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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

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Autor
[Alte Telefone] In welchen Farben gab es das Bundespost FeTAp 611 ?

    

BID = 506572

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450
 

  


Hallo hellum,
das siehst du völlig richtig.
"Original" ist ohnehin ein problematischer
Begriff bei Post-Telefonen.
Was bei Lieferung eines Loses von einem der vielen
Hersteller gerade an Kapseln vereinbart wurde, ist kaum
mehr auszumachen.
Die Post hatte da sehr langfristige Vorstellungen,
dabei wurden auch immer Kompatibilität zu den
Ersatzteilbeständen berücksichtigt.
Und was in einem bestimmten Handapparat drin war, hing
auch von Reparaturen ab.
Über Kapseln redet man unter Sammlern kaum, die hat man
in diversen Ausführungen vorrätig.
Gruß
Georg
PS
Wer "Hörer" schreibt anstelle von Handapparat,
entlarvt sich ohnehin als ahnungslos, ist also
keineswegs auf Draht. :=)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: GeorgS am  9 Mär 2008 13:02 ]










BID = 506612

Draht

Stammposter



Beiträge: 263
Wohnort: Falkensee / Spandau City
ICQ Status  


Zitat :

Wer "Hörer" schreibt anstelle von Handapparat,
entlarvt sich ohnehin als ahnungslos, ist also
keineswegs auf Draht. :=)


Lieben Dank für den Tip, ich bin tatsächlich
weder ein Sammler noch so großartiger Fachmann darin.
Das Ganze ist für mich mehr eine Kindheitserinnerung
und telefonieren mal komplett anders.


_________________
Erst wenn die letzte Glühlampe für immer erloschen ist,
werden wir wirklich sehen, was uns verboten wurde.

Dieser Beitrag ist ein Spitzenprodukt des Kombinat VEB Wortmüllproduktion Falkensee

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Draht am  9 Mär 2008 16:39 ]

 

  






BID = 506624

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Draht,
selbst bei neuen Fernsprechern wurde manchmal
Kapseln ausgetauscht, z. B wenn wegen großer
Leitungslänge die Kapseln "empfindlicher" bzw.
"lauter" sein mußten. Die Kapseln hatten dafür einen
Farbcode.
Gruß
Georg

BID = 506635

Dark Dragon

Schreibmaschine



Beiträge: 1362
Wohnort: Solingen


Zitat :
Wer "Hörer" schreibt anstelle von Handapparat ...


Nicht zu vergessen :
"Fernsprechapparat" anstelle von Telefon
"Mikrofon" anstelle von Sprechkapsel
"Nummernwahlschalter" anstelle von Wählscheibe
"Wecker" anstelle von Klingel
"Hörer / Anschlußschnur" anstelle von Leitung
...

Gruß Andreas

BID = 506722

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450


Zitat :

"Fernsprechapparat" anstelle von Telefon
"Mikrofon" anstelle von Sprechkapsel
"Nummernwahlschalter" anstelle von Wählscheibe
"Wecker" anstelle von Klingel
"Hörer / Anschlußschnur" anstelle von Leitung

Knapp daneben,
eben nicht Mikrophon, und die volkstümliche
"Wählscheibe" heißt "Fingerlochscheibe"
komplett mit Innenleben ist es der "Nummernschalter"
und die Strippe logischerweise Handapparateschnur/leitung.
Die Post bemühte sich um klare deutsche Ausdrücke,
eigentlich sehr verdienstvoll.
Dabei gab es eine Entwicklung, die Ausdrücke in den
20ern waren nicht dieselben wie in den 50ern.
Daher vermutlich Schnur/Leitung usw, wobei die Post
da auch die Entwicklung der DIN beobachtete.


BID = 506760

Hellumm

Gesprächig



Beiträge: 140
Wohnort: München

Bei diesen Ausdrücken fällt mir spontan "Geradezugnummernschalter", im Volksmund "Fallwählscheibe" genannt, ein.
Hat einer von Euch zufällig ein Telephon mit so einem seltenen Nummernschalter?


BID = 506765

Dark Dragon

Schreibmaschine



Beiträge: 1362
Wohnort: Solingen

@ Georg S:

Hast recht. Meine Ausbildung zum Fernmeldehandwerker ist schon 15 Jahre her und ich habe seit dem nicht mehr in dem Beruf gearbeitet.

BID = 506780

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien

Tja, und bei der ÖPT (österreichische Post- und Telegraphenverwaltung, manchmal auch PTV abgekürzt) hieß das Ding in allen öffentlichen Schriften Wahlscheibe mit a. Außer ex-Posttechnikern sagt trotzdem jeder Wählscheibe...

Österreich hatte übrigens bis in die 90erjahre nur 2 Haus-und Hofhersteller für Telefonapparate - Kapsch und Schrack. Die Geräte sahen absolut ident aus und auch die Bauteile waren teilweise jeweils von der "Konkurrenz"

In den 90ern scheint dann noch eine Firma Mattig oder Mattic eine Handvoll TAP80 gebaut zu haben, habe jedenfalls erst ein einziges gesehen (und das heißt viel nachdem das TAP 80/80K von ca. 1992-1997 der Standardapparat war und schon vorher nicht gerade selten (ab ca. 1980 produziert, aber gegenüber der Wahlscheibenvariante W80 oder dem älteren W74 selten, die Komfortvariante mit Kurzwahlspeicher und Wahlwiederholung war außerdem aufpreispflichtig, ich glaube umgerechnet so um die 2 Fragezeichen/Monar).

_________________
"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 506828

GeorgS

Inventar



Beiträge: 6450

Hallo Dark Dragon,
ich hab gestern noch mal in einem Goetsch
von 1952 geblättert.
Die Sache ist beim "Handapparat" ganz eigenartig.
In dem Buch steht "Handapparat (Mikrotelephon)",
"Mikrophon (Sprechkapsel)".

Ursprünglich war Mikrophon das Kohleding, das von Hughes
erfunden wurde, und nix anderes.
"Telephon" war das Ding von Bell, eine magn, Hörkapsel
in heutigen Worten. Der kombinierte Handapp.
wurde folgerichtig bei der Post "Mikrotelefon" genannt.

In den 20ern kam der Brauch auf, den ganzen Fernsprecher
Telefon zu nennen, und es wurden andere akustoelektrische
Wandler auch Mikrophon genannt. Man mußte schon
deswegen nach eindeutigen Begriffen suchen.

Zum Radiohören benutzte man noch Anfang 20er ein "Telefon",
Ende 20er war der Ausdruck "Kopfhörer" etabliert.

Hallo Trumbaschl,
auch in Deutschland waren die Posttelefone
grundsätzlich gleich, obwohl es mind. ein
halbes Dutzend Hersteller gab.
Es gab kleine konstruktive Abweichungen bei
Komponenten, aber nur innen.
Man findet auch durchaus Nummernschalter von "A"
in einem Fernsprecher von "B".
Nicht jeder Hersteller fabrizierte alle Komponenten.
Ich frage mich, wie das patent- und urheberrechtlich
aussah.
Gruß
Georg




BID = 506833

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

In Bayern hießen die Telefone übrigens zu Anfang (in der zLänderpostzeit) schon gleich "Telephon", während im übrigen Reichsgebiet der Begriff "Fernsprechapparat" üblich war.
Tja, immer diese südlichen Sonderwege...

BID = 506848

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7200
Wohnort: Wien


Zitat :
Zum Radiohören benutzte man noch Anfang 20er ein "Telefon",

In NL heißt das Ding heute noch "Hoovtelefoon" (keine Garantie auf die exakte Buchstabierung, ist nur die Erinnerung an eine ca. 10 Jahre alte Philips-Kopfhörerschachtel.)

_________________
"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 506851

schmitzalex

Schriftsteller

Beiträge: 695
Wohnort: Deutschland

Hallo,

Bei dem Orangen Apparat handelt es sich wahrscheinlich um einen T&N T4 (Nebenstellenapparat). In diesen Geräten befindet sich zumeist auch ein Schaltplan. Bei dem anderen Gerät Handelt es sich um einen Apparat für eine Reihenanlage.

Prinzip der Reihenanlage:
http://www.s-storbeck.de/cms/telefo......html

Der Assistent war wohl die Vorlage für den FeTAp 611 der Deuteschen Bundespost.
http://www.geocities.com/junghardt/telefon/der61er.htm


Evtl. könnte ich über diese Reihenanlage sogar Pläne haben, werde in der nächsten Zeit einmal Nachschauen.

BID = 506890

ALF2000

Schriftsteller



Beiträge: 824
Wohnort: Rathenow / Brandenburg
ICQ Status  

hallo. der geocitieslink ist tot- seite konnet nicht angezeigt werden bzw inhalte sind weg..die andere seite hab ich shcon fast stuiert die nacht als ich die bilder enistellte

_________________
...TGL geltend bei mir ...

Ich uebernehme keinerlei haftung fuer meine buschstabenzauberei . wenn wem irgendetwas stoeren möchte kann er sich ber PN bei mir melden ^.^
[img]http://www.cosgan.de/images/more/schilder/039.gif[\img]
das alf

BID = 507012

schmitzalex

Schriftsteller

Beiträge: 695
Wohnort: Deutschland

Entferne nach dem Anklicken einfach das <br> am Ende aus der Adresszeile, dann funktioniert es.

BID = 507027

Otiffany

Urgestein

Beiträge: 13117
Wohnort: 37081 Göttingen

Hallo ALF2000,
ließt Du dir den Mist den Du schreibst eigentlich noch einmal durch (wie ich es mache), bevor Du ihn uns zumutest?
Gruß
Peter


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