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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

Autor
Becker Europa TR
Suche nach: becker (168)

    

BID = 720015

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen
 

  


Hi,
aus der schon lange nicht mehr existenten ( ) Heckflosse habe ich hier neben ein paar Kleinteilen ein Radio, das ich wieder funktionsfähig machen möchte.
Leider finde ich den Schaltplan nicht, im Netz scheint auch keiner frei verfügbar zu sein
Einige Elkos scheinen schlecht geworden zu sein, von außen kann ich nichts dahingehendes erkennen, ich möchte sie aber nicht alle auf Veracht tauschen.
Außerdem ist in der externen Kiste offenbar mehr als nur der Verstärker untergebracht, ein getakteter Spannungswandler ist auch noch darin enthalten.
Da liegt offenbar was im Argen, z.B. kommen am Skalenlämpchen nur knapp 3V an, obwohl es iirc 6V sein sollten.
Das Gerät ist zwar umschaltbar (6V/12V), aber seit etwa 45 Jahren auf 12V eingestellt, daran liegt es also nicht

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BID = 720018

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13117
Wohnort: 37081 Göttingen

Mach doch mal ein Foto von dem Radio.

Gruß
Peter

 

  






BID = 720036

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Für ein Bild bin ich heute zu müde...
Mittlerweile ist der Schaltplan wieder aufgetaucht...
... Ich hatte eigentlich nur eine WLAN-Antenne gesucht

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BID = 720137

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

So sieht es innen aus:




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BID = 720147

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Ich habe es mal angeschlossen, bekomme aber nicht mal in der Verstärkerzuleitung ein brauchbares Signal
Weiß jemand, wo ich anfangen soll, nach dem Fehler zu suchen?
Warum haben die _ eigentlich keinen Bestückungsaufdruck vorgesehen?
So nützt mir die Bauteilnummerierung herzlich wenig


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BID = 720185

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Ich habe mal den Schaltplan fotografiert.
Vor der Endstufe habe ich einen kleinen funktionierenden Verstärker mit Leisesprecher angeschlossen.
Ich habe mit dem Oszilloguck mal herumgemessen, aber scheinbar schwingt nichts
Gebe ich auf Pin 21 (Oben in der Mitte, über T202) ein hochfrequentes Signal (hochohmige Quelle, 2Vss, 1...100kHz), ist ein seltsames Geschwurbel zu hören, auch jenseits von 20kHz.Mir sagt das zwar nichts, aber vielleicht kennt sich jemand von euch etwas mehr mit der Materie aus und kann mir evtl. sagen, wo ich nach dem Fehler suchen soll.
Ich habe mal exemplarisch Die Spannungen an T201 und T202 überprüft, die sind weit vom Soll entfernt


PDF anzeigen



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BID = 720197

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
scheinbar schwingt nichts
Gebe ich auf Pin 21 (Oben in der Mitte, über T202) ein hochfrequentes Signal (hochohmige Quelle, 2Vss, 1...100kHz), ist ein seltsames Geschwurbel zu hören,
Das ist normal: Alles schwingt, nur der Oszillator nicht.

Fehler sucht man von hinten nach vorn.
Also schließ einen Lautsprecher an, und speise, bei der Endstufe anfangend, über einen Kondensator ein NF-Signal (100mV oder weniger reichen) ein.
Damit tastest du dich nach vorn bis du am Demodulator (rechts von T204) angekommen bist.
Di206 erzeugt aus der AM-ZF(455kHz) das NF-Signal für MW und LW.
Nach links gehend wird der Gleichspannunganteil als Regelspannung für dei HF-Stufen genutzt, nach rechts die Wechselspannung zu den NF-Stufen.

Das aus der 10,7MHz FM-ZF erzeugte NF-Signal erscheint an R240.
Außerdem wird am Mittelpunkt der beiden Dioden ganz rechts oben noch die Nachstimmspannung für die AFC abgenommen (geht nach links zum UKW-Tuner).

T203 und T204 sind der ZF Verstärker. Hier kannst du mit einem NF-Prüfsignal nicht viel anfangen, sondern brauchst amplitudenmodulierte 455kHz bzw. frequenzmodulierte 10,7MHz.

Ganz links dann die HF-Eingangstufen und Mischstufen: Oben der UKW-Tuner T101..T103, darunter die AM-Eingangsstufe.
Hier solltest du als erstes prüfen, ob die Oszillatoren schwingen.
Am besten aber nicht mit dem Scope, sondern mit einem zweiten Radio.
Bei MW schwingt der Oszillator 455kHz höher als die Empfangsfrequenz, bei UKW sind es 10,7MHz.
Wenn du also am Becker UKW 90MHz einstellst, solltest du im anderen Radio bei 100,7 MHz die Störstrahlung finden, wenn du MW 600kHz einstellst, sollte bei 1055kHz den Oszillator finden.
Die Störstrahlung ist natürlich bei so einem ordentlichen Radio schwach.
Bei MW findet du sie am einfachsten, wenn du das Hilfsradio auf einen schwachen MW-Sender abstimmst, und den Becker dann langsam über die berechnete Frequenz drehst. Durch die Überlagerung der beiden Frequenzen zwitschert es dann, wenn du die Frequnz des Rundfunksenders triffst.





[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 14 Okt 2010 18:18 ]


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