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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

Autor
Alter Transistor
Suche nach: transistor (11528)

    

BID = 501314

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13117
Wohnort: 37081 Göttingen
 

  


Ich habe gerade in meiner Sammlung diese alten Transistoren gefunden.
Es sind Germanium Leistungstransistoren mit immerhin 60 Volt,
5 Ampere und 170 Watt.
Die Bauart ist sehr ungewöhnlich; zum Einpressen in den Kühlkörper.
Sie dürften aus den 50ger Jahren stammen.
Gruß
Peter












BID = 501388

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2081
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
Zur Homepage von stego

Wenn ich die Zahlen unter der Typenbezeichnung richtig interpretiere, ist das Herstellungsjahr 1976.
Aufschrift z.B. 7611 = 11. Woche 1976, oder 7639 = 39. Woche 1976.

Man möge mich bei falscher Behauptung nicht steinigen, sondern korrigieren. Ich bin immer noch lernfähig....

Gruß
stego

_________________
Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

 

  






BID = 501394

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13117
Wohnort: 37081 Göttingen

Du hast recht, ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt. Diese Transistoren waren die ersten Germanium- Leistungstransistoren und wurden erstmalig in den 50ger Jahren auf den Markt gebracht.
Gruß
Peter

BID = 501410

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Peter,
neben den zwei Lötanschlüssen und dem Schraubbolzen
in der Mitte sieht man noch ein "Ding" aus dem
Boden vorstehen. Es sieht aus wie ein Metallzapfen
mit einer durchscheinenden Kunststoffhülse.
Was ist das? Kann man die Hülse abziehen?
Übrigens hat Motorola noch sehr lange den
balligen Deckel bei seinen T0-3 Gehäusen beibehalten.
Das war eine Art Markenzeichen.
Sehr exotisch waren übrigens auch die OD604 von Telefunken,
das war ein Metallquader.
Gruß
Georg

BID = 501428

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13117
Wohnort: 37081 Göttingen

Das hast Du richtig gesehen. Das sind Bolzen, die mit einer Plastikhülse überzogen sind. Die Hülsen lassen sich aber offenbar nicht entfernen.
Gruß
Peter

BID = 501457

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Peter,
das scheint in die Richtung zu gehen:
http://www.semiconductormuseum.com/.....x.htm
Das Gehäuse hieß anscheinend TO-6.
Gruß
Georg


BID = 501646

Onra

Schreibmaschine



Beiträge: 2240

Hallo,
das Gehäuse heisst (immer noch) TO36.
Otiffany, du hast bei deiner Stromangabe den Transistor geschont:
Die 5A sind der Messstrom für hfe, maximal geht ein Strom von 15A.
Der Bolzen mit dem Kunststoffüberzug ist vermutlich ein Verdrehschutz oder eine Polaritätserkennung.
Mein Exemplar sieht leider ziemlich mitgenommen aus und ist wegen einer Firmenbestempelung auch nicht identifizierbar.
Der Nachfolger von ECG, NTE bietet übrigens noch aktuell Ersatztypen und Glimmerscheiben dazu an, falls hier Bedarf besteht.
Innerlich dürfte er so ähnlich aussehen wie dieser ehemalige AUY21K:

Onra



BID = 501649

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Otiffany hat am 18 Feb 2008 22:11 geschrieben :

...Die Bauart ist sehr ungewöhnlich; zum Einpressen in den Kühlkörper....
Damit meinst du aber nicht diese Transistoren, oder wozu, glaubst du, dient der Gewindebolzen ?



Anders als Si-Transistoren, bei denen man die Oberfläche leicht durch eine stabile Oxid- oder Nitridschicht schützen kann, sind Ge-Transistoren relativ empfindlich für Verschmutzungen der Oberfläche z.B. durch Feuchtigkeit.
Deshalb diente der Stift ursprünglich wohl mal als Pumpstutzen.
Bei dem unten abgebildeten Typen aber hat er nur noch rein mechanische Funktion, innen ist nichts davon zu sehen.




P.S.:
Auch bei diesem Transistor ist der Stift mit einem Stückchen Schlauch aus PTFE o.ä. überzogen, das man aber leicht abstreifen kann.

_________________
Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 20 Feb 2008  0:38 ]

BID = 502848

Hellumm

Gesprächig



Beiträge: 140
Wohnort: München


Zitat :
GeorgS hat am 19 Feb 2008 11:29 geschrieben :

Sehr exotisch waren übrigens auch die OD604 von Telefunken,
das war ein Metallquader.



Hallo Georg,
könnte das so einer sein?
Seit längerem versuche ich schon den Typ herauszufinden.
Vermutlich gab es in dieser Bauform mehrere Typen, oder?

Gruß,
Hellumm



BID = 502905

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo hellum,
nein, einen OD604 kannst du hier sehen:
http://cgi.ebay.at/OD604-der-erste-.....wItem
Dein Transistor ist mir unbekannt. Ist die Brille fest am
runden Zentralteil, oder lose?
Bei den Siemens-Leistungstransistoren gab es separate Brillen
zum Festschrauben.
Gruß
Georg

[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am 24 Feb 2008 20:12 ]

BID = 502975

Hellumm

Gesprächig



Beiträge: 140
Wohnort: München

Danke GeorgS für die Aufklärung, also ganz anders...

Mein Transistor ist ein Teil, praktisch wie TO3, nur mit 4 Ecken.
Wird wohl Silizium sein, aber vor ´70 gefertigt.

Nur zur Info:
Mangels Datenblattes dieses Transistors, tut es ein probehalber eingebauter BUX40 an dieser Stelle immerhin seit 3 Jahren.
Somit ist es nicht unbedingt nötig, ein Datenblatt dieses Transistors zu bekommen, es hätte mich nur Interessiert, von wegen "Mittelalter forscht", usw....

Zum Thema "ballige" Motorolas ist zu bemerken, die sind 2/3 flacher als die standardmäßigen!
Bei einem zu knapp bemessenen Gehäuse (NF-Verstärker) hat mich diese Tatsache vor vielen Jahren schon einmal gerettet.





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