Grundig Videorecorder VCR Videorekorder HIFI  florenz SE7104SV

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: A/V okay, aber mit Ton-Brumm

Im Unterforum Reparatur - Video-Geräte - Beschreibung: Videorecorder, Camcorder, DVD-Player und alles was mit Bildaufzeichnung zu tun hat.

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Autor
Videorecorder Grundig florenz SE7104SV --- A/V okay, aber mit Ton-Brumm
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Problem gelöst    









      

BID = 786035

kryptex

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Beiträge: 34
Wohnort: tulln
 

  


Geräteart : Videorecorder
Defekt : A/V okay, aber mit Ton-Brumm
Hersteller : Grundig
Gerätetyp : florenz SE7104SV
Messgeräte : Multimeter, Oszilloskop
______________________

Hallo allseits

Ich habe den obengenannten VCR (Grundig florenz SE7104SV) bereits so weit hinbekommen, dass er sowohl Bild als auch Ton liefert.

Der Ton ist allerdings mit einem sehr starken Brumm belegt.

Jetzt würde ich gerne im Audioteil ein wenig weitermessen. Nur dazu fehlt mir der Schaltplan. Hat den vielleicht jemand für mich?

Ist es eurer Erfahrung nach eher der Tonkopf, oder eher ein Elko (oder anderes Bauteil) im Audiokreis?


LG und vielen Dank schon einmal vorab - Andreas.

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BID = 786041

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
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Tritt das Brummen auch auf, wenn du den Fernseher über die Antennenbuchse betreibst?
Falls nicht, ist vielleicht nur das SCART-Kabel defekt.

 

  

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BID = 786084

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2055
Wohnort: Furth i. Wald/Bayern
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Das was perl sagt, kann durchaus sein.

Es ist auch möglich, daß das Flachbandkabel vom Audio/Synchronkopf zur Schaltungsplatine einen "Wackler" hat (Oxydation).
(Falls der VCR nur Mono-Standardton hat! Scheidet bei HiFi-Stereo-Ton aus.)

Mal während der Wiedergabe ein wenig am Flachbandkabel "ruckeln".

Auch möglich bei Grundig sind kalte Lötstellen. Besonders gerne an Verbindungen der Hauptplatine zu "stehenden" Platinen.

Gruß
stego

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Für die Umsetzung meiner Tipps übernehme ich keinerlei Verantwortung! Ich sitze ja schließlich nicht vor dem Gerät. Jeder der an einem elektronischen Gerät arbeitet, muß sich dessen bewußt sein, was er/sie tut!

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BID = 786354

kryptex

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Beiträge: 34
Wohnort: tulln

Vielen Dank für eure Hinweise

Defektes SCART Kabel kann ich ausschließen (mit 2tem Kabel an 2tem Fernseher gleicher Effekt).

Das kleine Flachbandkabel würde ich auch ausschließen. Ich habe es etwa 10mal herausgenommen und wieder eingesteckt.

Kalte Lötstellen muss ich erst suchen

Aber etwas anderes ist mir noch aufgefallen...

Wenn ich den VCR über die Antennenbuchse betreibe, habe ich nicht nur starken Brumm, sondern auch sehr starke Bildstörungen. Etwa so, als wäre der Kanal nicht richtig eingestellt. Ich habe aber versucht, das Optimum an Einstellung zu finden.

Somit könnte der Tuner nicht in Ordnung sein. Inwiefern nun der (ev. defekte) Tuner im SCART-Betrieb den Brumm erzeugt ist mir noch nicht klar


LG, Andreas.

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BID = 786376

onnanokodesu

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Beiträge: 85
Wohnort: nirenno
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Zitat :
Wenn ich den VCR über die Antennenbuchse betreibe, habe ich nicht nur starken Brumm, sondern auch sehr starke Bildstörungen.
Tja, wenn da mal nicht irgendwelche Digitalstörer den RF Kanal besetzt haben.
Im BK ist ja UHF 36-38 Tummelplatz für Modem und Digital-TV Muxe. Also Mal die Zuleitung von der "Dose" zum VCR abstecken oder einen anderen HF Modulatorkanal wählen.

Ausserdem ist die Kiste doch eine Hifi Krücke, oder?
Da stellt sich doch pauschal und sofort die Frage, in welchem Modus du die tonstörungen hast. Schrägspur HiFi oder längsspur Audio. Bei Vorbespielten kauf-Cass, Fremdaufnahmen und/oder Eigenaufnahmen?

Wenn Hifi zickt würde ich erstmal den Oscar am Ausgang des Kopfverstärkers hängen und das Audio RF Paket mit dem Kopfumschaltimpuls getriggert ansehen.
Im Gegensatz zum Bild, wo kleine Umschaltfehler hinter der Maske verschwinden, fällt falscher KUZ bei Schrägspuraudio sofort als 50 Hz brummen oder knattern auf.

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BID = 786436

stego

Schreibmaschine



Beiträge: 2055
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...oder auch minimal de-justierter Bandlauf. Auch da "rattert" der HiFi-Ton -besonders bei Fremdaufnahmen- sehr gerne.

Hast Du überhaupt schon die Netzteil-Spannungen auf Restbrumm überprüft?

Und nicht vergessen: Grundigs haben gerne kalte Lötstellen! Ich spreche aus Erfahrung...

Gruß
stego

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BID = 787271

kryptex

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Nun habe ich in der Zwischenzeit folgendes in Erfahrung gebracht...

Digitalstörer sind zwar grundsätzlich denkbar, aber da ich bisher den Recorder ohne jeglichen Antennenanschluss betrieben habe, eher unwahrscheinlich

Dieser Recorder hat zwei Videoköpfe und einen (Stereo?) Tonkopf im Längsspurverfahren. Wenn ich mir beide Kanäle einzeln anhöre, dann hat jeder (sowohl links als auch rechts) einen vertändlichen, jedoch stark mit Brumm überlagerten Ton.

Das Verhalten ist bei Fremdaufnahmen und Eigenaufnahmen identisch:
über SCART...relativ gutes Bild und der Ton mit starkem Brumm überlagert
über AntBuchse...fast kein Bild und sehr mieser Ton

Signale kann ich mir gerne anschauen...mir fehlt aber die praktische Erfahrung um OHNE Plan die Signale genau zu identifizieren. Ihr wißt ja: Theorie und Praxis liegen oft weit auseinander

Den kalten Lötstellen muss ich mich wohl sehr intensiv widmen


Lieben Gruß, Andreas.

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BID = 787306

stego

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Servus!

Wenn der VCR Stereo ist, dann hat er keinen Stereo-Längsspur-Ton, sondern:
a) Stereo: Schrägspur-HiFi-Ton (FM-moduliert, mitsamt den Bildspuren drauf)
b) Mono: Standard-Längsspur-Ton (Obere Bandkante, unten ist Sync-Signal).

Ist der VCR Mono, dann hat er nur das unter b) genannte ohne a).

Such erstmal nach kalten Lötstellen. Sowas kann ohne weiteres eine gebrochene Masseverbindung ausmachen.

Gruß
stego

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BID = 787327

perl

Ehrenmitglied



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Wie verhält sich das Teil denn bei der Kontrolle während der Aufnahme?

Wenn es da auch herumzickt, kann man wohl alles, was mit dem Kopf zu tun hat, ausschliessen. Netzteil?

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BID = 787436

kryptex

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Somit hab ich wieder was gelernt: Sobald Stereo-Ton vorhanden ist (ob HiFi oder nicht), erfolgt die Aufzeichnung im Schrägspurverfahren. Dazu benötige ich dann aber mehr als zwei Köpfe auf der Trommel. Logisch.
Bei Längsspur-Kopf liegt Mono-Ton vor (ein Kopf für Ton & einer für Sync). Ich dachte bei dem zweiten Kopf an den zweiten Kanal. Somit geirrt

Mein Gerät ist somit ein Mono-Ton Gerät.

Nach kalten Lötstellen habe ich nun intensiv gesucht. Und keine gefunden. Zumindest nicht offensichtliche. Die Print ist meiner Meinung nach sehr schön gelötet und ich habe nichts gefunden was mich misstrauisch gemacht hätte. Trotzdem habe ich die wichtigsten Kontakte nachgelötet (Tuner, Netzteil, Stecker, SCART,...)


Was mir jedoch aufgefallen ist, dass der eine oder andere Elko (nähe Audio-IC) einen etwas erhöhten ESR hat. Nichts dramatisches. Einige Ohm. Kann ein Problem sein, oder aber auch nicht. Welche würdet ihr hier als problematisch einstufen?


Nach dem Zusammenbau das gleiche Fehlerbild. Es hat sich nichts geändert.


Während der AUFNAHME ist über SCART kein Problem zu erkennen. Bild und Ton okay.


So stellt es sich für mich dar:

Der Tuner hat ein Problem, da er weder bei der Wiedergabe noch bei der Aufnahme ein brauchbares Bild liefert. Ich kann den Fernseher nicht automatisch auf den Kanal einstellen. Manuell kann ich es hinbringen, aber sehr schlechte Qualität.

Über SCART kann ich bei der Aufnahme problemlos schauen, die Wiedergabe liefert relativ gutes Bild aber den erwähnten Brumm am Ton.


Jetzt stellt sich für mich die Frage: Was haben beide gemeinsam?

Da wären einmal die Netzteilspannungen. Ich habe einige kontrolliert und zwar die 5V, 32V und 15V. Alle drei haben einen Ripple von etwa 500mV. Das könnten für die 5V vielleicht zu viel sein, kann es aber (noch) nicht beurteilen. Hier würde mir eine Info sehr helfen.

Mit welcher Spannung wird der Tuner betrieben?

Im nächsten Schritt könntet ihr mir mit einem Hinweis helfen OB, und WO ich die mir noch fehlenden Netzteilspannungen messen kann.



Nun denn - lieben Gruß, Andreas.

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BID = 787499

stego

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Servus!


Offtopic :

Zitat :
Sobald Stereo-Ton vorhanden ist (ob HiFi oder nicht), erfolgt die Aufzeichnung im Schrägspurverfahren.

Nicht zwingend!
Es gab in der Anfangszeit, als Stereo im TV eingeführt wurde, so Anfang/Mitte der 80-er Jahre, einige VCR mit Längsspur-Stereoton. Hier müssen sich zwei Kanäle die eh schon bleistiftstrich-dünne Tonspur an der Bandkante teilen. Daß die Tonqualität dann bei 23,35 mm/sec. Bandgeschwindigkeit nicht die beste war, kann man sich denken.
Dieses Verfahren gab es bei VHS, Beta und Video 2000.

Der Schrägspur-HiFi-Ton kam dann ca. 1987 und brachte eine enorme Verbesserung der Tonqualität mit.
Diesen gab/gibt es bei VHS und Beta Geräten, V-2000 wurde vorher eingestellt (ein Musterexemplar eines V-2000 mit HiFi-Ton zur Ausstellung auf der IFA wurde von Philips noch im Labor gebaut und der Fachwelt vorgestellt, aber dann umgehend zurückgezogen und nie in Serie gebaut).


Hat Dein VCR also nur zwei "sichtbare" Köpfe auf der Trommel, kann man davon ausgehen, daß er Mono-Standardton hat.
Sind jedoch vier Kopf-Ausschnitte auf der Kopftrommel zu sehen (immer zwei 180° gegenüber, und ca. 30° versetzt), dann hat er HiFi-Stereo-Ton.
Ist auch gut bei Wikipedia beschrieben (Stichwort "VHS-Rekorder").

Gruß
stego

Aja, vor lauter Laberei vergessen:
Die 500 mV sind etwas zu hoch. Netzteil-Elkos prüfen, ggf. ersetzen.
Und: schmeiß mal den Tuner probehalber raus!

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: stego am 21 Sep 2011 10:06 ]

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BID = 787623

kryptex

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Servus!

Nun hab ich den Tuner herausgenommen, und nun ist der Brumm weg

Das Netzteil ist soweit okay, denn ich habe die Spannung (5V) mit neuem Elko getestet, und der Ripple ist nachwievor überraschend hoch mit etwa 500mV. Auch nach dem Ausbau des Tuners. Aber das ist scheinbar für den VCR kein Problem.

Welches Problem der Tuner hat wäre auch interessant, aber dazu fehlt mir momentan die Zeit. Und auch der Schaltplan dazu

Danke auch für deine Erläuterungen zum Audio des VCR.


Nochmals vielen Dank euch beiden, lieben Gruß und - Andreas.

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