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Autor
Elektromotor Siemens-Schuckert
Suche nach: elektromotor (443) siemens (10564)

    

BID = 806572

wefalck

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Paris
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Aus dem Nachlaß meines Vaters habe ich einen Siemens-Schuckert Elektromotor der vermutlich aus den 1930er Jahren stammt und von ihm wohl als Antrieb für ein Labor-Rührgerät verwendet wurde.

Ich würde diesen Motor gerne als stilgerechten Antrieb für eine kleine, antike Werkzeugmaschine verwenden. Das Problem ist aber, daß er laut Typenschild für 110V ausgelegt ist.

Das Typenschild lautet vollständig:

Siemens-Schuckert
PWGK 1,5
No. 823808 E
E 110 ~50

Es ist ein Kollektormotor mit zwei Kohlen und der Kollektor hat 10 Lamellen. Beide, Rotor und Stator sind mit Wicklungen versehen.

Als elektrotechnischer Laie würde ich nun gerne wissen, ob und wie dieser Motor an unser heutiges Stromnetz mit 220V angeschlossen werden könnte.

Vielen Dank für sachdienliche Hinweise,

wefalck










BID = 806575

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Grundsätzlich:

Transformator.

Aber da wohl kaum jemand diesen Motor kennt, solltest
du zuerst mal Bild(er) posten, auf denen man auch
Die Größe eingermaßen abschätzen kann (Zollstock mitfotographieren)
Da zum Betrieb von Maschinen auch die Drehzahl
einstellbar sein sollte, ist es mit einem Trafo nicht getan.
Gruß
Georg


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Dimmen ist für die Dummen

 

  






BID = 808182

wefalck

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Paris
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Hier nun also zwei Photos einschließlich einem Maßstab in SI-Einheit - kein Zollstock

www.wefalck.eu/mm/tools/attachments/Siemens-Schuckert-Motor-1.jpg

www.wefalck.eu/mm/tools/attachments/Siemens-Schuckert-Motor-2.jpg

Eine (elektronische) Drehzahlregelung ist nicht unbedingt notwendig, da ohnehin ein ein Vorgelege verwendet werden würde.

wefalck

-Edit von sam2: Links repariert


[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am  6 Jan 2012 14:46 ]

BID = 808185

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Deine Links sehen so aus:

http://forum.electronicwerkstatt.de.....1.jpg

Da ist was schiefgelaufen. Erst nachdem ich forum.elec.....statt.de gelöscht hatte,
ging es.

Der Motor ist ausgesprochen putzig, das sind höchstens 200 Watt.
Du solltest nach einem Trafo 230 auf 110 oder 120 Volt suchen,
Ein Stelltrafo wäre nicht schlecht, damit könntest du auch
gleich noch die Drehzahl steuern.
Der Stelltrafo könnte auch 230 auf 230 Volt sein, galvanische
Trennung wäre nicht schlecht, denn der Isolation in dem Schätzchen
sollte man nicht allzusehr trauen.
Vorsicht: wenn das ein Reihenschlußmotor ist, nicht unbelastet
betreiben, da er durchgehen kann.
Da aber bei so einem Antrieb per Schnurriemen immer mit abspringen
des Riemens zu rechnen ist, war man hoffentlich damals so klug,
einen Nebenschlußmotor zu verwenden.
Gruß
Georg

PS
Diese Bananenbuchsen auf Gabelschuhe, sind das die Anschlüsse für die Betriebsspannung? Das sieht alles etwas seht "offen" aus.
Unbedingt das Motorgehäuse an PE anschließen, an den Klemmstellen für Berührungsschutz sorgen und einen Trenntrafo vorsehen!
Über den Lagern scheinen Bohrungen mit Filzstopfen zu sein?
Wenn ja, dann gut ölen.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am  5 Jan 2012 22:24 ]

BID = 808198

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Ich würde diesen Motor gerne als stilgerechten Antrieb für eine kleine, antike Werkzeugmaschine verwenden
Das könnte ein Nähmaschinen Motor gewesen sein.
Ob man dem alten Schätzchen nicht nun seine Ruhe gönnen sollte, anstatt es zu Tode zu foltern?

BID = 808201

wefalck

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Paris
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Danke für die schnelle Antwort.

Das mit den 'verlinkten' Bildern ist merkwürdig. Das System hier hat offenbar etwas hinzugefügt, denn ich habe nur den Link zu meiner eigenen Web-Seite (http://www.maritima-et-mechanika.org) eingetippt.

Falls ich den Motor tatsächlich verwende, würde natürlich ein ordentlicher Berührungsschutz vorgesehen werden. Die Gabelschuhe sind in der Tat die Stromversorgung. Mein Vater hatte eine umfangreiche elektrotechnische Laborausrüstung in der alles, wie in den 1930er Jahren üblich, offen war.

Die Filzstopfen verschließen, wie vermutet, Ölbohrungen für die Lager.

Ich werde mich dann also mal auf die Suche nach einem Trafo machen.

Nur mal des Interesses halber: was würde passieren, wenn man den Motor an die heutige Netzspannung hängen würde ?

wefalck

BID = 808202

wefalck

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Paris
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Zitat :
Ob man dem alten Schätzchen nicht nun seine Ruhe gönnen sollte, anstatt es zu Tode zu foltern?


Bei mir wird alte Technik nicht gefoltert, sondern lebt durch Benutzung Warum sollte man so etwas nur herumliegen haben ?

wefalck

BID = 808203

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Mindestens Heißlaufen und Lager überhitzen.
Es könnte aber auch eine Wicklung durchbrennen,
oder der Anker "zerlegt" sich durch zu hohe Drehzahl.
Gruß
Georg

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BID = 808209

wefalck

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Paris
Zur Homepage von wefalck

Angenommen, die oben geäußerte Vermutung stimmt und der Motor stammt ursprünglich aus einer Nähmaschine, dann dürfte er sich technisch wohl ähnlich verhalten, wie die heutigen Kollektormotoren in Nähmaschinen.

Ich habe Jahrelang einen modernen Nähmaschinenmotor (100W) als Antrieb für meine Uhrmascherdrehbank verwendet mit einem Dimmer geregelt (ok war nicht die ideale, aber eine einfache Lösung). Man könnt also mal versuchsweise den alten Motor an den Dimmer hängen ...

wefalck



[ Diese Nachricht wurde geändert von: wefalck am  5 Jan 2012 22:58 ]

BID = 808214

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Nimm so einen modernen Nähmaschinenmotor zum Antrieb
deines Drehstuhls, und schick den schönen alten Motor
in Pension in einer Vitrine.
(Würde ich so machen)
Georg

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