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Elektronik- und Elektroforum Forum Index   >>   Historische Technik        Historische Technik : Geräte, Bauteile, Installationen aus alter Zeit.

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Autor
Akomat-mechanic-

    

BID = 771599

68Andy

Stammposter



Beiträge: 232
Wohnort: 72764 Reutlingen
 

  


Hallo,
ich habe ein Weidezaungerät ersteigert, möchte ich zur Taubenabwehr auf dem Balkon einsetzen.
Das Gerät ist Bj.1977 und die Firma Ako hat weder Unterlagen noch Ersatzteile dafür.
Das Gerät hat einen mechanischen Schalter mit zwei Kontakten, ähnlich Unterbrecherkontakten, die sind ordentlich heruntergebrannt, ist es möglich, da etwas selber zu fertigen, vor allem aus welchem Werkstoff?
Eine Serviceanleitung zum Einstellen eben dieses Schalters wäre auch gut, kennt sich da jemand damit aus?
Bezeichnung Akomat-mechanic- Bj.1977, Typennummer 350221
Gruß
Andy











BID = 771618

Verlöter

Schreibmaschine



Beiträge: 1579
Wohnort: Frankfurt am Main

Da dürfte über den Kontakt eine Spule geschaltet werden. Beim Öffnen entsteht durch die Selbstinduktion der Spule ein kurzer Spannungspuls. Nach meinem Verständnis sollte es einen Kondensator parallel zu dem Kontakt geben. Dieser verringert den Abbrand des Kontaktes. Wenn vorhanden rate ich zum Erneuern.
Als Kontakt kann ich Dir Wolfram-Kontaktnieten anbieten. Die sind vorgesehen für die Reparatur von KFZ-Unterbrecherkontakten. Haben 5mm Durchmesser, Nietschaft hat 3mm Durchmesser. Trägermaterial ist Kupfer.
Bei Interesse bitte PM. Gruß Verlöter.

 

  






BID = 771628

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
zur Taubenabwehr auf dem Balkon
Du wirst Schilder anbringen müssen, daß Personen mit Herzschrittmacher deinen Balkon nicht betreten dürfen.

Ob diese Technik gegen Tauben hilft, wage ich auch zu bezweiflen.
Anders als Kühe stehen diese Tiere nicht mit den Füßen im nassen Gras, und da sie so klein sind, kommen auch keine nennenswerten kapazitiven Ströme zustande.
Darüberhinaus dürfte das stets trockene und gefettete Gefieder einen recht guten Isolator darstellen.

BID = 771674

Rhodosmaris

Schreibmaschine



Beiträge: 2263
Wohnort: Lindau/Bodensee

Ich kann mal bei uns schauen, wie die Taubenabwehrgeräte aufgebaut sind.
Auf jeden Fall klicken sie alle 2 bis 3 Sekunden.
Unsere gesamte Fassade ist ringsum mit Edelstahlstäben im Abstand von etwa 3cm auf Isoliersockeln vermint - also immer 2 Stäbe parallel.

An jedem Fenster und direkt an den Leitern auf der Fensterbank sind Warnaufkleber mit Elektroblitz und dem Schriftzug "Taubenabwehr".

Zwickt auf jeden Fall ganz mächtig.
Bei Arbeiten in unmittelbarer Nähe oder bei Gefahr der ungewollten Berührung brücke ich die Leiter mit einer Zange.
Manche unserer Gäste sind so tierlieb, daß sie es irgendwie schaffen, die Stäbe zu verschieben und am nächsten Fallrohr oder sonstigen metallischen Bauteil kurzzuschließen.
Bei jedem Spannungsimpuls gibts dann nen mächtigen Funken.

ciao Maris

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Rhodosmaris am 21 Jun 2011 18:17 ]

BID = 771681

68Andy

Stammposter



Beiträge: 232
Wohnort: 72764 Reutlingen

Guten Abend und danke für Eure Antworten.
Der Balkon ist nur von meiner Wohnung aus zugänglich, er ist mini und ich benutze ihn nicht, dafür die Tauben gelegentlich.
Ich habe vor eine Matte zu basteln, isoliert gegen den Boden, auf der
dünne Drähte parallel verlaufen, in einem Abstand wo es keine Überschläge gibt, wenn nun die Taube da draufsteht, dann soll es knallen.So die Theorie.
Wenn es nicht geht, suche ich nach einer anderen Lösung, ich persönlich finde diesen schlichten Schalter einfach faszinierend, Fotos will ich folgen lassen.
Der Funkenlöschkondensator ist natürlich zerbröselt, hab ich Ersatz, beim Elko weiß ich nicht , ob der noch zu gebrauchen ist, im kurzen Testbetrieb hat das Gerät einigermaßen funktioniert.
MfG
Andy

BID = 772317

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)

Das ist so schon machbar.
Aber man muß mangels Erdung eben ein zweipoliges System aufbauen (im Gegensatz zum einpoligen Elektrozaun)!

_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

BID = 772375

888

Stammposter



Beiträge: 363
Wohnort: dreieich

Hallo 68Andy ,

den mechanischen Unterbrecher kannst Du durch einen Hochvoltschalttransistor ersetzen. Angesteuert wird der dann durch einen NE555.
Bei Gelegenheit suche ich mal in den nächsten Tagen einen bewährten Schaltplan raus.

Mit freundlichen Grüßen
888

BID = 773037

68Andy

Stammposter



Beiträge: 232
Wohnort: 72764 Reutlingen

Hallo Zusammen!
@sam2
Ja, so hab ich das gemeint mit dem zweipoligen System und mich wohl
unverständlich ausgedrückt.
@888
Gerne, ich bin für jede Anregung offen.

Ich hab das Teil mal in Betrieb genommen an einem 9V/1A Netzteil, da keine Batterie vorhanden, hm, es funzt noch nicht so wie ich will, ich denke der Elko sollte eventuell nach so vielen Jahren auch gewechselt werden??
Ersatzkontakte hab ich(Danke Verlöter), hab zum Test aber die Alten in Form geschliffen,das ging gut.
Als Spannungsquelle möchte ich statt der Batterie einen 9V Trafo einbauen, wieviel Ampere sollte der bringen?

MfG
Andy

[ Diese Nachricht wurde geändert von: 68Andy am 28 Jun 2011 20:03 ]

BID = 773043

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Als Spannungsquelle möchte ich statt der Batterie einen 9V Trafo einbauen,
Jetzt fängt es an gefährlich zu werden ...

BID = 773114

68Andy

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Beiträge: 232
Wohnort: 72764 Reutlingen

Gefährlich?
Da bitte ich um Aufklärung.
Ich bin in dem Glauben, eine große Batterie liefert mehr Strom
als ein kleines Netzteil,außerdem scheint der Eingangsstrom durch einen Widerstand begrenzt zu sein.
Wie vermeide ich, daß es gefährlich wird?
Gruß

BID = 774354

Draht

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Beiträge: 263
Wohnort: Falkensee / Spandau City
ICQ Status  

Am besten, indem du dich an die Daten der Batterie hältst.
Nun weiss ich ja nicht, ob das Gerät mit seiner Mechanik weiterlaufen soll
(kann ich nur wärmstens empfehlen), oder einen NE555 reingekleistert kriegt.
Mit Sicherheit brauchst du für mechanischen Betrieb etwas mehr Strom.
Überschreite die Batteriespannung nicht und arbeite mit Vorsicht und Verstand.
Dann haut's hin.

_________________
Erst wenn die letzte Glühlampe für immer erloschen ist,
werden wir wirklich sehen, was uns verboten wurde.

Dieser Beitrag ist ein Spitzenprodukt des Kombinat VEB Wortmüllproduktion Falkensee

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Draht am  6 Jul 2011 13:20 ]

BID = 774388

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Da bitte ich um Aufklärung.
Das Problem ist, dass die Hochspannungsimpulse die Isolation des Netztrafos beschädigen können.
Danach hast du keine galvanische Netztrennung mehr, aber vielleicht ein gut leitendes Regenrohr oder sonst etwas mehr oder weniger gut geerdetes, wie z.B. einen nassen Fussboden, in der Nähe.

Das ist dann lebensgefährlich!


P.S.:

Zitat :
Dann haut's hin
Ja.
Oder es haut jemanden um.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  6 Jul 2011 17:39 ]

BID = 774489

Draht

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Beiträge: 263
Wohnort: Falkensee / Spandau City
ICQ Status  

- Gelöscht wegen Unsinns -

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Draht am  7 Jul 2011  3:24 ]

BID = 774553

68Andy

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Beiträge: 232
Wohnort: 72764 Reutlingen

@perl
Danke für die Erklärung.
@Draht
Die mechanischen Kontakte kann ich dank Verlöters Hilfe instandsetzen,
ich hab echt viel über für diese nostalgische Technik.
Ich habe zum Gerät noch einen funktionierenden Zauntrafo mitbekommen
und der kommt an eine elektronische Schaltung.
Grüsse
andy

BID = 775442

Draht

Stammposter



Beiträge: 263
Wohnort: Falkensee / Spandau City
ICQ Status  

Sehr schön.
Bleibt mir nur noch, mal über Perls Ausführungen zu grübeln
und dir viel Erfolg zu wünschen.

_________________
Erst wenn die letzte Glühlampe für immer erloschen ist,
werden wir wirklich sehen, was uns verboten wurde.

Dieser Beitrag ist ein Spitzenprodukt des Kombinat VEB Wortmüllproduktion Falkensee


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