Compaq LCD TFT Flachbildschirm  5000 -Monitor

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Im Unterforum Reparatur - Monitor TFT - Beschreibung: Reparaturtipps - Reparatur-Probleme mit Monitor, Bildschirm, TFT, Flachbildschirm, LCD

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Autor
LCD TFT Compaq LCD TFT 5000 TFT-Monitor

Problem gelöst    










BID = 370787

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen
 

  


Geräteart : Flachbildschirm
Hersteller : Compaq TFT 5000
Gerätetyp : TFT-Monitor
Chassis : TFT 5000, REV:C
FCC ID : keine Angaben zu finden
Kenntnis : artverwandter Beruf
Messgeräte : Multimeter
______________________

Hallo,

ich hab hier folgendes Problem mit o.g. TFT:

Das LCD funktioniert (PC Bild & OSD sind schwach zu erkennen), jedoch ist die Hintergrundbeleuchtung aus.

Bei beiden Invertern sind die Sicherungen durchgebrannt, daher hab ich die Inverter mal von der Hauptplatine abgezogen. Wenn der Monitor auf Standby geschaltet wird (LED rot), liegt die Versorgungsspannung von 12 V für beide Inverter an den Steckerleisten an, die Schaltspannung von rund 4,2 Volt ist nicht vorhanden. Sobald ich den Monitor einschalte (egal ob mit oder ohne PC) bricht die Versorgungsspannung auf ca. 1,9 Volt zusammen, die Schaltspannung (4,2 Volt) liegt dann an und der Monitor fängt leicht an zu pfeifen (ist kaum zu hören, nur wenn er aufgeschraubt ist).

Die Versorgungsspannung des externen Netzteils bleibt stabil (5 & 12 Volt erhöhen sich leicht um jeweils ca. 0,1 Volt, wenn das Gerät eingeschaltet wird).

"Neue", funktionierende Inverterboards besorge ich mir irgendwoher, das Problem ist, daß die Versorgungsspannung für selbige nach dem Einschalten zusammenbricht.

Hat jemand einen Tip, an welchem IC/Transistor o.Ä. ich mal mein Multimeter dranhängen sollte (ein Schaltbild des Gerätes wäre auch nicht schlecht...) ?

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BID = 370790

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7342
Wohnort: Alpenrepublik

Den einzigen Fehler den ich je hatte:

C6 (100uF/16V) neben Versorgungsstecker ist defekt Pos: x=40mm, y=15mm,

_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

 

  

Erklärung von Abkürzungen






BID = 370798

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

Hallo nabruxas,

danke für Die schnelle Antwort, aber das ist leider nicht mein Problem...

Der C6 hat bei mir 470µF und dort ist die Versorgungsspannung sowohl im ein- als auch im ausgeschalteten Zustand stabil.

Trotzdem Danke...



Erklärung von Abkürzungen

BID = 370809

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

Ich hab mal ein Foto der Steckerleisten für die beiden Inverter gemacht. Die Betriebsspannung sollte (wie im Bild beschrieben) bei 12 Volt liegen (kein Inverter arbeitet mit nur 1,9 Volt).

Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich nochmal gemessen:

Monitor aus (Standby, LED rot): 12,06 Volt.
Monitor an (mit PC LED grün, ohne PC LED aus): 1,93 Volt.

An beiden Steckerleisten liegen die gleichen Spannungen an, ich zähle mal die Beinchen von oben nach unten (Bild) durch:

Pin 1: 1,9 oder 12 Volt (rote Leitung am Kabel des Inverters, vermutlich Betriebsspannung, nicht OK)
Pin 2: 0 Volt (egal ob Monitor an oder aus)
Pin 3: ist vermutlich Schaltspannung (Monitor aus: 4,03 Volt, Monitor an: 0 Volt
Pin 4: 0 Volt (egal ob Monitor an oder aus)
Pin 5: 0 Volt (egal ob Monitor an oder aus)

(Sollte da nicht noch irgendwo die Helligkeitsregelung sein ?)

Wenn ich das Netzteil abziehe (Monitor ohne Saft) habe ich folgende Messergebnisse (Diodentest am Messgerät, gegen Masse gemessen, Inverter abgeklemmt):

Pin 1: wird hochohmig (dauert aber ein wenig wegen Elko)
Pin 2: 0 Ohm
Pin 3: hochohmig
Pin 4: hochohmig
Pin 5: 0 Ohm

Vermutlich sind also die Pins 2 & 5 Masse und Pin 4 für die Helligkeitsregelung...

Aber das alles bringt mich auch nicht wirklich weiter...



Erklärung von Abkürzungen

BID = 370810

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

Ich hab mich wohl in meinem ersten Posting mit der Schaltspannung vertan. Die Spannung ist auf 4 Volt, wenn der Monitor ausgeschaltet ist, entgegen dem, was ich geschrieben hab.
Wenn der Monitor eingeschaltet ist, liegt dort keine Spannung mehr an...

Sorry, mein Fehler

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BID = 370843

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

Ich werde mir wohl folgenden Inverter bestellen:

http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=NQ==&a=ODA2OTc4OTk=

(Hoffentlich klappt der Link)

Es ist ein CCFL-Inverter TDK CXA-0256

Der kostet ganze 3,95 EUR und hat zwei Hochspannungsausgänge. Nur mit der Beschaltung muß ich mal schauen, was ich mir da zusammenbasteln muß (wegen Helligkeit und Schaltspannung). Zur Not hänge ich das Teil direkt an die 12 Volt vom Netzteil, lieber wär mir aber wenn ich das nicht müsste, da die Spannung vom Monitorboard ja zusammenbricht. Womöglich ist da noch ein Kurzschluß, der dann in Verbindung mit dem Inverter das Netzteil überlastet.

Das Datenblatt dazu hänge ich mal für den Fall an, daß der Link oben nicht funktioniert...


PDF anzeigen


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BID = 370871

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

Ich antworte mir nochmal selber

Ich habe den C6 100µF 16V, den "nabruxas" meinte gefunden. War auch mal wieder mein Fehler, daß ich zuerst den auf dem Powerboard gefunden und nicht weiter geschaut habe. Gemeint ist wohl dieser auf dem Bild...

Getauscht hab ich den gerade mal gegen einen normalen radialen 100µF 25V, aber eine Besserung gab es trotzdem nicht. Die Spannungen haben sich in keinster Weise verändert.



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BID = 370873

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7342
Wohnort: Alpenrepublik

Das mit dem Pfeifen hatte ich eben auch.
Untersuche alle Elkos mit dem ESR-Meter im Bereich der DC-Wandler.
Ich bin überzeugt das da ein Elko eine stinkende Fischkonserve ist, da der Moni auch schon älter ist.
Die Sicherungen beim Inverter könnnten durchaus wegen eines defekten Elkos am Inverter hinübergegangen sein. Allerdings empfiehlt es sich die Transistoren und die C´s zu den CCFL hin zu untersuchen.
Ich kann mich aber nicht mehr so genau erinnern, der letzte war vor Jahren am Tisch.


_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

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BID = 370876

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

Auch an diesem C6 bricht die Spannung von 5,19 Volt (Standby) auf 2,49 Volt (Eingeschaltet) zusammen.

An dem ebenfalls auf dem Bild zu sehendem Elko C12 liegt im Standby eine Spannung von 12 V und im Eingeschalteten Zustand eine Spannung von 1,9 Volt an und die Spule L4 (oberhalb des C12) ist ebenfalls in Ordnung (Vorher und nachher die selbe Spannung).

Die Spannungen in diesem Bereich schwanken alle, abhängig davon, ob ein- oder ausgeschaltet. Am Transistor (der zwischen C6 und C12 liegen folgende Spannungen an (siehe Bild von links nach rechts):

Eingeschaltet: 1,93V; 2,49V; 1,87V
Ausgeschaltet: 12,05V; 5,19V; 3,92V

Offensichtlich ist hier was faul, aber so'n Transistor hab ich nicht...

Ich denke ich werd mal das Beinchen, an dem 1,93/12,05 Volt anliegen (Emitter ?!?) abhängen und dann nochmal messen, was sich da verändert (sollte das schon alles sein ?? )

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BID = 370882

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

Also am Transistor sieht's nach abhängen des Beinchens wie folgt aus:

Eingeschaltet:
links Leiterbahn unter dem abgelöteten Transistorbeinchen (oder an C12) 1,93 Volt
links Transistor (hochstehendes Beinchen): 2,1 Volt
mitte Transistor (oder an C6): 2,49 Volt
rechts Transistor: 1,87 Volt

Ausgeschaltet:
links Leiterbahn unter dem abgelöteten Transistorbeinchen (oder an C12) 12,29 Volt
links Transistor (hochstehendes Beinchen): 2,06 Volt
mitte Transistor (oder an C6): 2,45 Volt
rechts Transistor: 1,85 Volt

Offensichtlich werden die 12 Volt durch diesen Transistor nicht beeinflusst.

Hat denn niemand ein Schaltbild oder zumindest einen Ausschnitt der Spannungsverteilung daraus ? Das würde echt helfen...

Morgen und übermorgen habe ich leider keine Zeit mich damit weiter zu beschäftigen, aber vielleicht kann ja jemand schon mal was in der Zwischenzeit Posten.

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BID = 370909

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

So, war grade mal unterwegs...

Ein ESR-Meter hab ich nicht, nur drei etwas in die Jahre gekommene Multimeter...

Also bevor ich mir die Mühe mache, alle Elkos ausbaue und durch neue ersetze (wegen des fehlenden ESR-Meters), werde ich wohl doch erstmal morgen den Inverter bei Pollin bestellen und mir dann gegebenenfalls mit einem Schalter in der Gehäuserückwand und den 12 Volt vom Netzteil behelfen. Für 3,95 EUR mach ich mir die Mühe nicht und wenn ich schon mal dort "Einkaufe", findet sich bestimmt noch mehr, was dann auch die Versandkosten quasi "egalisiert" (komisches Wort). Laut dem Datenblatt wird der Inverter auch einfach an 12 V betrieben und die Helligkeitsregelung mach ich dann über'n Spannungsteiler mit Hilfe eines Potis und eines Festwiderstandes. Hauptsache ich hab wieder ein Bild...

Ich melde mich dann wohl am Besten wieder, wenn ich das Zeugs habe. Ob das funktioniert, oder ob ich wohl oder übel doch noch die C's und Transen tauschen muß, werde ich dann berichten. Zwischenzeitlich schau ich natürlich mal wieder rein (wegen den 12 Volt an der Steckerleiste) und werde mal schauen, ob ich vielleicht noch irgendwas herausfinde...

Nochmals Danke an nabruxas für die Hilfen und sorry, wegen meines voreiligen Posts (das mit dem C6).


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BID = 371736

ThomasG

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Recklinghausen

Nun zum Abschluß des TFT's:

Das Teil von Pollin ist heute vormittag angekommen und ich hab mich auch gleich an's Einbauen gemacht.
Die 12 Volt hab ich quasi direkt vom Netzteil geholt (an der Steckerleiste der Hauptplatine, die vom Powerboard kommt) und sowohl die Betriebsspannung als auch die Schaltspannung für den Inverter über einen Kippschalter an der Gehäuserückwand schaltbar gemacht.
Die Helligkeitsregelung hab ich einfach von der Steckerleiste der Hauptplatine (die, an der einer der originalen Inverter hing) abgegriffen und mit dem entsprechenden Pin des Inverters verbunden.
Nun funktioniert alles einwandfrei, bis auf die Tatsache, daß ich die Hintergrundbeleuchtung manuell ausschalten muß.

Somit habe ich das Problem erstmal gelöst. Vielleicht kümmere ich mich irgendwann mal um die Elkos, die an der 12V Leitung hängen, um zumindest die Verbindung zwischen Hauptplatine und Inverter wieder in den Originalzustand zu bekommen, aber erstmal klappt soweit alles.

Ich bedanke mich nochmals bei nabruxas, und hoffe, daß mit diesem Thema dem Ein oder Anderen, der eventuell das selbe Problem hat, ein paar Tipps gegeben werden können.

Gruß

Thomas

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