Eyebrid HiFi Verstärker Audio Anlage  1y1200

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HiFi Verstärker Eyebrid 1y1200

    










BID = 585205

EnzoDeluxe

Gerade angekommen


Beiträge: 5
Wohnort: Lügde
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Geräteart : Verstärker
Hersteller : Eyebrid
Gerätetyp : 1y1200
Messgeräte : Multimeter
______________________

Nabend,
ich habe vor einiger zeit die eyebrid 1y1200 bekommen, ist eine Endstufe fürs Auto, analoger Monoblock, die folgenden Fehler aufweißt...wenn man sie mit korrekter Verkabelung (50mm²) im Auto anschließt, (die Verkabelung ist definitiv in Ordnung, andere leistungsstärkere Endstufen laufen ohne Probleme), so schaltet sie nach einiger zeit auf Protect, geht aber dann sofort wieder an mit einem Vollausschlag der angeschlossenen Lautsprecher. Dieses Spielchen wiederholt sich dann die gesamte Betriebszeit durch in unregelmäßigen abständen. Halten wir also erst einmal fest, dass die Endstufe einen weg hat. Also aufgeschraubt, und auf den ersten blick nichts gefunden. Transistoren sind laut Messung alle okay, kein Elko hat köpfchenfieber, und sämtliche Bauelemente scheinen in Ordnung. das dacht ich mir aber von vornherein schon, da der Fehler ja nur im betrieb auftritt. nächster Gedanke war die Schutzschaltung man anzugucken, und da sie immer kurz läuft, kam der Gedanke, dass es bestimmt ein thermisches Problem ist. aber falsch gedacht ich hab ein Beinchen des Termistors (ist ein NTC von daher geht’s so einfach) ausgelötet und das Problem liegt immer noch vor. hab den auch genauer betrachtet, die Widerstandskurve die er vorweist ist aber die selbe wie im Datenblatt.
langsam bin ich echt am ende mit dem Latein. vielleicht hat ja einer von euch eine Idee woran das liegen kann.
achja, hier mal einen link für nähere Informationen zur Endstufe:
http://www.epicenter-forum.de/carhi.....1200/
und hier mal einen, damit ihr euch ein bild vom Innenaufbau machen könnt:
http://www.ampguts.realmofexcursion.com/Eyebrid_1Y1200/
ich bedanke mich jetzt schon mal für eure hilfe.

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BID = 586010

Varaktor

Schreibmaschine



Beiträge: 1007
Wohnort: Stadtodendorf

Nach der 'Anamnese' läuft es wohl darauf hinaus, die Sicherheitsabschalt-Parameter anhand Herstellerunterlagen
genauer zu studieren.

Ich denke, wenn keine irgendwie auffälligen Dinge, wie Lautsprecher
Defekte, Kabelprobleme, kurzum alles, was eine plötzliche Überlastung
verursachen könnte, ausgeschlossen werden kann, man an die Auslösemechanismen der Schutzschaltung rangehen muß.

Mit freundlichen Grüßen

Varaktor

 

  

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BID = 586029

bastitechnik

Gelegenheitsposter



Beiträge: 84
Wohnort: Moormerland

wenn du die Möglichkeit hast. Leistungsstarkes 12V Netzteil anschließen und 8Ohm Hochlastwiderstände an die Ausgänge hängen. (100W oder ähnlich)

Die Amp dann mal unter "Laborbedingungen" laufen lassen.

Das Herausnehmen des NTC`s hat nichts gebracht, weil die Amp noch über weitere Schutzschaltungen verfügt, wie zB. DC am Ausgang oder Kurzschluss

Unbedingt auch auf Wackler/def, Lötstellen überprüfen.

gruß
basti

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BID = 586641

EnzoDeluxe

Gerade angekommen


Beiträge: 5
Wohnort: Lügde
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Hallo,
erst einmal vielen dank für eure antworten, war in den letzten tagen viel unterwegs, und hatte viel stress, deswegen meld ich mich erst jetzt wieder zu Wort. Die Gedanken über die Schutzschaltung hab ich mir auch schon gemacht, nur bekomme ich vom Hersteller selbst über die Firma keine Schaltpläne, die wollen die irgendwie nicht rausrücken. Hat vielleicht jemand von euch die Schaltpläne? Und könnte sie mir zu Verfügung stellen? Auf Wackelkontakte hab ich sie überprüft, und fast sämtliche Lötpunkte nachgelötet, war ja ehe schon dabei, von daher hab ich gleich fast alle mitgemacht. Ich habe auch ein Leistungsstarkes Netzteil, nur leider grade keinen 100W Widerstand, werde ich aber die tage bestellen und euch von den Ergebnissen berichten. Habe aber auch mal 2 Pioneerbässe (TS-W306C) in Reihe geschaltet und sie laufe lassen, gleicher Fehler wie vorher. Also falls jemand den Schaltplan hat, währe ich sehr dankbar, wenn ihn mir jemand schicken könnte.
Wünsche noch einen schönen Resttag.
Gruß,
Nils

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BID = 590651

EnzoDeluxe

Gerade angekommen


Beiträge: 5
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Hallo,
hab die Endstufe jetzt endlich mal unter Laborbedingungen getestet, hat ein wenig länger gedauert, da ich erst vor ein paar Tagen den Hochlastwiderstand bekommen habe. Fehler ist jedoch immer noch da. Habe allerdings ein paar andere Aspekte festgestellt. So fällt die Spannung an meinem 44A Netzteil massiv in den Keller wenn ich die Endstufe angeschlossen hab, und den Pegel des Eingangssignals ein wenig höher drehe, sprich lauter mache. Ich habe an die Endstufe eine Spannung von 12,4 V angelegt, ein Multimeter parallel dazu angeschlossen, um die Spannung zu beobachten. Dabei hab ich feststellen müssen, das die Spannung bei Bassschlägen (die Endstufe soll also reine Bassendstufe genutzt werden deswegen hab ich 40hz eingestellt) schnell unter 10,8V fällt. Denke nicht dass das normal ist, hab ich zumindest noch nie gesehen. Und außerdem hab ich bemerkt, nachdem ich die LED die den Protect und den Power Modus anzeigt näher beobachtet habe, das die Endstufe nicht nur in den Protect schaltet, wie vorher angenommen, sondern diese LED fast komplett erlischt, und nur noch ganz leicht rot schimmert. Sobald die Spannung dann wieder angestiegen ist, geht die Endstufe sofort wieder in den Power Modus. Bin mir nicht mehr zu 100 Prozent sicher, aber ich glaube, das sie das ab 11,4-12V getan hat. Denke das die Schutzschaltung der Endstufe also wegen zu niedriger Spannung abschaltet, dabei ist allerdings komisch, das die Endstufe nicht nur den Protect Modus wechselt, sondern fast komplett abschaltet (wie man es an der LED erkennt. Vielleicht fällt jemandem dazu ja was ein… bin auf jeden fall für jede Hilfe und Anregung dankbar.
Schönen tag wünsch ich noch.
Gruß,
Nils

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BID = 591047

Varaktor

Schreibmaschine



Beiträge: 1007
Wohnort: Stadtodendorf


Zitat :
So fällt die Spannung an meinem 44A Netzteil massiv in den Keller wenn ich die Endstufe angeschlossen hab, und den Pegel des Eingangssignals ein wenig höher drehe,


Das deutet auf eine extrem kritische Verstärker-Schaltung, sprich schlecht funktionierenden Verstärker-Regelkreis hin imho.


Zitat :
Dabei hab ich feststellen müssen, das die Spannung bei Bassschlägen (die Endstufe soll also reine Bassendstufe genutzt werden deswegen hab ich 40hz eingestellt) schnell unter 10,8V fällt. Denke nicht dass das normal ist, hab ich zumindest noch nie gesehen.


Verstärker brauchen eine gut funktionierende negative Schaltungsrückkopplung oder vereinfacht gesagt, einen elektronischen Aufseher, daß die 'Pferde nicht durchgehen'. Das ist ein elektrotechnisch theoretisches Thema.

Probiere vorsichtig 'harmlose' Einsppeisungen aus und gehe langsam an kritische leistungsintensive 'Bass'-Belastungen heran. Protokoll nicht vergessen...

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BID = 591075

EnzoDeluxe

Gerade angekommen


Beiträge: 5
Wohnort: Lügde
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Nabend,
Danke erstmal, werde mich morgen an die arbeit machen, Protokoll wird ich natürlich schreiben und dann auch hier posten. Werde dann mit einem Tongenerator verschiedene Signale einspeisen und die daraus resultierende Spannung notieren.
Einen schönen Abend wünsch ich noch.
Mit freundlichen Grüßen
Nils

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BID = 591301

EnzoDeluxe

Gerade angekommen


Beiträge: 5
Wohnort: Lügde
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Mahlzeit,

habe mich heute mal an die Messung gesetzt, sie aber nicht gemacht, weil heute ein anderer Fehler in Erscheinung getreten ist.
Und zwar, schaltete die Endstufe auch ohne Eingangssignal ab. Wollte ihn an 2 Ohm betreiben, und hatte auch schon alles soweit angeschlossen, nur das Cinchkabel noch nicht. Habe sie dann mal ohne Eingangssignal angeschaltet, und der Fehler trat nach einigen Sekunden auf. Außerdem zirpt ein Netzteil Transistor, ist ein IRFZ66n, obwohl alle nach der Messung okay sind. Oder kann das auch irgendwo anders herkommen? Muss jedenfalls im Bereich des Netzteils liegen. Ach ja, er zirpt nur, wenn der Fehler auftritt. Kann das sein das das der Fehler ist?
Dann würde ich gleich alle Netzteil Transistoren austauschen, kosten ja nur 0,60€ das Stück, und 10 Stück sind verbaut.

Gruß,
Nils

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