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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

Autor
das Picoskop (restauriertes DDR-Altertümchen, Oszilloskop)
Suche nach: oszilloskop (9918)

    

BID = 811614

Martin.M

Stammposter



Beiträge: 359
Wohnort: Biedenkopf
Zur Homepage von Martin.M
 

  


hallo alle,
hier ist der kleine Freund des Radio- und Fernsehhandwerks der DDR,

das Picoskop

mit 4 selektierten Röhren (+ Bildröhre) ist es ein Paradebeispiel dafür, wie man mit wenig Aufwand viel erreichen kann.
Es triggert, hat auch ext. horiz. Eingang, Ausgang für den Sägezahn, kurzum es bietet im kleinen Rahmen alles was ein klassisches Oszi haben soll.

Picoskop funktioniert bis etwa 1MHz.
Im Gegensatz zu Tek kennt es den Begriff kalibriert eher nicht, die Anzeige ist aber glaubwürdig.

Verarbeitung.
Die ot genannte deutsche Handarbeit, hier ist sie
Die Anzahl der Knötchen in den kleinen Kabelbäumen ist ausgesprochen hoch, und jeder der vier Röhren sitzt eine kreisförmige keramische Lötleiste.
Altersbedingt muß man beim Restaurieren die Kondensatoren der Zeitbasis wechseln, sie sind meist schadhaft.

Im hinteren Teil des Gerätes befinden sich Selen-Plattengleichrichter.

Als Zubehör gabs noch eine gelbe Rasterscheibe.

nette Grüße
Martin
















BID = 811624

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13107
Wohnort: 37081 Göttingen

Sieht dem HM107 sehr ähnlich. Das Gerät habe ich mal vor Jahren einem Freund geschenkt, der es noch immer hat.

Gruß
Peter

 

  






BID = 811653

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Würde sich gut neben meinem kompakten 30V10A-Labornetzgerät machen

_________________

BID = 811662

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Würde sich gut neben meinem kompakten 30V10A-Labornetzgerät machen
Um die Brummspannung zu oszillografieren?

Ansonsten:
Hübsches Gerät.
Ich frage mich allerdings, weshalb man neben den teueren hermetisch verlöteten Papierkondensatoren auch solche verwendet hat, die lediglich mit suspektem Kunstharz, Gummi oder Teer abgedichtet waren.
Auch in den Wehrmachtsgeräten findet man dieses Nebeneinander von Schund und unkaputtbarer Wertarbeit.

P.S.:
Zitat :
Es triggert,
Wirklich?
Üblicherweise wurde die Zeitablenkung bei Geräten dieser Generation lediglich synchronisiert.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 23 Jan 2012 22:01 ]

BID = 811673

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen


Offtopic :

Zitat :
perl hat am 23 Jan 2012 21:59 geschrieben :

Um die Brummspannung zu oszillografieren?

Nein, wegen der Größe
Das Teil habe ich in der Bucht in defektem und übelst verbasteltem Zustand geschossen.
Ich habe das Gehäuse etwas aufbereitet und eine neue Regelung gebastelt.
Momentan kann man nur die Spannung einstellen, denn ich habe immer noch keinen Plan, die ich die Stromregelung aufbauen soll
Der schwarze Knopp ist für die Feineinstellung der Spannung zuständig.
Da die Vref von einem TL431 stammt und ich auch Spannungen <2,5V haben will, habe ich einen Stufenschalter genommen und damit einen einstellbaren Spannungsteiler gebaut.
So habe ich mehrere Bereiche, der kleinste geht von etwa 0,3 bis 5,6V




_________________

BID = 811692

Dark Dragon

Schreibmaschine



Beiträge: 1362
Wohnort: Solingen

Wie kann denn ein zusammengebasteltes Gerät "verbastelt" sein ?

Mein erstes Netzgerät mit 4x 2N3055 0-30 V, 0-5A (Trafo aus einem LKW - Ladegerät) hatte ich in ein ähnliches Holzgehäuse gebaut.

BID = 811701

prinz.

Inventar

Beiträge: 7421
Wohnort: Gifhorn und Wolfenbüttel
Zur Homepage von prinz. ICQ Status  


Zitat :
Auch in den Wehrmachtsgeräten findet man dieses Nebeneinander von Schund und unkaputtbarer Wertarbeit.

Na die Hersteller wußten damals schon wie man die Lebensdauer
der Geräte verkürzt
mfg


_________________
Nur für nicht Mutige
1.Freischalten
2.Gegen Wiedereinschalten sichern
3.Spannungsfreiheit allpolig feststellen
4.Erden und kurzschließen
5.Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

BID = 811708

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2080
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
Zur Homepage von stego


Offtopic :
Da hat prinz absolut recht!

Hätten z.B. die Radiohersteller in den 50-er Jahren ausschließlich die hochwertigen Styroflex- und Keramikkondensatoren verbaut anstelle dem braunen WIMA-Schund und den beigen ERO-Miströllchen, so würden 90-95 % aller damals hergestellten Geräte heute noch tadellos funktionieren!

Ich möchte behaupten, daß die WIMA-Bonbons und die ERO-Röllchen mindestens 95 % aller als defekt entsorgten Geräte aus dieser Zeit auf dem Gewissen haben.

So zumindest meine Erfahrung aus meiner Restaurier-Tätigkeit seit über 20 Jahren. Ein paar WIMA und ERO raus, neues Material rein, Gerät läuft in den allermeisten Fällen wieder perfekt. Manchmal sind Röhren am Ende - aber meist auch als Folge von defekten ERO/WIMA-Scheißerchen. Weitere Fehler sind meist Ursache von "Eingriffen von Hinterhofbastlern" .

Gruß
stego


_________________
Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

BID = 811816

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

@DD: Das ist ein Blechgehäuse, dessen Frontplatte mit Holzdekorfolie beklebt ist


_________________

BID = 811846

Strömling

Schreibmaschine

Beiträge: 1277
Wohnort: Berlin


Zitat :
Martin.M hat am 23 Jan 2012 18:52 geschrieben :

hallo alle,
hier ist der kleine Freund des Radio- und Fernsehhandwerks der DDR,

das Picoskop


Das war aber das Schuloszi für den Physikunterricht.

Fernsehtechniker hatten auf der Arbeit, selbst in der Mangelwirtschaft, das Sioskop.

http://www.radiomuseum.org/r/radiou......html

War auch mein erstes vom Flohmarkt.

MfG




BID = 811905

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Das Picoskop ist 50er Jahre, das Sioskop eher
Anfang 70er. Insofern ist Handwerk und Schule kein
Widerspruch. In Schulen halten solche Geräte
wegen geringer Betriebszeit fast ewig.
Georg
PS
das Gejammer über Eros etc von Radiosammlern ist
völlig überzogen. Die Kisten hielten meist
20 Jahre durch, darüber hinaus zu bauen wäre
dumm Zeug gewesen. Für wen? Für den Sammler,
der das letzte % "Überlebende" am Straßenrand
aufliest?

_________________
Dimmen ist für die Dummen


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