Frequenz auch geschützt und wurde von starken Sendern freigehalten.
Das schöne dabei ist, dass es sich dabei um ein Vielfaches von 9kHz, dem auch damals schon verwendeten Frequenzraster, handelt.
Das bedeutet weiter, dass, wenn du dir einen Prüfoszillator baust, auch dessen Oberwellen vielfache von 9kHz sind, also genau auf den Mittelwellenfrequenzen 936kHz und 1404kHz zu liegen kommen.
Wenn du ein Mittelwellenradio mit digitaler Frequenzanzeige hast, kannst du deinen Prüfoszillator also problemlos abstimmen, und wenn du nur über ein simples MW-Radio ohne genaue Frequenzeichung hast, kannst du deinen Prüfsender auf einen dort sendenden Rundfunksender einpfeifen.
Möglicherweise wirst du aber bis in die Abendstunden warten müssen, bis dort ein ausländischer Rundfunksender zu empfangen ist. http://www.irt.de/fileadmin/media/wittsmoor/AM-Sender.pdf

P.S.:
Zitat :
Das Abstimmen der ZF-Kreise auf die ZF eines anderen Gerätes ist absolut unsinnig!
Das sehe ich auch so.
Allenfalls kann ein ausgeschlachtetes LC-Bandfilter (also kein keramisches) als Keimzelle für den Prüfoszillator dienen.
Die Frequenzstabilität der oben vorgeschlagenen RC-Generatoren mit NE555 oder LTC1799 dürfte aber zu schlecht sein.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  2 Sep 2012 21:58 ]

BID = 846123

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2081
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
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Offtopic :
@perl:

Zitat :
Bei Geräten dieser Generation betrug die AM-ZF i.d.R. 468kHz.

Auch 470 und 472 kHz waren sehr verbreitet.
Unter Berücksichtigung einiger Sender (z.B. Luxemburg auf Langwelle) gab es bei ein paar Herstellern sogar, abhängig vom Verkaufsgebiet des Gerätes, ein und dasselbe Modell mit unterschiedlicher ZF!

Siehe hierzu:
http://www.radiomuseum.org/forum/wa......html
In den 30-er Jahren gab es unendlich viele ZF in den Rundfunk-Empfängern. Siehe hierzu:
http://www.radiomuseum.org/forum/zw......html
[/
ot]
Gruß
stego

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BID = 846136

perl

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Zitat :
In den 30-er Jahren gab es unendlich viele ZF in den Rundfunk-Empfängern
Ist mir bekannt.
Aber dieser Gebißsuper ist ja wesentlich jünger und hat schon eine Röhrenbestückung, an der sich prinzipiell bis zum Ende des Röhrenzeitalters kaum noch etwas geändert hat.

Ich habe aber mittlerweile Pläne vom Tannhäuser 58 und Othello 58 gefunden, die augenscheinlich der gleiche Jahrgang sind, und eine ZF von 460 kHz verwenden. Damit geht das Verfahren den Prüfoszillator auf einen Rundfunksender einzupfeifen leider nicht.

BID = 846140

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13122
Wohnort: 37081 Göttingen

Ich habe mir diesen Funktionsgenerator zugelegt und bin sehr zufrieden damit.

http://www.ebay.de/itm/AE20125-10-M.....b254f

Gruß
Peter

BID = 847090

Brizz

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Ich habe versuchtt, den Ratiodetektor auf Maximum abzugleichen. Der Empfang ist jetzt fast unverzerrt, aber ein Spulenkern befindet sich im Anschlag.
Ich habe mir jetzt den von Otifanny empfohlenen Funktionsgenerator mit USB-Schnittstelle bestellt. Wenn der angekommen ist, werde ich den ZF-Verstärker ganz neu einstellen, sowas wollte ich nämlich immer schon mal tun.

BID = 847113

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
aber ein Spulenkern befindet sich im Anschlag.
Außen oder innen?
Normalerweise gibt es ja zwei Resonanzstellen, je nachdem, auf welcher Seite der Spule der Kern steht. Bei den Bandfiltern mit koaxialer Spulenanordnung (gemeinsamer Spulenkörper für Primär-und Sekundärkreis) ist meist die Stellung mit außenliegenden Kernen die richtige.

P.S.:
Benutzt du zum Drehen an den Kernen einen metallfreien Abgleichschraubenzieher aus Kunststoff oder Keramik?
Mit einem gewöhlichen Schraubendreher mit Stahlklinge ist es praktisch unmöglich einen sauberen Abgleich durchzuführen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  9 Sep 2012 17:50 ]

BID = 847412

Brizz

Stammposter



Beiträge: 361
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Ich habe den Kern nach innen gedreht, weil in die Richtung die Spannung am Ratiodetektor größer wurde. Die Kerne habe ich mit einem angespitzten Lutscherstiel meiner Tochter verdreht. Mit dem kann ich die Kerne ja noch einmal wieder herausdrehen.

Im E-Bay schaue ich jetzt nach einem Abgleichbesteck aus.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Brizz am 11 Sep 2012 23:01 ]


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