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Autor
Compaq Portable 286 von 1986

    

BID = 804701

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450
 

  



Zitat :
Das BIOS ist echt tricky Einstellen kann man da kaum etwas.


Du meinst wohl C-Mos-Setup!
Im BIOS konnte man nie etwas einstellen.
Warum so ab Mitte 90er Neulinge anfingen
C-Mos-Setup und BIOS durcheinanderzubringen? God knows.
Georg


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Dimmen ist für die Dummen










BID = 804703

Beckenrandschwimmer

Schreibmaschine



Beiträge: 1797
Wohnort: Altrip

Naja, hast natürlich recht.
Nachher kommen noch ein paar neue Bildchen vom SETUP

 

  






BID = 804707

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :
Der 286 ist im ConsumerBereich m.M.n. erst Anfang der 90´ziger angekommen


1990/-91 kaufte man neu einen 386er, oder häufiger und
billiger einen 386 SX. (ohne Coprozessor) typisch 16 MHz.
Und Compaq hatte in der Zeit die Besonderheit, daß
man zum Einstellen dessen, was du anfängerhaft als "BIOS" bezeichnest,
eine Diskette brauchte.
Bei den damaligen Marktführern Vobis und Comtech wurden
meist NEAT-Boards verkauft.
Gruß
Georg

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Dimmen ist für die Dummen

BID = 804713

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Ich glaube der Bezeichnungswandel ist relativ leicht erklärt. Bei jedem Booten melden sich die Rechner mit "XY BIOS" und darunter "Press F12/DEL/... to enter Setup" - da ist es ein kurzer Weg zur scheinbar logischen Annahme, es handle sich um das BIOS-Setup und das zu BIOS zu verkürzen ist auch ein ziemlich naheliegender Schritt - die meisten User wissen sowieso nicht, was das genau bedeutet und kürzen umständliche WÖrter möglichst ab, egal wie.

Der Horror schlechthin sind Rechner deren Setup nicht im ROM gespeichert ist sondern auf einer Diskette mitgeliefert wurde. Ist diese Diskette weg hat man schlechte Karten. Besonders heftig steigt der Ätsch-Faktor, wenn das Setup auf der Festplatte liegt, welche aber nicht mehr erkannt wird und die auch kein anderer Rechner akzeptiert... zum Glück gab oder gibt es irgendwo im Netz ein Universal-Setup, sonst hätte ich den Mitsubishi-286er (Steuerrechner einer CNC-Fräse) in meinem Praktikum nie mehr hingekriegt. Batterie durch langen Nichtgebrauch leer, alle Einstellungen weg, Platte wird nicht erkannt. Mein erster Ansatz: Platte in einen ähnlichen Rechner. Denkste, muss trotz gleicher Verkabelung ein inkompatibler Controler sein (obwohl der HD-Typ in allen Listen als ST-506 (MFM) angegeben wurde, gleich wie die an meinem Controler normal hängende Platte). Also ausgiebig nach einem Setup gesucht und dann, da es keinen benutzerdefinierten HD-Typ gab alle Typen durchprobiert. War zum Glück schon Typ 2!
Dann rasch eine SCSI-Karte nebst Platte temporär eingebaut und ein Backup gezogen. Das dann in einem 486er der zufällig herumstand auf dessen interne IDE-Platte zurückgespielt, der wurde dann der neue Steuerrechner. Ach so,ja, das war im Jahr 2006...

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 804714

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Trumbaschl,
die Erklärung ist schlüssig.
Da fällt mir ein, daß bei origial IBM-Ats (Oder XTs?)
im BIOS-Chip noch ein Basic Interpreter eingebaut war.
Wenn der Rechner nichts zum Booten auf Floppy oder Festplatte
fand, wurde das Basic geladen.
Gruß
Georg

PS gibt es eigentlich die Beep Error Codes noch?
PSPS Scheint es noch zu geben! POST (power on self test) hieß das:=)


[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 19 Dez 2011 14:00 ]

BID = 804723

Beckenrandschwimmer

Schreibmaschine



Beiträge: 1797
Wohnort: Altrip

Dann hier noch ein paar Bildschirme des Setups und der innereien der Software:






















Und Spielen kann man auch (allerdings nur Spiele, welche CGA unterstützen):








Und hier noch die Programmier-Karte für den Turbinenregler:




Und die Speicherbelegung mit aktiver Serververbindung über LAN + Mouse Treiber




Mit NortonCommander, komplettes DOS6.22 und dem Netzwerktool sind auch schon 13MB der Platte belegt. Zum Glück lässt sich alles Andere über Netzwerk starten (auch der Norton Commander, aber dazu müsste ich das LAN ja immer aktivieren...)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Beckenrandschwimmer am 19 Dez 2011 14:55 ]

BID = 804726

Dark Dragon

Schreibmaschine



Beiträge: 1362
Wohnort: Solingen

@ Georg : Jep !

bei späteren Rechnern kam, wenn nichts zum Booten da war :

"No Rom Basic found. System halted"


Zum Microsoft DOS for Workgroups :
Kann ich das hier nehmen ?

http://californiasoftwaresystems.com/ts/tcp-ip/

Ich hatte bisher immer Windows for Workgroups 3.11 installiert, um Netzwerk zu haben.

BID = 804728

Beckenrandschwimmer

Schreibmaschine



Beiträge: 1797
Wohnort: Altrip


Zitat :
Dark Dragon hat am 19 Dez 2011 14:50 geschrieben :


Zum Microsoft DOS for Workgroups :
Kann ich das hier nehmen ?

http://californiasoftwaresystems.com/ts/tcp-ip/

Ich hatte bisher immer Windows for Workgroups 3.11 installiert, um Netzwerk zu haben.


Jap, von genau dieser Seite habe ich es auch

EDIT:
Bitte an die Anleitung halten, sonst funktioniert es bei mir nicht.
Soll heißen:
NET Ordner erstellen
irgendeinen Ordner erstellen, den Inhalt der beiden Disketten dort rein kopieren, doppelte Dateien NICHT überschreiben
NETCARD Ordner erstellen, kann leer bleiben und SETUP im NET Ordner ausführen --> neu starten.

Wenn du magst DHCP aktiv lassen, ich habe es jetzt deaktiviert und eine eigene IP adresse vergeben (in Protocol.ini)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Beckenrandschwimmer am 19 Dez 2011 15:00 ]

BID = 804738

schmitzalex

Schriftsteller

Beiträge: 695
Wohnort: Deutschland

Hallo,

Wenn ich mich recht erinnere gab es bei den alten Festplatten Controller welche ein eigenes Bios hatten und die Festplatte selbst erkannten und welche bei denen die Festplatte wie beim IDE im Bios eingetragen werden musste.

BID = 804741

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Das


Zitat :
Top secret! Ingest after reading!



Ist doch richtig nett. Hast du schon versucht
es vom Bildschim zu lecken ?
:=)

Georg

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Dimmen ist für die Dummen

BID = 804743

schmitzalex

Schriftsteller

Beiträge: 695
Wohnort: Deutschland

Alte Festplatten habe ich auch noch diverse. Ich muss nur mal nachschauen wo. Daten zu so zimlich allen Festplatten findet man unter:

http://www.webtradecenter.de/pcdisk/

[ Diese Nachricht wurde geändert von: schmitzalex am 19 Dez 2011 15:46 ]

BID = 804768

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Mir bekannt sind folgende Interfaces:
ST-412 (dürfte recht selten gewesen sein)
ST-506 (eher häufig, Varianten: MFM-Aufzeichnung und RLL-Aufzeichnung, inkompatibel, controlerabhängig und nicht jede Platte war für RLL geeignet)
Beide verwendeten die selbe Verkabelung, ein breites Kontrollkabel für 2 Laufwerke und ein schmales Datenkabel je Laufwerk. Intelligenz gab es keine, jede Platte musste mit Zylindern, Blöcken und Köpfen im Setup eingetragen werden, entweder über vordefinierte Typen oder den benutzerdefinierten (bei Award Typ 47). Gab es keinen benutzerdefinierten Typ und passte keiner der vorgegebenen Typen, nahm man den der am nähesten bei der realen Kapazität der Platte (aber etwas kleiner) war und formatierte die Platte damit. Um diese Platte je wieder in Betrieb nehmen zu können, muss man den Typ kennen mit dem sie formatiert wurde, sonst geht gar nichts.

ESDI: das Luxusinterface Typ 1. Gleiche Verkabelung wie die vorgenannten, aber automatische Erkennung der Laufwerke durch den Controler. Im Setup wurde ein x-beliebiger Typ eingetragen.

SCSI: Luxusinterface Typ 2. 50-poliges Kabel, Controler mit eigenem BIOS, das alles selber erledigte. Im Rechner-Setup wurde "keine Platte vorhanden" eingetragen.

IDE (auch AT-Bus genannt): anfangs Procedere wie bei ST506, allerdings weniger hardwarenah, es kam nur darauf an, einen größenmäßig passenden Typ zu wählen. Erwischt man den falschen Typ kann es zum Beispiel passieren, dass man nur an eine Partition von zweien kommt, und die nicht bootfähig ist. Ab späteren 486ern gab es praktisch überall dann automatische Erkennung.

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BID = 804784

schmitzalex

Schriftsteller

Beiträge: 695
Wohnort: Deutschland

Dann war meine erste vom Schrott stibitzte Festplatte wohl eine ESDI. Es handelte sich dabei um eine 3,5er Festplatte mit 20 MB von 1986. Damals wusste ich noch nicht was es unterschiedliche Systeme gibt. Damals war es noch nicht so einfach an Informationen zu kommen.

BID = 804813

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

ESDI, ST-412 und ST-506 sind äußerlich nicht voneinander zu unterscheiden. 20MB ESDI würde mich fast wundern, es sei denn sie war sehr alt. Die einzigen ESDI-Platten die ich je selbst in der Hand hatte sind aus den späten 80ern und waren für damalige Verhältnisse riesig - ich glaube 230 und 300MB! Baugröße 5 1/4" volle Bauhöhe (heutiger Größenvergleich: gleich breit und doppelt so hoch wie ein normales DVD-Laufwerk!). In der Baugröße hab ich auch noch ein paar SCSI-Platten mit 200-600MB. Die 600er wird ab und zu in Betrieb genommen, ist eine externe auf der Daten von Museums-Macs sind.

Jedenfalls konnte ein ESDI-Controler so weit ich weiß mit einer ST-506 oder -412-Platte nichts anfangen.

Was Informationen in der Prä-Internet-Zeit angeht hatte ich ein riesiges Glück. Der Sohn unserer Nachbarin hat mir ungefähr einen halbe Laufmeter Computerzeitschriften aus den späten 80ern und frühen 90ern geschenkt. Aus denen habe ich mir die ganze Theorie zu den verschiedenen (damals aktuellen) Interfaces angelesen und außerdem gab es den heiligen Gral - eine viele Seiten lange Tabelle mit sämtlichen Werten nahezu aller gebräuchlichen Festplattentypen von etwa 1985 bis 1990!

Keine Ahnung wie das heute aussieht, aber vor etwa 10 Jahren hatte Seagate die Daten aller jemals gebauten Festplatten online. Das war mindestens so genial!

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BID = 804835

schmitzalex

Schriftsteller

Beiträge: 695
Wohnort: Deutschland

Ich muss mal nachschauen, irgenteo habe ich die Platte noch. Vielleicht gab es auch MFM-Controller bei welchen die Festplatte nicht im Bios eingetragen werden musste. Es wurde auch keine beliebige Platte eingetragen, sondern gar keine, ähnlich wie das auch beim SCSI ist.


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