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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

Autor
Länge von Telefon-Rufnummern
Suche nach: telefon (3736)

    

BID = 782173

:andi:

Inventar



Beiträge: 3048
Wohnort: Bayern
 

  


Nicht wirklich historisch, aber doch mit Bezug und ich wusste nicht wohin sonst mit der Frage.

Meine Eltern leben auf dem Land und haben eine schöne, dreistellige Rufnummer (25+ Jahre).
Unser Vorwahlgebiet (5-Stellig) hat keine 10.000 Einwohner, also garantiert weit weniger als 10.000 Anschlüsse (incl Industrie mit Durchwahlen).

Jetzt stellt sich der Laie die Frage, warum man für einen Neuanschluss eine grenzwertig bescheuerte 7-Stellige Rufnummer bekommt (so gesehen).

1000-9999 würde doch locker ausreichen. Warum wird das überall so mit diesen ellenlangen Nummern?

Und zum Verständnis: Wenn zB die dreistellige Rufnummer 123 vergeben ist, kann man dann die 1234 deshalb nicht mehr vergeben?

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"Gestern gings noch, da kann net viel sein"










BID = 782181

dl2jas

Moderator



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Wenn ich 1234 wähle, bimmelt es ja schon bei 123!

DL2JAS

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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert

 

  






BID = 782184

Mr.Ed

Moderator



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Die Frage gab es letzte Tage schon mehrfach.
http://forum.electronicwerkstatt.de......html
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Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 782276

sam2

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Beiträge: 35330
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Zitat :
Und zum Verständnis: Wenn zB die dreistellige Rufnummer 123 vergeben ist, kann man dann die 1234 deshalb nicht mehr vergeben?

Früher wäre das nicht gegangen. Heutzutage (DIVO) könnte man das schon.
Aber man macht es bewußt nach wie vor nicht, um die sequentielle Wahl zu beschleunigen.

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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

BID = 782291

ua

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Beiträge: 251

Hi,


Zitat :
Früher wäre das nicht gegangen. Heutzutage (DIVO) könnte man das schon.
Aber man macht es bewußt nach wie vor nicht, um die sequentielle Wahl zu beschleunigen.


Einspruch, Euer Ehren!

In Deutschland wird technisch Einzelwahl verwendet, jedoch wird diese intern zur Blockwahl angesammelt.
Jede Rufnummer wird von der ersten VST komplett aufgenommen, anschließend wird von dieser VST eine Anfrage (sofern nicht im Cache) mit der kompletten Rufnummer an den Provider-Eigenen Portierungsserver gesendet. Dieser gibt der anfragenden VST dann das Ziel an, dieses ist dann entweder der interne Leitweg oder ein Gateway zu einem anderem Provider. Gesteuert wird dieses über den ZZS7 (der "D"-Kanal zwischen den VSTen und beim Peering zwischen verschiedenen Providern).

Daher gibt zum Beispiel beim Cisco Callmanger Express die # als Wahlende-Taste, zum beschleunigten Beginn der Wahl, ansonsten wartet die Kiste defaultmäßig 10s auf weitere Digits.

Länder mit Blockwahl waren immer schon z.B. CH und USA.

In der Schweiz gibt es sogar die Besonderheit, das von jedem Telefon (auch bei PBXen) die 112 gewählt werden kann, ohne "0" und ohne Sperre. D.h. es gibt keine Internen Nebenstellen mit 11* beginnend.

Viele Grüße

Udo





BID = 782300

dl2jas

Moderator



Beiträge: 9914
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Im Bild mein aktuelles Telefon.

Könnte ich damit mindestens eine Ziffer überspringen, ohne daß es bei 123 klingelt, wenn ich 1234 anrufen möchte?
Das Telefon hat recht gute Sprachwiedergabe, deswegen kaufte ich mir noch nicht neumodisches Zeugs.
Das Telefon funktioniert auch bei Stromausfall, sofern die Vermittlungsstelle nicht selbst betroffen ist.

DL2JAS




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BID = 782303

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)


Zitat :
ua hat am 21 Aug 2011 23:41 geschrieben :


Einspruch, Euer Ehren!

Wieso Einspruch?
Du bestätigst doch, was ich geschrieben habe!

Deine Erklärung ist zutreffend. Besagt aber nur, daß man sehr wohl in D Rufnummern einrichten könnte, deren erste Ziffern identisch mit (einer bzw. mehreren) anderen - auch existierenden - wären.
Trotzdem tut man dies unverändert bewußt nicht!
Denn dann müßte man für Nutzer der sequentiellen Wahl entweder ein Wahlende-Signal implementieren oder eben eine bestimmte Wartezeit für die Erkennung vorgeben.

Und genau darum ging es in der Frage, oder?


@ DL2JAS
Deine Frage verstehe ich nicht.

Zitat :
Könnte ich damit mindestens eine Ziffer überspringen, ohne daß es bei 123 klingelt, wenn ich 1234 anrufen möchte?

Wie überspringen?
Es gibt (in D) keinen Anschluß mit der Nummer 1234 (allgemein: 123X, 123XY etc.), wenn es einen mit der Nummer 123 gibt!

BID = 782415

dl2jas

Moderator



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Sam2, zwei angefangene Gedankengänge in einem Satz verwurstet.

Auf deine Erklärung wollte ich hinaus.

Zitat :
Denn dann müßte man für Nutzer der sequentiellen Wahl entweder ein Wahlende-Signal implementieren oder eben eine bestimmte Wartezeit für die Erkennung vorgeben.


DL2JAS

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BID = 783289

:andi:

Inventar



Beiträge: 3048
Wohnort: Bayern

OK, also im Grunde genommen besteht hier ein historisches Problem. Weil vor Zig Jahren die 123 vergeben wurde, sind damit alle längeren mit 123 beginnenden Nummern unbrauchbar geworden.
Trotzdem kann ich 7 Stellen nur als albern werten. Ich hab nochmal nachgelesen, dort wohnen noch nicht einmal 5000 Menschen, das heißt weit weniger als 5000 Anschlüsse.
Selbst wenn man früher kreuz und quer dreistellige Nummern vergeben hat und sich damit die Zunukft verbaut, müsste man doch mit Lückenfüllen den Ort zumindest mit fünfstelligen komplett versorgen können?

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BID = 783297

Mr.Ed

Moderator



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Wohnort: Recklinghausen
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Die BNetzA hat nunmal neue Regeln für die Rufnummernlänge veröffentlicht, an die haben sich die Anbieter zu halten.
http://www.bundesnetzagentur.de/DE/......html

Auch wenn das in diesem einen Dorf kein Problem ist, woanders gab es wohl schon Nummernknappheit.
Mit den, ohne Verkehrsausscheidungsziffer (0, 00), insgesamt 13-stelligen Nummern (2 Stellen Länderkennzahl, 3-4 Stellen Ortsnetzkennzahl, 7 oder 8 Stellen Rufnummer) liegen wir noch 2 Stellen unter dem Maximum.


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BID = 783322

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Trotzdem erscheint die Nummernknappheit seltsam - immerhin ist zumindest in Österreich die Anzahl von Festnetzanschlüssen stark rückläufig, im Privatbereich frage ich mich sogar, ob das klassische Festnetz mittelfristig nicht aussterben wird - derzeit gibt es soweit ich das persönlich erlebe noch genau drei Motivationen für einen Festnetzanschluß:
- hatte ich schon immer
- brauche ich für mein ADSL
- ist zuverlässiger als ein Handy

1 und 2 fallen immer mehr weg, damit wird die Basis für konventionelle Festnetzanschlüsse in Haushalten immer dünner. Insofern müßten 10-11 Stellen bei nicht zu riesigen Ortsvorwahlbereichen eigentlich völlig ausreichen.

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 783372

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Richtig.
Aber dann müßte man differenzieren.
Was nicht nur Arbeit macht, sondern generell nicht sonderlich gut zu gerne prinzipienreitenden Amtsschimmeln paßt...
Die sagen sich: Dnn soch lieber ne Standard-Lösung, welche alles mit erschlägt und bei deren Anwendung man nicht nachzudenken braucht.

BID = 794417

Kabelkasper

Stammposter



Beiträge: 497
Wohnort: Niedersachsen

Ich habe mich ja im anderen Thread ebenfalls schon geäußert, tu es trotzdem nochmal.

Ich finde es auch extrem albern, in 1000-Seelen-Dörfern jetzt 7-stellige Nummern zu vergeben, wenn die Oma noch eine 3-stellige hat. Die Rufnummernknappheit wird zwar von der BNetzA ausführlich beschrieben, kann ich jedoch auch nur für ganz bestimmte Städte nachvollziehen.

Und dass die Festnetzanschlüsse rückläufig sind, wird in anderen Quellen auch bestätigt und wird weiter gelten, insbesondere wenn die deutsche Bevölkerung weiter abnimmt.

Die einzige Erklärung für diese deutschlandweite 11-stelligkeit kann nur der allgemeine Trend zur Gleichmacherei sein. (Schließlich sind in den USA auch alle Nummern gleich lang, also wollen wir das auch. Den Bachelor- und Master-Abschluss haben wir jetzt ja auch und keiner weiß wozu..... )

KK


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