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Eumigette W

    

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dl2jas

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Perl, bist Du mal wieder übervorsichtig?

Eine Glühlampe in Serie ist bei dieser Anwendung in erster Linie ein Indikator und ein Strombegrenzer, Kaltleiter.
Richtig dimensioniert wird sie bei intaktem Gerät nur schwach glimmen, das Radio hat annähernd Betriebsspannung. Früher dürfte das Netz nicht so konstante Spannung wie heute geliefert haben.
Leuchtet die Glühlampe hell und das legt sich nicht innerhalb von Sekunden, weiß man, da stimmt was nicht und wird recht schnell das Gerät vom Netz trennen.
Trumbaschl, für dich als Hausnummer, AGL um die 60 Watt sind meist ganz gut geeignet, hängt aber vom zu testenden Gerät ab.
Ist der Test positiv, Radio macht sinnvolle Töne, kann man kurz danach einen Anschluss direkt an Netzspannung wagen, natürlich unter Beobachtung.

DL2JAS

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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert










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perl

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Zitat :
Perl, bist Du mal wieder übervorsichtig?

Eine Glühlampe in Serie ist bei dieser Anwendung in erster Linie ein Indikator und ein Strombegrenzer, Kaltleiter.
Richtig dimensioniert wird sie bei intaktem Gerät nur schwach glimmen, das Radio hat annähernd Betriebsspannung.
Das ist kein Transistorgerät, dessen Klasse-B Endstufe nur ein paar mA Ruhestrom zieht.
Allein die Heizung der Röhren schluckt fast 20W -das sind ebenfalls Kaltleiter-, und wenn die Röhren warm sind, dann fliesst der volle Anodenstrom und die Leistungsaufnahme des Geräts wird um 50W betragen.


[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 16 Jul 2014  7:36 ]

 

  






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dl2jas

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Selbst bei 50 W (bei Netzspannung) sollte hier ein Kaltleiter AGL 60 Watt passen.

DL2JAS

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stego

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Servus!


Zitat :
Die Eumigette war abgesehen vom Volksempfänger wohl eines der kleinsten Röhrenradios.

Dann hast du noch keine Philetta restauriert.
Eine Philetta sieht von unten aus, als hätte einer am Fertigungsband wahllos Bauteile kübelweise hinein gekippt, der nächste Arbeiter hat die Dinger dann irgendwie zusammengelötet. Am Ende, und das ist das Faszinierende, funktioniert dieser Saustall aber überraschend super! Eine Philetta hat eine Empfangs- und Klangqualität, wie sonst nur wesentlich teurere und größere Geräte jener Epoche.

Die Eumigette W (welche ich übrigens auch in meiner Sammlung habe) ist ein Kleinradio, aber bei Weitem kein Mini-Radio. Da gab es z.B. den JOTHA Liliput 111W, ein Einkreiser mit MW, nur eine Röhre (ECL113) und den Ausmaßen 16 x 13,5 x 9,5 cm! http://www.radiomuseum.org/r/jotha_liliput_111w_dyn.html
Dagegen ist sogar der Deutsche Kleinempfänger DKE38 riesig groß...

Gruß
stego

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Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

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Trumbaschl

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Wahnsinn, das sind natürlich andere Dimensionen als die Eumigette! Meine Erfahrungen beschränken sich allerdings bis jetzt auf Geräte, die größer sind als die Eumigette.

Kommentar meines Bruders übrigens als er mich da löten gesehen hat: "Bist du sicher, dass du nicht auf Neurochirurgie umsatteln willst?" ISt zwar weit von der Realität entfernt, aber immerhin schreckt mich der verbaute Phono Tango jetzt definitiv nicht mehr.

Die Variante mit der Vorschaltglühlampe... hmm, zwei Meinungen. Ich überschlafe es noch! Kleinzeug brauche ich sowieso, die Skalenlampe ist z.B. hinüber und beim Hornyphon Rex fehlt auch eine (beide 7 V/0,3 A). Heißt also, Teile besorgen muss ich sowieso. Und original ist das Radio nicht mehr, das ist bei vielen Kondensatortypen schwer hinzukriegen. Es soll betriebssicher sein und nicht exakt historisch korrekt. Insofern wäre es wohl auf lange Sicht sowieso nicht dumm, den alten Siebelko rauszukanten.

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dl2jas

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Mit Glühlampe testen ist besser als direkt ans Netz!

Vorteil bei der Glühlampe, Du siehst sofort, was Sache ist, gerade wenn sie deutlich leuchtet, also das Radio einen zu hohen Strom aufnimmt. Im ungünstigsten Fall kann das Radio nur so viel Leistung aufnehmen, wie auch die Glühlampe und das dann bei halber Netzspannung.

DL2JAS

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Trumbaschl

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Die Kondensatoren für den Tausch des Siebelkos habe ich mittlerweile gekauft, aber noch nicht eingelötet.

Im Anhang gibts ein Bild als Erläuterung, warum ich die Kondensatoren für dringend tauschbedürftig gehalten habe.




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perl

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Ja, da braucht man nichts mehr zu messen.
Allenfalls noch, wenn man wissen will, wie schlecht so ein Kondensator werden kann. Dann aber mit einigen Volt, denn bei den <200mV Meßspannung der DMM können elektrolytische Effekte das traurige Ergebnis verfälschen.

Bei dem Kondur könnte man überlegen, ob man das Hartpapierröllchen ausräumt und einen modernen Kondensator hineinbaut.


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Trumbaschl

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Zitat :
Bei dem Kondur könnte man überlegen, ob man das Hartpapierröllchen ausräumt und einen modernen Kondensator hineinbaut.


Geht leider nicht. Das ist kein Hartpapier sondern irgendein Kunstharz oder Wachs mit einer dünnen Papierschicht, die ausschließlich dekorative Funktion hat, kaum dicker als normales Kopierpapier.

In den erwähnten Kupferröhrchen waren übrigens genau solche gelben Bröselkondensatoren, die konnte man problemlos herausziehen und einzeln begutachten. Eigentlich ein Wunder, dass mir das Gerät beim letzten Einschalten vor zehn Jahren oder so nicht um die Ohren geflogen ist! Damals wollte es ein Ami über ein Forum kaufen und daher habe ich es noch mal rasch getestet. Irgendwie hab ich dann aber nie wieder von dem gehört, daher ist mir die Eumigette geblieben.

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Trumbaschl

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*seufz* Test mit 15 W AGL: keine Funktion und die Lampe leuchtet deutlich zu hell, auch nach der Aufheizphase. Also Siebelko raus.

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perl

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Zitat :
Also Siebelko raus.
Erstmal die EZ80 raus!
Ohne die bekommt der Siebelko keine Spannung, und dann hängen am Trafo nur noch die Heizungen der übrigen Röhren.
Da das auch Kaltleiter sind, sollte die Lampe allmählich dunkler werden.

P.S.:
Ggfs dann auch mal die anderen Röhren ziehen. Dann bleibt nur der Blindstrom des Trafos übrig.
Wenn die Lampe dann noch hell ist, musst du den defekten Kondensator suchen.
Vermutlich von den Anoden der EZ nach Masse.



[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  8 Aug 2014 15:03 ]

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Trumbaschl

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Ok, wenn ich morgen Zeit habe kommt die EZ80 raus.


Zitat :
Vermutlich von den Anoden der EZ nach Masse.

Dort habe ich eigentlich zwei neue 10 nF Y-Kondensatoren (RIFA) eingelötet, als Ersatz für die dort vorhandenen Kondur-Röllchen. Bis auf Keramikkondensatoren, Drehkos, Trimmer und den großen Siebelko habe ich eigentlich alle Kondensatoren getauscht.

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Trumbaschl

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Zitat :
Ohne die bekommt der Siebelko keine Spannung, und dann hängen am Trafo nur noch die Heizungen der übrigen Röhren.
Da das auch Kaltleiter sind, sollte die Lampe allmählich dunkler werden.

Irgendwo stimmt da schon im Bereich Schalter - Netztrafo - Heizung was nicht. Lampe bleibt hell, Röhrenheizungen geben keine sichtbaren Lebenszeichen. Ich geh mal auf die Suche...

Nachdem die Skalenbeleuchtung funktioniert, würde ich den Kurzschluss allerdings nicht unbedingt vor dem Netztrafo suchen. Leider.

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perl

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Zitat :
Nachdem die Skalenbeleuchtung funktioniert
Könntest du daran ja mal die Spannung messen.
Auch mit Nennspannung 6,3V glühen die Kathoden der Röhren nur schwach.

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Trumbaschl

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An der Fassung der Skalenlampe messe ich mit 15-W-Vorschaltlampe (EZ80 gezogen) ca. 2 V (genauer geht es im 200-V-Messbereich nicht) und die Skalenlampe (7 V 0,3 A) glimmt entsprechend matt. Die Vorschaltlampe leuchtet meiner Meinung nach eindeutig zu hell sieht mir mindestens nach halber Netzspannung aus.

Das bedeutet ja eigentlich, dass im Bereich zwischen Sekundärwicklungen des Netztrafos und Sockel der EZ80 was faul ist, oder liege ich da komplett falsch? Wenn eine Sekundärwicklung einen Schluss hat, gebe ich glaube ich auf, der Bereich dort ist komplett verbaut.

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