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Autor
Kinolautsprecher von Vacuumschmelze AG, Berlin

    

BID = 606373

drahtlos

Neu hier



Beiträge: 41
 

  


Hallo,

ob der Versuch, einen alten Lautsprecher zu intentifizieren sich gelohnt hat, könnt nur Ihr sagen.
In meiner Lautsprechersammlung habe ich einen Lautsprecher mit einem Durchmesser von 36 cm gefunden.
Wie ich anderen Beiträgen aus dem Forum entnehme, handelt es sich wohl um einen Kinolautsprecher. Der Lautsprecher befindet sich noch im Originalzustand.
Hergestellt wurde der LSP von der VAC Vacuumschmelze AG, Berlin, am 29.12.1964 (siehe Aufdruck).
Wie dem Foto zu entnehmen ist, wurde das Magnet mit 3 Schrauben verschraubt. Auch die Membrane hat die gleiche Befestigungsart.

Die Aufschrift auf dem hinteren Membranrahmen lautet: 6Kl.lsp.8,T14.

Was hat so ein Liebhaberstück heute für einen Marktwert?

Gerne zu hören.

Mit freundlichen Grüßen

drahtlos












BID = 606375

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 30345
Wohnort: Recklinghausen
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Bei ebay gehen die für mehrere hundert Euro weg, sofern intakt und unverbastelt.


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-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

 

  






BID = 606384

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen


Offtopic :
So einen ähnlichen habe ich in schwarz, von 1956.
Leider verbastelt .
Weiß jemand Näheres zur Belastbarkeit und wo ich eine neue Wicklung herbekomme?


_________________

BID = 606400

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Ratlos,
VAC macht Magnete, keine Lautsprecher, oddr?
Georg

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Dimmen ist für die Dummen

BID = 606403

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 30345
Wohnort: Recklinghausen
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Der Lautsprecher ist von Klangfilm bzw. Siemens.

Dort lief er auch unter der Bezeichnung "Smf-Lsp-2a"

Hier noch was zu erreichbaren Preisen: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll.....02158


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[ Diese Nachricht wurde geändert von: Mr.Ed am  6 Mai 2009 18:58 ]

BID = 630342

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

-es geht weiter, daher wieder geöffnet-


Zitat :
drahtlos hat am 28 Aug 2009 22:07 geschrieben :

Hallo,

zunächst bedanke ich mich für die Vielzahl der Beiträge, die ich auf meine Anfrage vom 6.5.2009, erhalten habe. Jetzt erst komme ich dazu, mir das "Schmuckstück" welches es sein soll, näher unter die Lupe zu nehmen.
Wie kann ich es prüfen, ob das 45 Jahre alte Stück noch in Ordnung ist. Mit meinem VOLTCRAFT bekomme ich keine Werte angezeigt. Einen entsprechenden Röhrenverstärker (etwa 110 Volt) besitze ich nicht. Wenn ich mit beiden Händen ganz vorsichig auf die Membrane drücke, hört man ein leises knistersn. Muss eine Membrane nicht schwingen also lautlos sein? Die Membrane ist äusserlich unbeschädigt.Muss es also eine andere Ursache haben.
In den Beiträgen zu meiner Anfrage habe ich entnommen, dass sich " Elektro Nicki" sich eingehend mit der Reparatur eines solchen Klankörpers beschäftigt hat. Wenn man die 3 hinteren Magnetschrauben löst, ist dann evtl. der Lautsprecher hin? Denn nur dort vermute ich die Ursache.

Gerne zu hören.

Mit freundlichem Gruß

drahtlos


[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 29 Aug 2009 10:51 ]

BID = 631013

Martin Wagner

Schriftsteller

Beiträge: 764
Wohnort: Unterfranken
Zur Homepage von Martin Wagner

Wenn dein Widerstandsmesser "OL" oder irgendwelche Megaohm Werte anzeigt, stelle ihn als "ungeprüft" in die Bucht . Möglichst mit weltweitem Versand, mit enlischer Überschrift aber ohne enlische Beschreibung...

Spass beiseite, du kannst den Lautsprecher an jeden normalen Verstärker (außer Röhrenverstärker) anschließen, langsam hochdrehen, irgendwann solltest du (leise) was hören.
Dran rumbasteln würde ich allerdings nicht, sobald du deinen Lötkolben irgendwo angelegt hast, ist das Ding nicht mehr "unverbastelt"

Gruß Martin

BID = 633485

drahtlos

Neu hier



Beiträge: 41

Hallo Martin,

zunächst vielen Dank für Deine Mitteilung. Habe den Lautsprecher an meine HIFI-Anlage (4 Ohm) angeschlossen und etwas aufgedreht. Es war jedoch das Radioprogramm zu hören, welches sich jedoch etwas verzerrt anhörte. Dann war plötzlich nichts mehr zu hören. Wenn man von vorne sehr vorsichtig mit beiden Händen links und rechts auf die Membrane drückt, müsste diese schwingen, leider ist ein leichtes knacken zu hören. Das wird die Ursache für die Verzerrung der Wiedergabe sein. Kann man da etwas reparieren? Die Membrane ist nicht beschädigt. Kann man etwas sehen wenn man auf der Rückseite die drei Schrauben von dem Magneten löst?

Für den "Schrott" ist dieser Lautsprecher zu schade.

Gerne zu hören.

Mit freundlichem Gruß

drahtlos

BID = 633509

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 30345
Wohnort: Recklinghausen
Zur Homepage von Mr.Ed

Da wird die Schwingspule durch sein. Reparieren kann man sowas, aber nicht ohne Erfahrung und die entsprechenden Maschinen.
Kontrolliere aber mal ob die Anschlusslitzen nicht gebrochen sind.


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BID = 634682

Harti 77

Stammposter



Beiträge: 309
Wohnort: Heilbronn
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Warum aber erzielen dies Art Lautsprecher solche hohen Preis? Was ist da so besonderes dran?

BID = 634693

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Die Membrane ist nicht beschädigt. Kann man etwas sehen wenn man auf der Rückseite die drei Schrauben von dem Magneten löst?
Wenn du das tust, kannst du den Lautsprecher auch gleich wegwerfen, denn du bekommst den Kern nicht mehr zentriert und ausserdem wird beim Auseinandernehmen der Magnet geschwächt.
Wie Mr.Ed schon schrieb, braucht man für Lautsprecherreparaturen einige Erfahrung und das richtige Werkzeug.
Früher waren diese AlNiCo-Magnete mal recht teuer und Arbeitszeit billig, aber m.W. haben sich solche Reparaturen schon etwa seit Gründung der BRD nicht mehr gelohnt.

BID = 634741

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Trotzdem werden heute derlei Reparaturen
angeboten und ausgeführt.
Bei den Preisen, die Audioten für diese
LS zahlen, ohne weiteres verständlich,
trotz heutiger Lohnkosten.
"AlNiCo" ist halt heiliggesprochen :=)
Georg

_________________
Dimmen ist für die Dummen

BID = 634762

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 30345
Wohnort: Recklinghausen
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Zitat :
Warum aber erzielen dies Art Lautsprecher solche hohen Preis? Was ist da so besonderes dran?


Diese Lautsprecher waren damals recht hochwertig, sie wurden in Kinos und für Beschallungen eingesetzt.
Da die Verstärkerleistungen damals deutlich geringer waren, mußten die Lautsprecher entsprechend empfindlicher sein um hohe Lautstärken zu erzielen. Das erreichte man durch starke Magnete. Zum Vergleich: Ein Radio zuhause im Wohnzimmer hatte ca. 4W Ausgangsleistung, eine Jukebox mit 30W reichte zur Beschallung von mehreren Räumen in Gaststätten aus.
Lautsprecher mit diesen Magneten waren damals aber üblich. Man findet sie praktisch in jedem 50er Jahre Radio und selbst die Durchsagelautsprecher in alten Gebäuden sind mit diesen Magneten ausgerüstet.
Seit ein paar Jahren stürzen sich einige High-End Freaks, zuerst aus Japan, auf diese Lautsprecher und auf sonstige alte deutsche Technik.
Bei den Lautsprechern ist zum Teil die hohe Empfindlichkeit ausschlaggebend, wobei es auch heute noch entsprechende Lautsprecher gibt und mit aktueller Technik noch deutlich mehr möglich wäre. Aber eben nagelneu und ohne den mitgelieferten Mythos
Beliebt sind auch Röhren von Telefunken, Lautsprecher aus Saba-Radios und eben alles wo Klangfilm draufsteht. Bei ebay reicht es zum Teil schon aus die Namen im Auktionstitel zu erwähnen, um höhere Preise bei diesen Käufern zu erzielen.



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BID = 634767

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Das erreichte man durch starke Magnete.


Hallo Mr. Ed,
nicht nur dadurch, starke Magnete hat man
heute auch, man könnte wasentlich stärkere
heute einbauen.
Wichtig war damals auch der engere Luftspalt
in den Magnetsystemen. Das hatte den Nachteil,
daß schon rel. kleine Verformungen der Membran zum
"Kratzen" der Spule im Luftspalt führten.
Deswegen ist eine derartige Bauweise heute
zu recht verpönt!
Audioten sind nat. der Meinung, man könne heute
derlei Lautsprecher nicht mehr bauen.
Z. B. die Papiermischung der Membranen für
die "Greencones" sei verloren, und ähnlicher Dummfug.
Gruß
Georg



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Dimmen ist für die Dummen

BID = 634905

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Jaja, und das Regal in dem die Boxen stehen muß man mit Klanglack anstreichen damit das Hörerlebnis perfekt wird... ich glaub die Netzleitung (doppelt geschirmt) mit vergoldetem Schukostecker und den Neozed-Lasttrennschalter mit vergoldeten Kontakten hab ich noch vergessen... (LSS sind pfui, denn die Induktivität der Auslösespule stört... undsoweiter). In Amerika haben sie sogar schon einen Verteilnetztrafo mit Komplettvergoldung entwickelt

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"


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