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Autor
Loewe Opta Luna Stereo
Suche nach: loewe (1417) stereo (1784)

    

BID = 931932

Harti 77

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Wäre es denn arg verwegen, wenn ich die betreffenden Kondis auf der Primärseite rausmache und stattdessen das Chassis ordentlich mit einem neu zu verlegenden Schutzleizer verbinde? Irgendwie wäre mir dabei wohler.
Geht das oder denke ich zu einfach?










BID = 931934

perl

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Ich habe diesbezüglich keine Bedenken.
Früher waren Schuko-Steckdosen eben nicht so sehr verbreitet.

Schau dir aber nochmal genau die Beschaltung der Gleichrichterröhre *) an!
Evtl. führen auch dort Y-Kondensatoren von den Anoden nach Masse.
Wenn davon einer stirbt, kann das den Netztrafo kosten.


*) P.S.:
Oder hat das Gerät keine EZ.., sondern einen Selen-Gleich-riecht-er?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 19 Jul 2014 21:15 ]

 

  






BID = 931949

Harti 77

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Muss ich nachsehen, ich hoffe ich erkenne entweder die Röhre (ich deute das ein der Bezeichnung EZ vorkommen müsste) oder den Gleichrichter.
Die Kondis kann ich dann einfach ersatzlos entfernen? Wenn ich das richtig gelesen habe, dienten die ohnehin nur der Entstörung.

Die Kondensatoren an der Röhre erkenne ich einfach daran das ein Anschluss am Chassis liegen muss? Das könnte ja aber auch bei mehreren der Fall sein.

Danke für Deine Hilfe, das nützt einem sehr, wenn man wie ich von dieser Technik nicht viel Ahnung hat.

BID = 931954

perl

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Es gibt wohl eine ganze Reihe Luna, aber soweit ich das mittlerweile gesehen habe, verwenden die keine Gleichrichterröhren mehr.
EZ.. ist richtig. EZ80 oder EZ81 wahrscheinlich.

Die Selengleichrichter damals hatten gewöhnlich flache Aluminiumgehäuse, vielleicht 4cm x 6cm und 5mm dick, die zur besseren Kühlung auf das Chassis geschraubt waren. Bezeichnung z.B. B250C120 oder so.
Manchmal wurde auch eine zylindrische Bauart wie bei den Becherelkos benutzt, die waren dann stets schwarz eloxiert.

Zur Entstörung der Se-Gleichrichter wurden sekundärseitig keine Y-Kondensatoren benötigt.

www.ebay.de/itm/Gleichrichter-Selen.....02542

www.ebay.de/itm/AEG-Selen-Gleichric.....17726


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 20 Jul 2014  1:11 ]

BID = 932056

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
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Bei der Eumigette sind die Y-Kondis zum Beispiel recht eindeutig als solche zu erkennen, zwei gleiche Kondensatoren in unmittelbarer Nachbarschaft der EZ80, jeweils ein Ende verzwirbelt und auf Masse gelegt, das andere an den Anoden der EZ80. Aber das entfällt bei diesem Radio wohl.

_________________
"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 932352

Harti 77

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Mein Luna ist der Typus 5741W. Konnte bis jetzt auf die Schnelle noch keinen Schaltplan dazu finden.
Hab das Gerät eben nochmal aufgemacht. So spontan wäre mir ein kleines braunes Röhrchen aufgefallen, ich vermute einen Widerstand dahinter. Siehe das Bild mit dem Bauteil auf dem 700 steht. Der einzige grössere Kondensator wäre quasi der, den ich ersetzt habe. Im Bild die neueren ans Chassis geklebt. Der sollte ja aber nicht defekt sein, da neu.
Der ursprüngliche Platz war direkt am Gleichrichter, übrigens schon einer der verlinkten Typen bei Ebay, also keine Röhre. Auch iervon habe ich ein Bild gemacht.

Allerdings habe ich noch viele weitere Kondis entdeckt, die allerdings eher nicht auf der Primärseite sitzen.
Habe ich mir einen Fehler eingebaut? Oder seh ich das defekte Bauteil einfach nicht?
Danke an Euch! Wenn sichs nicht finden lässt, stell ich das Gerät wieder auf den Dachboden, Chassis unter Spannung, da komm ich nicht mit klar.







BID = 932359

perl

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Beiträge: 11110,1
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Zitat :
spontan wäre mir ein kleines braunes Röhrchen aufgefallen, ich vermute einen Widerstand dahinter.
Nein, das ist ein keramischer Rohrkondensator. Das Röhrchen ist innen und aussen metallisiert, an einem Ende ist die Metallisierung nach aussen herumgezogen und dann mit der Drahtschlinge kontaktiert. 5nF 700V=.


Zitat :
Habe ich mir einen Fehler eingebaut? Oder seh ich das defekte Bauteil einfach nicht?
Vielleicht sind auch tatsächlich keine Y-Kondensatoren vorhanden.


Zitat :
Wenn sichs nicht finden lässt,
Verfolge einfach den Weg beider Adern des Netzkabels über Schalter, Sicherung bis zum Netztrafo. Wenn bis dahin kein Y-Kondensator auftaucht, gibts auch keinen.

P.S.:
Du kannst auch die Kapazität der primären Trafoenden gegen Masse messen.
Y-Kondensatoren haben typisch Werte zwischen 2,5 und 5nF, während die Streukapazität des Trafos zwischen Primär und Sekundär viel kleiner ist, allenfalls einige 100pF.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 23 Jul 2014 18:15 ]

BID = 932417

Harti 77

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Habe inzwischen einen Schaltplan, den werde ich jetzt durchforsten. Es bliebe dann quasi nur ein Wicklungsschluss im Trafo übrig, richtig? Irgendwo muss die Netzspannung ja aufs Chassis kommen.

BID = 932419

Harti 77

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Also laut Schaltplan ist auf der Promärseite tatsächlich nur diese eine 5 nF Kondensator (das Keramikröhrchen) verbaut. Mit einem Ende auf Masse Chassis. Was macht das Teil? Den schneid ich raus und rtig. Geht das so einfach?

BID = 932429

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Das geht so einfach, aber wenn er nicht defekt ist, kannst du ihn auch drinlassen.

Das ist dann ein einzelner Y-Kondensator, dessen Aufgabe es ist das Chassis HF-mäßig mit dem Stromnetz (HF-mäßig "Erde") zu verbinden, damit man für die AM-Bänder eine einfache Wurfantenne verwenden kann.
Wenn eine dreiadrige Netzleitung mit Schutzkontakt als HF-Erde zur Verfügung steht, ist das natürlich besser.
Aber als dieses Gerät gebaut wurde, waren Schukodosen noch nicht allgemein verbreitet.

Am einfachsten drehst du den Netzstecker so, dass die mit diesem Kondensator verbundene Ader an N zu liegen kommt.

BID = 932665

Harti 77

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Das beschriebene Keramikröhrchen war tatsächlich der Auslöser. Wobei ich vermute, das die Spannung nicht belastbar gewesen wäre. Hab nach Demontage des Kondensators noch 60 Volt Chassis gegen PE messen können. Sodann habe ich das Chassis geerdet, eine Messung mit dem Multimeter brachte einen Ableitstrom von 0,0 Volt. Das halte ich für akzeptabel und sicher.
Theoretisch könnte ich noch eine Messung mit dem Gerätetester machen, jedoch scheue ich mich ein wenig vor der Isomessung. Ich denke so ist das auch in Ordnung, und meiner Sorge um einen Stromschlag ist auch gebannt.

Danke für die Mithilfe, das Projekt ist hiermit abgeschlossen. SK1 Gerät steht somit in der Küche und ist in Betrieb!

BID = 932680

der mit den kurzen Armen

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Beiträge: 16410
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Zitat :
Harti 77 hat am 25 Jul 2014 18:26 geschrieben :

Das beschriebene Keramikröhrchen war tatsächlich der Auslöser. Wobei ich vermute, das die Spannung nicht belastbar gewesen wäre. Hab nach Demontage des Kondensators noch 60 Volt Chassis gegen PE messen können. Sodann habe ich das Chassis geerdet, eine Messung mit dem Multimeter brachte einen Ableitstrom von 0,0 Volt. Das halte ich für akzeptabel und sicher.
Theoretisch könnte ich noch eine Messung mit dem Gerätetester machen, jedoch scheue ich mich ein wenig vor der Isomessung. Ich denke so ist das auch in Ordnung, und meiner Sorge um einen Stromschlag ist auch gebannt.



Autsch! Und wenn du eine ISO Messung mit 250 V Messspannung machst erhältst du wesentlich aussagekräftiger Messungen!

_________________
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

BID = 932694

Harti 77

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Natürlich mA.
Da hat sich wohl der Fehlerteufel eingeschlichen. Danke für den Hinweis.

BID = 958261

Harti 77

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So, nach einem Dreiviertel Jahr gibts tatsächlich die ersten Probleme.
Wenn das Gerät langsam wärmer wird, wird der Empfang auch schlechter.
Das Ganze kann man auch gut am "magischen Auge" erkennen, die grünen Streifen entfernen sich auch voneinander. Ein nachjustieren des Senders bringt keine Besserung.
Was könnte da los sein?

BID = 958274

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13120
Wohnort: 37081 Göttingen

Da könnte sich so langsam eine Röhre verabschieden.
Gruß
Peter


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