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Autor
Magnetophon wieder in Betrieb nehmen

    

BID = 926733

perl

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Zitat :
Beim 3541 quietscht übrigens der Motor selbst, habe das heute beim Begutachten des Kopfes noch einmal mit der Hand gedreht. Scheußliches Geräusch!
Vermutlich sind die Gleitlager völlig ausgetrocknet.
Vielleicht kann man mit etwas MoS2-Fett noch etwas retten, oder wenn der Zug durch die Riemen die Achse wieder in eine bestimmte Lage zwingt.










BID = 926740

Trumbaschl

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Zitat :
perl hat am 21 Mai 2014 23:58 geschrieben :


Zitat :
Beim 3541 quietscht übrigens der Motor selbst, habe das heute beim Begutachten des Kopfes noch einmal mit der Hand gedreht. Scheußliches Geräusch!
Vermutlich sind die Gleitlager völlig ausgetrocknet.
Vielleicht kann man mit etwas MoS2-Fett noch etwas retten, oder wenn der Zug durch die Riemen die Achse wieder in eine bestimmte Lage zwingt.

Der Riemen hat zwar nicht mehr wahnsinnig viel Spannung, aber noch genug um den ganzen Antriebsstrang zu bewegen, insofern würde ich da nicht allzu viel Hoffnung rein setzen. Deshalb hätte ich den Motor ausgebaut und gegebenenfalls zerlegt um die Lager direkt begutachten zu können. Ich habe hier Lagerfett für Wälz- und Gleitlager, das sollte passen oder?

Allerdings muss ich sagen, nach dem was ich bislang über Plattenspielermotoren aus der Epoche gelesen habe, hätte ich eher ein mit Sinterlageröl zu behandelndes Lager erwartet (unteres Motorlager).

Allerdings komme ich vor Pfingsten vermutlich sowieso zu nichts und dann beginnt schon voll die Prüfungszeit... mal sehen.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

 

  






BID = 926743

perl

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Zitat :
, hätte ich eher ein mit Sinterlageröl zu behandelndes Lager erwartet (unteres Motorlager).
Ja, aber wenn der Motor quietscht, dann hat das Lager ja schon gefressen.
Dann dürften die Notlaufeigenschaften der Feststoffschmiermittel dringend erforderlich sein. Gibts natürlich nicht nur als Fett, sondern auch als Öl.

BID = 926744

Trumbaschl

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Zitat :
perl hat am 22 Mai 2014 01:26 geschrieben :


Zitat :
, hätte ich eher ein mit Sinterlageröl zu behandelndes Lager erwartet (unteres Motorlager).
Ja, aber wenn der Motor quietscht, dann hat das Lager ja schon gefressen.
Dann dürften die Notlaufeigenschaften der Feststoffschmiermittel dringend erforderlich sein. Gibts natürlich nicht nur als Fett, sondern auch als Öl.

Ah, verstehe!
Kommt Zeit, kommt Rat!

Komischerweise bin ich immer noch der Meinung, ich hätte das Gerät nach dem Kauf (wenn ich es denn gekauft und nicht geschenkt bekommen habe, mehr als 3 Euro habe ich für so eine Ruine sicher nicht bezahlt) kurz eingeschaltet gehabt, an so ein Quietschen könnte ich mich aber sicher erinnern. Alles sehr seltsam...

Das Gerät war im Übrigen auch sehr seltsam zusammengebaut, der Hebel des Spurschalters saß unter der Abdeckung statt oben drauf... (der wird unter den Potentiometer-Knopf gesteckt). Die Abdeckung lag, auch mangels Schrauben, nur schief und lose auf.

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Trumbaschl

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Wenn wir schon bei der mechanischen Seite sind... alle Nachbau-Riemensätze enthalten Rundriemen. Aber jedes einzelne Gerät das ich zerlegt habe und in dem noch erkennbare Reste des Riemens vorhanden waren waren zwei Vierkantriemen mit quadratischem Querschnitt verbaut! Ein Hornyphon WM5102 (Parallegerät zum EL3541) habe ich mal mit einem Rundriemen versehen, das Resultat war ziemlich mau.

Was gehört da wirklich für ein Riemen rein? Im Philips ist definitiv jetzt noch ein uralter Vierkantriemen.

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BID = 926803

perl

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Zitat :
Im Philips ist definitiv jetzt noch ein uralter Vierkantriemen.
Dann wird das so sein sollen.
Wahrscheinlich kann man den Typ des Riemens auch bestimmen, wenn man sich die Form der Nut auf der Riemenscheibe genau ansieht, aber ich hatte das nie nötig.

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Trumbaschl

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Zitat :
perl hat am 22 Mai 2014 23:57 geschrieben :


Zitat :
Im Philips ist definitiv jetzt noch ein uralter Vierkantriemen.
Dann wird das so sein sollen.
Wahrscheinlich kann man den Typ des Riemens auch bestimmen, wenn man sich die Form der Nut auf der Riemenscheibe genau ansieht, aber ich hatte das nie nötig.

Dann hoffe ich mal, dass ich irgendwo einen passenden Riemen auftreibe... beim Zählwerk ist das ja noch ziemlich egal, aber der Hauptriemen sollte bei diesen Einmotorenlaufwerken schon gut Kraft übertragen können, sonst macht Spulen überhaupt keinen Spaß.

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stego

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Zitat :
Wahrscheinlich kann man den Typ des Riemens auch bestimmen, wenn man sich die Form der Nut auf der Riemenscheibe genau ansieht

Darauf sollte man sich nicht verlassen: Bei meinem Telefunken M204TS sehen sämtliche Räder, auf denen der große Riemen läuft, so aus, als sollte das ein Vierkantriemen sein (Nut ist im 90°-Winkel, also links u. rechts jeweils 45°-Winkel). Nur, als ich einen Vierkantriemen eingesetzt habe (hatte nix anderes da), lief das Gerät hörbar zu langsam - die Untersetzung stimmte wegen des falschen Riemens nicht.
Erst als ich von Gummi-Meyer (www.gummimeyer.de) den passenden Satz Riemen gekauft und eingebaut hatte, lief das Gerät wieder in der richtigen Geschwindigkeit - mit einem RUND-Riemen!

Gruß
stego

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Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

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Trumbaschl

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Aua... im gegebenen Fall habe ich aber vier annähernd baugleiche Geräte zerlegt und jedes Mal einen Vierkantriemen gefunden, mal gerissen, mal gedehnt, einer noch intakt. Das Gerät mit dem intakten Riemen lief damals perfekt und spulte kraftvoll. Einem weiteren habe ich mangels Alternativen einen Rundriemen eingebaut und das spulte nie ordentlich.

Insofern gehe ich davon aus, dass der Vierkantriemen korrekt ist.

Ganz andere dumme Frage: ich besitze einen Installationstester, der Isomessung mit 250 V DC anbietet. Was spricht konkret dagegen, Kondensatoren mit 250 V und mehr Gleichspannungsfestigkeit da anzuhängen und einmal den Isotest laufen zu lassen? Messbereich geht von 1Ω bis 1000 MΩ.

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stego

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Zitat :
Was spricht konkret dagegen, Kondensatoren mit 250 V und mehr Gleichspannungsfestigkeit da anzuhängen und einmal den Isotest laufen zu lassen? Messbereich geht von 1Ω bis 1000 MΩ.


Nix! Aber zumindest einseitig ausgelötet, sonst mißt Du Mist.

Ich hab so ein selbstgebautes Dings ("Isotest", war damals ein Projekt von www.radiomuseum.org, wurde von ein paar Leuten als Sammelbestellung besorgt und als Bausatz an die Mitglieder verkauft) welches bis 500 Volt Prüfspannung zur Verfügung stellt. Ab weniger als 50 Megaohm Iso-Widerstand kannst du Kondis als Koppel-C's vergessen. Also nach meiner Erfahrung ALLE braunen WIMAs, beigen EROs, diverse beige Philips - kurz gesagt: alle Kondis mit Papierdielektrum. Noch tadellos sind meist die Styroflex-Kondis und die keramischen Dinger.

Gruß
stego

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BID = 926833

Trumbaschl

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Ich hätte als ersten Testkandidat einen beigen Philips vom EL3541 genommen (220 nF/250 V wenn ich mich richtig erinnere), den hat ein zuvorkommender Mensch schon einseitig abgerissen, spart mir das Ablöten. Entladen per 10-MΩ-Widerstand oder ist das bei so kleinen Kapazitäten egal?

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BID = 926839

perl

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Zitat :
Ab weniger als 50 Megaohm Iso-Widerstand kannst du Kondis als Koppel-C's vergessen.
50 M ist auch schon Schitt.
Rechne mal: 50M gibt mit dem 1M Gitterableitwiderstand einen Spannungsteiler ca. 50:1 .
D.h. bei 250V an der Anode der Vorröhre wird die Gitterspannung der nächsten um 5V verfälscht.
Das ist absolut inakzeptabel.


Zitat :
Was spricht konkret dagegen, Kondensatoren mit 250 V und mehr Gleichspannungsfestigkeit da anzuhängen
Probiers ruhig aus.
Wenn die Prüfspannung aber nicht konstant ist, wirst du wegen der Lade- und Entladeströme des Kondensators falsche Ergebnisse bekommen.


Zitat :
Entladen per 10-MΩ-Widerstand oder ist das bei so kleinen Kapazitäten egal?
So kleine Kondensatoren man ruhig kurzschliessen, solange man das nicht betriebsmäßig macht.
Bei sehr schnellen Ladungen und Entladungen bilden sich in Lufteinschlüssen des Wickels Glimmentladungen, und die greifen allmählich das Dielektrikum an.





BID = 926847

Trumbaschl

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So, kleine informelle Testreihe mit einem ziemlich ramponierten Rifa-Entstörkondensator, zwei neuen Folienkondensatoren und zwei beigen Philips aus dem EL3541 (der Bequemlichkeit halber komplett ausgelötet).

Ergebnis: Rifa 135 MΩ, alle anderen >1000. Kapazität der Philips ist auch noch sehr exakt (27 nF +/- 10% gemessen 29, 8,2 nF +/- 10% gemessen 8 nF). Das motiviert mich eigentlich, diese Kondensatoren drin zu lassen und nur die diversen WIMA und sonstigen unschönen Bauarten (im EL3541 ist einer der aussieht wie in altes Gewebe-Isolierband gewickelt, also das, was im Dampfradioforum gerne als Teerkondensator bezeichnet wird) zu tauschen.


Offtopic :
Am 3541 hat sich echt jemand mit Wurstfingern ausgetobt... vom Abschirmblech einer der Röhren (Beschriftung ist leider nicht mehr lesbar und den Schaltplan finde ich auf die Schnelle nicht) ist mal eben die Masseverbindung einfach abgerissen, genau wie der erwähnte Kondensator. Die fast durchwegs fehlenden Schrauben habe ich ja schon erwähnt.


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BID = 927764

Trumbaschl

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Heute habe ich mir mal das EL3542A vorgenommen, also den ursprünglichen Kern dieser Diskussion.

Die elektronische Seite war etwas lästig aber nicht so viel zu tun, gerade mal ein Hustenbonbon und zwei Elkos tauschen.

Leider ist mir dabei aufgefallen, dass es ein mechanisches Problem gibt und zwar beim Gestänge für den Geschwindigkeitsumschalter. Das abgebildete Gestänge bedient einen Umschalter, ich nehme an der schaltet die Entzerrung für die jeweiligen Geschwindigkeiten um. Jedenfalls fehlt dort irgendetwas, die Stange rutscht einfach lose durch den Hebel, statt von ihm nach oben geschoben zu werden.

Hat jemand eine Idee, was da fehlen kann? Mein Verdacht heißt ja fast Sicherungsring, allerdings wüsste ich erstens nicht, wieso der von selbst abgefallen sein sollte und zweitens würde ich dafür eine runde Nut in der Stange erwarten, es gibt aber nur zwei Vertiefungen quer zur Längsachse der Stange.

Ich habe zwar eine Explosionszeichnung, aber leider nur einen ziemlich miserablen Scan und der gesuchte Teil (119) fehlt in der Teileliste...

Am Hebel sind jedenfalls deutliche Schleifspuren, das spricht eigentlich schon für einen Metallteil wie einen Sicherungsring.

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BID = 927765

Trumbaschl

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Nachtrag: hab ich doch glatt das Bild vergessen...




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