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Autor
Alten s/w Fernseher mit USB-Eingang umbauen? Geht das? Wer macht soetwas?
Suche nach: fernseher (10194) usb (5287)

    

BID = 816147

zombie70

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72
Wohnort: Absurdistan
 

  


Hallo

Ich habe eine ganz dumme Idee, ich würde mir gerne einen DDR Uralt s/w Fernseher (Ines, Rafena o.ä.) mit Stelltrafo und Konverter hinstellen und ihn möglichst nicht nur als Deko nutzen, sondern mit einem USB-Eingang versehen (lassen!) Meine Idee ist alte Videos bzw. Fernsehsendungen und Werbeblöcke meiner Jugend (gibt es zu Hauf bei Youtube) standesgemäß über ein passendes Gerät abzuspielen. Als Sender würde ein Laptop oder halt ein normaler externer Player fungieren. Ist das aussichtslos, oder mit vertretbarem Aufwand umzusetzen? Was würde sowas bei einem Fachmann kosten, da meine Fähigkeiten mit Elektronik doch sehr eingeschränkt sind

Noch eine Frage: Kennt jemand die genaue Bezeichnung dieses Fernsehers meiner Oma? Müsste ein Ines sein, aber welcher?

Gruß, zombie.




[ Diese Nachricht wurde geändert von: zombie70 am 19 Feb 2012 16:15 ]










BID = 816148

Mr.Ed

Moderator



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Was soll der USB-Anschluss daran?

Das was du vorhast, geht auch ohne, einfach durch den Anschluss eines DVD-Players bzw. Videorekorders an den Fernseher.

Den Stelltrafo brauchst du heute nicht mehr, das Stromnetz ist nach der Wiedervereinigung um einiges stabiler geworden. Den Konverter brauchst du nur bei Geräten ohne UHF-Tuner. Alternativ einfach einen VHF-Modulator benutzen.

Allerdings solltest du ein so altes Gerät nicht nach vorheriger Restauration laufen lassen. Es besteht u.U. Brandgefahr und es kann zu teuren bis irreparablen Schäden am Gerät kommen.



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Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

 

  






BID = 816149

zombie70

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72
Wohnort: Absurdistan

Stimmt, daß wäre auch eine Möglichkeit?! Gibt es denn Adapterbuchsen für die alten Anschlüsse (frage jetzt mal ohne groß zu googeln..)

BID = 816153

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 30344
Wohnort: Recklinghausen
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Je nach alter des Gerätes sind da die gleichen Anschlüsse wie heute üblich dran. Bei alten Anschlüssen brauchst du ein Symmetrierglied.
Die sind manchmal bei den Geräten dabei. Ansonsten hilft ebay oder ein Symmetrierglied ohne die hier übliche VHF/UHF Weiche. Die gibt es z.B. noch aus den USA.


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BID = 816229

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Auf dem Foto sehe ich vor allem ein Kind mit schwarzer Katze. Ob die Ines heißt, kann ich leider nicht erkennen...


Mr.Ed hat sich verhaspelt:

Zitat :
Allerdings solltest du ein so altes Gerät nicht nach vorheriger Restauration laufen lassen. Es besteht u.U. Brandgefahr und es kann zu teuren bis irreparablen Schäden am Gerät kommen.

Gemeint dürfte sein
"Allerdings solltest du ein so altes Gerät nur nach vorheriger Restauration laufen lassen."


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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

BID = 816243

zombie70

Gelegenheitsposter



Beiträge: 72
Wohnort: Absurdistan

Naja, also das Bild zeigt zombie, Fritzi (die wurde übrigens 21 Jahre alt!!) und meiner Meinung nach Ines (im Hintergrund)! Aber welche Baureihe genau das war würde ich wirklich gerne mal wissen.

Weiß denn jemand so schätzungsweise was eine Restaurierung kosten würde? Habe im Internet eine Seite dazu gefunden, aber leider keine Preisliste.

Stimmt, von explodierenden und brennenden Fernsehern war früher öfters die Rede..

BID = 816246

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Konditausch mach ich für nen Fuffi + Material + Transport....
Wobei ich bezweifle, dass da noch Wimabonbons drin sind...

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BID = 816249

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Ich sehe auf dem Fernseher noch einen UHF-Konverter und das sagt mir, daß der Fernseher selbst noch mit einer Menge Röhren bestückt ist.

Solche Geräte hatte regelmäßig keine Netztrennung, und wenn du da irgend etwas dranbastelst, das nicht vom Hersteller vorgesehen ist, besteht akute Lebensgefahr!

BID = 816250

ElektroNicki

Inventar



Beiträge: 6429
Wohnort: Ugobangowangohousen

Für sowas wurden Trenntrafos erfunden....

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BID = 816253

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1192
Wohnort: Liessow b SN

Vom Bild her würde ich auf einen "Ines 5151" tippen.
Dieser sollte aber einen UHF Tuner haben.
Daher passt der ext. Konverter auf dem Bild nicht wirklich.
Dann muss es wohl noch einer davor gewesen sein.

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mfg
Rasender Roland

BID = 816255

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 30344
Wohnort: Recklinghausen
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Zitat :
Konditausch mach ich für nen Fuffi + Material + Transport....
Wobei ich bezweifle, dass da noch Wimabonbons drin sind...


Nicki, auch wenn du es dir in deinem jungen Alter kaum vorstellen kannst, aber es gab eine Zeit, da war Deutschland getrennt.
Es gab die Bundesrepublik Deutschland im Westen und die Deutsche Demokratische Republik im Osten.
Der erste Teil ist der, in dem du heute lebst, der zweite ist der, in dem zombie70 gelebt hat. Beide Länder Länder haben sich unterschiedlich entwickelt und Bauteile aus dem Westen waren in der DDR sehr teuer.
Daher hat man eigene Bauteile produziert oder Bauteile aus den "sozialistischen Bruderländern" verwendet.
Daher werden in diesem Fernseher garantiert keine Wima-Bonbons drin sein.
Dafür aber Bauteile, die du noch nie gesehen hast. Unter Umständen sogar Bauteile, deren Beschriftug du nicht lesen kannst.



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BID = 816264

stego

Schreibmaschine



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Servus!

Eine gewisse ähnlichkeit zu diesem Gerät:

http://einestages.spiegel.de/static.....p;c=1

besteht durchaus. Es könnte daher ohne weiteres eine "Ines" von Stassfurt/RFT gewesen sein.

Aber der UHF-Konverter paßt nicht dazu, diese "Ines" ist mit Sicherheit aus den späten 60-er/frühen 70-er Jahren, mit ca. 12 Röhren bestückt, der Rest transistorisiert - und mit integriertem UHF-Empfangsteil.

Vielleicht weiß der Thread-Ersteller, wann dieses Foto gemacht wurde, und/oder, wann der Fernsehapparat gekauft wurde. Dann kann man das Modell etwas genauer eingrenzen.

Gruß
stego

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Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

BID = 816282

micha27

Gesprächig


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Beiträge: 107

Hollo,

der "Ines" von FSGW Staßfurt (DDR) stammt von vor 1970 und ist mit Ausnahme des DF-Verstärkers und der Netzgleichrichtung vollständig mit Röhren bestückt.
Im Tuner war er nur für VHF ausgerüstet; eine Nachrüstung war (noch) nicht vorgesehen, der auf dem Bild zu sehende Konverter war erforderlich.

In diesem Gerät sind Papierkondensatoren der Bauart Glasrohr mit Vergußmasse verbaut, diese sollten gewechselt werden.
Auf Spannungsfestigkeit achten (da in der Röhrentechnik hohe Betriebs- und Impulsspannungen üblich waren)!

Achtung!
Das Gerät hat KEINE Netztrennung (Einweggleichrichtung und auch der Röhrenheizkreis liegt beidseitig direkt am Netz)!

Da das Gerät lediglich einen VHF-Antenneneingang hat (Scart war seinerzeit in DDR-Geräten nicht verbaut), kommt zur Signaleinspeisung eigentlich nur eine HF-Einspeisung über die Antennenbuchse in Frage, es sei denn, es gibt jemanden (nur versierter Fachmann), der einen BAS-Eingang nachrüsten kann.

Grüße!
micha27

[ Diese Nachricht wurde geändert von: micha27 am 20 Feb 2012 12:45 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: micha27 am 20 Feb 2012 12:46 ]

BID = 816289

Ronnie1958

Schreibmaschine



Beiträge: 1323
Wohnort: Taunusstein

Vielleicht findet sich was beim Deutschen Rundfunkmuseum drm-berlin.de

BID = 816296

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2081
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Servus!

Mich wundert das ein wenig, daß dieses Gerät noch kein UHF-Teil hat. Allerdings weiß ich nicht, wann in der ehem. DDR auch der UHF-Bereich mit TV-Sendern belegt wurde, es erscheint möglich, daß der VHF-Bereich für die staatlichen TV-Sender durchaus reichte und deshalb der UHF-Bereich nicht verwendet wurde.

Im Westen wurde mit der Einführung des zweiten Programmes der Frequenzbereich auf UHF ausgeweitet (1963). Spätestens ab 1964/65 waren alle neuen TV-Geräte in der BRD mit integriertem UHF-Teil ausgestattet.

Das mit der Röhrenbestückung, wie "micha27" schrieb, ist plausibel, gem. Radiomuseum.org waren die Geräte der "Ines"-Serie durchwegs mit 12 oder 13 Röhren bestückt. Das reicht nicht für alle Signalstufen, die früheren Vollröhren-TV-Geräte hatten zwischen 17 und 21 Röhren (Schwarzweiß-Geräte).
Die "Ines" gab es in verschiedenen Ausführungen von ca. 1967 bis 1972.

Gruß
stego

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